SPECTANDA - Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck

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09 Nov 2012 16:44 #1 von Florian
SPECTANDA - Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck


Im Jahre 2012 wurde die neue Schriftenreihe „SPECTANDA – Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck“ gegründet. Bislang sind folgende Bände erschienen und können beim Museum bestellt werden.


Florian M. Müller, Veronika Sossau (Hrsg).

Gefährtinnen. Vom Umgang mit Prostitution in der griechischen Antike und heute

mit Beiträgen von Faika A. El-Nagashi, Matthias Hoernes, Erich Kistler, Simon Kössler, Martina Ott, Caroline Posch und Veronika Sossau

SPECTANDA – Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck 1
(iup − innsbruck university press, Innsbruck 2012)

21*21 cm, geb., 138 Seiten, Farbdruck mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-3-902811-45-5

Inhaltsverzeichnis

Preis: EUR 19,90 zzgl. EUR 2,00 Versandkosten

Verehrt und verachtet begegnet sie uns in der antiken Literatur. Die gegenwärtige Forschung sieht die Hetäre und mit ihr das Thema Prostitution in der griechischen Antike immer noch äußerst kontrovers. Waren Hetären die einzigen wahrhaft freien Frauen der griechischen Antike oder standen sie im realen Leben doch auf derselben Ebene wie die gemeine Dirne – am unteren Ende der sozialen Ordnung? Der erste Band der neuen Schriftenreihe SPECTANDA – Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck präsentiert eine Reihe von Beiträgen, welche begleitend zur Sonderausstellung „Hetären.Blicke – Klischees und Widersprüche“ verfasst wurden. In diesen wird gezeigt, wodurch sich das Leben einer Prostituierten von dem einer ehrbaren Frau unterschied und mit welchen Problemen man konfrontiert ist, wenn man die Lebensumstände einer einfachen oder aber auch erfolgreichen Prostituierten verstehen möchte. Dass Prostitution früher wie heute ein geschlechterübergreifendes Thema ist, das keineswegs „nur“ Frauen betrifft kann ebenfalls vor Augen geführt werden. Auch den Kunden und ihren Stimmen wird Raum gegeben. Wahre Liebe, gehobene Unterhaltung, Gefälligkeiten, Sexualität, Spiel – wie darf man sich die Beziehungen dieser oft prominenten Männer zu Hetären vorstellen? Eine Besonderheit stellt die Hetäre Phryne dar, die Muse des Malers Apelles und des Bildhauers Praxiteles war und uns antiken Anekdoten zur Folge in zumindest einem Kunstwerk erhalten geblieben ist. Durch die Unterstützung der Organisation LEFÖ gelingt es abschließend, auch einen Blick in die Gegenwart zu werfen und die momentane Situation von Sexarbeiterinnen zu beleuchten.


Florian M. Müller, Sylvia Mader, Gerhard Tarmann, Veronika Sossau (Hrsg.)

Museumsdepots und Depoteinrichtung. ICOM-Österreich-Symposium 2011 vom 4.–5. März 2011 in Innsbruck

mit Beiträgen von Stefan Fleck, Monika Gärtner, Michael Henker, Heinz Horat,
Eva Hottenroth, Lars Klemm, Joachim Kreutner, Sylvia Mader, Wolfgang Meighörner, Florian M. Müller, Karl Reuter, Klaus Sattler, Georg Waldemer und Maruchi Yoshida

SPECTANDA – Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck 2
(Eigenverlag, Innsbruck 2012)

21*28 cm, geb., 77 Seiten, Farbdruck mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-3-200-02733-6

Inhaltsverzeichnis

Preis: EUR 5,00 zzgl. EUR 2,00 Versandkosten

Erhalten und Bewahren von Sammlungsbeständen zählen zu den zentralen Aufgaben eines Museums. Die Errichtung und das Management von Depots stellen aber vielfach eine große Herausforderung für Museumsverantwortliche dar. Zu dieser Thematik und den dabei anfallenden Fragen und Problemen fand vom 4.–5. März 2011 in Innsbruck das ICOM-Symposium „Depot und Depoteinrichtung“ statt, bei welchem 13 Referentinnen und Referenten aus Österreich, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz, darunter Leiter von Museen, Konservatoren, Restauratoren und Architekten aktuelles Basiswissen für die Errichtung und Einrichtung eines Depots lieferten. Weiters wurden anhand von best practice Beispielen, Erfahrungsberichten sowie Hinweisen zur Fehlervermeidung, Anregungen zur Lösung räumlicher, konservatorischer, struktureller und pekuniärer Depotprobleme geboten. Im vorliegenden Tagungsband sind diese Beiträge zusammengestellt. Wenn die Depots auch das Herzstück eines Museums ausmachen, so ist die Außenwirkung dieses Bereiches der Museumsarbeit doch minimal. Dennoch sind es gerade die richtigen Maßnahmen im Depot, die den Kulturgütern eine unbeschadete langfristige Existenz ermöglichen.
Es bedanken sich: Carolus, Jahelle
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