Weiteres Mysterium um Statuen der Osterinsel womöglich gelöst

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12 Jan 2019 13:14 #1 von Jupiterl
Weiteres Mysterium um Statuen der Osterinsel womöglich gelöst
VIDEO KLAUS TASCHWER
12. Jänner 2019, 08:00

Die Wahl der Standorte für die Plattformen dürfte handfesten Grund gehabt haben, behaupten US-Forscher

Eugene/Wien – Die riesigen Steinfiguren auf Rapa Nui, wie die Osterinsel in der Sprache ihrer Ureinwohner heißt, faszinieren Forscher und Entdecker seit Jahrhunderten. Für die Megalithe, die im Original Moai genannt werden, gibt es mehr oder weniger beliebig über die Insel verteilte Plattformen namens Ahu, die vermutlich als rituelle Zeremonienstätten genützt wurden.

Rund um die riesigen Steinfiguren und die Plattformen gibt es zahllose Geheimnisse, die in den letzten Jahren nach und nach von Archäologen gelüftet werden konnten. So konnte man unter anderem experimentell rekonstruieren, dass die tonnenschweren Statuen wahrscheinlich in einer Art "Wackelgang" transportiert wurden.

Nicht unumstritten ist die These des US-Forschers Jared Diamond, dass der enorme Ressourcenverbrauch, der für die Herstellung der Moai nötig war, die ökologische Grundlagen der Insel zerstört und zu Kannibalismus unter den Bewohnern geführt habe. Dem entspricht, dass Anfang des 17. Jahrhunderts vermutlich noch 15.000 Menschen auf der Insel gelebt hatten, während 1722, als erstmals Europäer die Insel betraten, nur noch 2.000 bis 3.000 übrig waren.

Weiteres:
derstandard.at/2000095977353/Weiteres-Mysterium-um-Statuen-der-Osterinsel-womoeglich-geloest

journals.plos.org/plosone/article?id=10....journal.pone.0210409
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