Menschenopfer im alten China

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02 Dez 2013 17:14 #1 von Jupiterl
Menschenopfer im alten China wurde erstellt von Jupiterl
Menschenopfer im alten China: Mehr als 80 Schädel von Frauen gefunden
2. Dezember 2013, 16:46

Archäologen vermuten rituelle Tötungen vor mehr als 4.000 Jahren

Peking - In China haben Archäologen die Schädel von mehr als 80 Frauen gefunden, die möglicherweise vor mehr als 4.000 Jahren geopfert wurden. Wie staatliche Medien am Montag berichteten, wurden die Schädel in einem Massengrab in den Ruinen von Shimao gefunden, den Überresten einer neolithischen Stadt in der Provinz Shaanxi im Norden des Landes.

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derstandard.at/1385169606105/Menschenopf...-von-Frauen-gefunden

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08 Aug 2020 23:37 #2 von Ariadne
Uralte Ruinenstadt entdeckt: Zwischen Menschenopfern und Jadezaubern

Shimao muss eine bedeutende Stadt gewesen sein – doch in alten Texten findet man keine Spur von ihr. Forscher sprechen schon jetzt von einer der „bedeutendsten archäologischen Entdeckungen dieses Jahrhunderts“.

Friday, August 7, 2020 Von Brook Larmer

Die Steine gaben ihre Geheimnisse nicht einfach so preis. Jahrzehntelang glaubten die Dorfbewohner in den staubigen Hügeln des chinesischen Lössplateaus, die bröckelnden Felswände in der Nähe ihrer Häuser seien Teil der Chinesischen Mauer. Eigentlich eine naheliegende Annahme: Die Überreste der alten Mauer verlaufen im Zickzack durch dieses trockene Gebiet am Gelben Fluss. Einst markierte das monumentale Bauwerk vor über 2.000 Jahren die Grenze der chinesischen Herrschaft.

Nur ein Detail schient seltsam fehl am Platz: Einheimische und Plünderer begannen, in den Trümmern Jadestücke zu finden, von denen einige zu Scheiben, Klingen und Zeptern verarbeitet waren. Jade kommt in diesem nördlichsten Teil der Provinz Shaanxi nicht natürlich vor – die nächste Quelle ist fast 1.600 Kilometer entfernt – und war auch kein bekanntes Merkmal der Chinesischen Mauer. Warum tauchte das Mineral in dieser unfruchtbaren Region so nahe an der Ordos-Wüste im Überfluss auf?

Shimao ist älter als die Chinesische Mauer
Vor einigen Jahren kam schließlich ein Team chinesischer Archäologen, um das Mysterium zu untersuchen – und sie entdeckten etwas Wunderbares und Rätselhaftes. Die Steine waren kein Teil der Chinesischen Mauer, sondern die Ruinen einer prächtigen Festungsstadt. Die laufenden Ausgrabungen haben mehr als zehn Kilometer an Schutzmauern zutage gefördert. Sie umgeben eine 70 Meter hohe Pyramide und ein Heiligtum mit bemalten Wänden, Jade-Artefakten – und grausigen Belegen für Menschenopfer.

Bevor die Ausgrabungen Anfang des Jahres wegen der Coronavirus-Pandemie eingestellt wurden, entdeckten Archäologen 70 atemberaubende Reliefskulpturen. Sie zeigten Steinschlangen, Monster und halbmenschliche Bestien, die der Ikonographie der späteren Bronzezeit in China ähneln.

Noch erstaunlicher: Die Kohlenstoffdatierung ergab, dass Teile von Shimao, wie die Stätte genannt wird (ihr ursprünglicher Name ist unbekannt), 4.300 Jahre alt sind. Damit ist sie also fast 2.000 Jahre älter als der älteste Abschnitt der Großen Mauer. Aber nicht nur das das: Sie wäre 500 Jahre vor der Etablierung der chinesischen Zivilisation in der Zentralchinesischen Ebene weiter südlich erbaut worden.

Ausführlich unter:
www-nationalgeographic-de.cdn.ampproject...fern-und-jadezaubern
Es bedanken sich: Karl, Jupiterl

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