Reste römischer Siedlung in Müllendorf entdeckt

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17 Mär 2019 23:16 #1 von Jupiterl
Reste römischer Siedlung in Müllendorf entdeckt

In Müllendorf (Bez. Eisenstadt-Umgebung) haben Archäologen die Reste eines römischen Dorfes freigelegt, ein einzigartiger Fund. Römer betrieben dort 300 Jahre lang Handel. Mit Hilfe zusätzlicher Finanzmittel werden die archäologischen Arbeiten nun fortgesetzt.

Für einen Neubau der Neuen Eisenstädter Siedlungsgenossenschaft wurde in Müllendorf ein altes Bauernhaus abgetragen. Was darunter zum Vorschein kam, ist bisher einzigartig. „Es handelt sich dabei um einen sogenannten römischen ‚vicus‘, eine Art kleinstädtische Struktur, die hauptsächlich von Handel, Handwerk und Dienstleistungen geprägt ist. Wir haben hier Gebäudereste von mindestens fünf Gebäuden auffinden können“, sagte Archäologe Gregor Schönpflug.

Grabung geht in die Verlängerung
Schönpflug ist Mitglied des Vereins PannArch, der im Auftrag des Landes Notgrabungen durchführt. Größter Feind der Archäologen ist die Zeit. Nach wenigen Wochen und der Dokumentation und Sicherung der Funde ist Schluss, was nicht gefunden wurde, bleibt im Boden. Die Grabung in Müllendorf geht für zumindest drei Wochen in die Verlängerung.

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burgenland.orf.at/news/stories/2970557/
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07 Nov 2019 08:15 #2 von Jupiterl
Chronik
Römersiedlung: Forschung geht weiter
Online seit heute, 5.47 Uhr

In Müllendorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) haben Archäologen im Frühjahr die Reste eines römischen Dorfes freigelegt. Die Grabung wurde zur Konservierung wieder zugeschüttet, das Gebiet soll allerdings weiter erforscht werden.

Noch im November wird das vom Land Burgenland gepachtete Gebiet mit einem Bodenradar untersucht. Das Land kooperiert mit der Universität Wien und dem Bundesdenkmalamt. Die Untersuchung wird Wolfgang Neubauer, einer der führenden Archäologen Österreichs, durchführen. Im Sommer 2020 werde eine weitere Grabung durchgeführt, sagte Margit Fröhlich vom Landesmuseum am Mittwoch.

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burgenland.orf.at/stories/3020453/
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