Vor 4.000 Jahren erstmals Waldrodungen in großem Stil

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30 Okt 2019 19:39 #1 von Ariadne
Anthropozän
Vor 4.000 Jahren wurden erstmals in großem Stil Wälder gerodet

Forscher untersuchten Sedimentablagerungen in hunderten Seen weltweit und stießen auf einen überraschenden Trend

Wo einst Wälder gerauscht hatten, breiteten sich schließlich Landwirtschafts- und Siedlungsflächen aus und der Boden erodierte.

"Schon vor 4.000 Jahren, also lange vor den neueren und drastischeren Eingriffen in die Natur durch Treibhausgasemissionen, haben menschliche Aktivitäten offensichtlich die globale Umwelt beeinflusst." So fasst Jean-Philippe Jenny vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena die Ergebnisse einer aktuellen Studie zusammen, die im Fachjournal "PNAS" erschienen ist und die Debatte um das Anthropozän um eine weitere Facette bereichert.

Ausführlich unter:
www.derstandard.at/story/2000110493925/v...CaDlIhjz_9Y6idg_IcsA

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30 Okt 2019 21:07 #2 von Jupiterl
Geht das fröhliche Brandroden nicht schon durchs ganze Neolithikum? Die "Neolith-Revolutionäre" werden doch in Europa kaum freie Ackerflächen vorgefunden haben. Selbst die meisten Almflächen sind zumindest aus dem Spät-Neolithikum.

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