"Gartenarchäologie", Entdeckungen durch Gartenbesitzer

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11 Mär 2021 23:11 - 11 Mär 2021 23:13 #1 von Ariadne
Schatz im Garten
Von Guido Kleinhubbert

Liebe Leserin, lieber Leser,
vor einigen Wochen griff ein Familienvater aus Nordgermersleben bei Magdeburg zum Spaten, um eine Grube für einen Swimmingpool auszuheben. Etwa 30 Zentimeter unter der Oberfläche stieß er auf Bruchstücke eines Schwerts, eine Lanzen­spitze und einen Schädel. Mittlerweile konnten die Entdeckungen als etwa 3200 Jahre alte Überreste eines Bronzezeitkriegers identifiziert werden.
»Eine herausragende Entdeckung«, schwärmt Susanne Friederich vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie ­Sachsen-Anhalt. Die Archäologin registriert derzeit »ungewöhnlich viele Fälle« dieser Art.
Ein Mann in Halle an der Saale etwa legte beim Bau einer Kinderschaukel in seinem Garten eine prächtige Gewandnadel aus dem 10. Jahrhundert frei.
Friederich hält die Gartenfunde, die derzeit vermehrt gemeldet werden, für eine Art Nebenwirkung der Corona-Pandemie. Weil es keine Garantie auf Urlaub in der Ferne gebe, machten viele Privatpersonen ihre Grünanlagen attraktiver. Beim Graben und Werkeln stießen sie dann auf Dinge, die schon viele Jahrhunderte oder gar Jahrtausende im Erdreich ihres Grundstücks verborgen waren.

Ausführlich unter:
www.spiegel.de/wissenschaft/archaeologie...Cg7Pq3iE9ZAMOqgr_W-I
Letzte Änderung: 11 Mär 2021 23:13 von Ariadne.

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