Rechnitz: Seltenheit im Fokus

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17 Okt 2016 00:42 #1 von Jupiterl
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Rechnitz: Seltenheit im Fokus

In Rechnitz sind derzeit Archäologen am Werk. Sie untersuchen eine Kreisgrabenanlage und eine Besiedlung aus der Jungsteinzeit. Diese einzigartige, seltene Anlage wurde vor fünf Jahren durch Luftbildaufnahmen entdeckt.

Vor rund 7.000 Jahren - also in der Jungsteinzeit - befand sich auf einem Areal ein paar hundert Meter außerhalb von Rechnitz eine Siedlung. Deren Bewohner bauten zwei Kultstätten, sogenannte Kreisgrabenanlagen. Mit den geomagnetischen Messungen können heute die Umrisse der Anlagen und der Siedlung sichtbar gemacht werden.

Zweck ist heute unklar
Wozu die Kreisgrabenanlagen damals dienten, ist unklar. Es könnte ein Ort zur Himmelsbeobachtung oder auch ein Kultplatz sein. Möglich ist aber auch, dass die Anlage zur Verteidigung gebaut wurde. Trotz gründlicher Untersuchungen wird der Zweck der Monumentalbauten mit seinen jeweils vier Eingangstoren wahrscheinlich ein Rätsel bleiben, sagt Archäologe Hannes Schiel vom Boltzmann Institut Wien.

„Worauf sich diese Tor-Bereiche beziehen, ist schwer zu sagen. Wenn man in diesen Bereichen steht, sieht man nicht in direkter Achse nach innen. Was auch immer innen stattgefunden hat, sollte vor denen, die außen waren, verborgen bleiben“, so der Archäologe.

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burgenland.orf.at/news/stories/2803210/
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