Der Mensch rottet seit 126.000 Jahren Arten aus

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07 Sep 2020 18:22 #1 von Jupiterl
DIVERSITÄTSNIEDERGANG
Der Mensch rottet seit 126.000 Jahren Arten aus
7. September 2020, 10:45

Vergangene Aussterbeereignisse decken sich zeitlich zu 96 Prozent mit der Ankunft des Homo sapiens. Bis 2100 werden die Aussterberaten weiter ansteigen

Freiburg – Nicht nur der Klimawandel, vermutlich jegliche Form von großräumiger Veränderung der Umwelt durch den Menschen führt dazu, dass Tier- und Pflanzenarten aussterben. Aktuell geschieht dies in einem enormen Tempo. Begonnen hat diese Entwicklung nicht erst in historischer Zeit: Bereits seit dem Beginn des Jungpleistozäns vor 126.000 Jahren sorgt die Menschheit dafür, dass Arten von der Erde verschwinden, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Ein internationales Forschungsteam um Daniele Silvestro von der Universität Freiburg in der Schweiz bestimmte anhand von Fossilienfunden und statistischen Modellen, wie der Mensch das Verschwinden von Säugetieren seit dem Jungpleistozän beeinflusst hatte. Dieses geologische Zeitalter begann vor etwa 127.000 Jahren und endete vor 11.784 Jahren mit dem Holozän. Während diesem Zeitalter starben viele große Säugetierarten wie das Wollnashorn und der Säbelzahntiger aus.

Weiteres:
www.derstandard.at/story/2000119828547/d...000-jahren-arten-aus

advances.sciencemag.org/content/6/36/eabb2313/tab-article-info

Den Beginn des Holozäns hätte ich schon gerne etwas genauer angegeben gehabt! ;)

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