Luminiszenzdatierung

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26 Apr 2014 10:18 #1 von Jupiterl
Luminiszenzdatierung wurde erstellt von Jupiterl
Neues Netzwerk für die Geowissenschaften und die Archäologie
Kategorie: Forschung
25.04.2014 - Uni Bayreuth / CS

Ein neues, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Netzwerk von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern befasst sich mit der digitalen Analyse und Integration von Daten zur Altersbestimmung.
Die Geowissenschaften und die Archäologie sind gleichermaßen auf Verfahren angewiesen, die eine möglichst präzise Datierung von Gesteinsproben erlauben. Eine der wichtigsten Methoden ist die Lumineszenzdatierung. Wenn Minerale bei relativ niedrigen Temperaturen unter der Erdoberfläche lagern und vor dem Sonnenlicht geschützt sind, speichern sie Strahlungsenergie. Dabei handelt es sich einerseits um Energie, die durch den Zerfall von Elementen wie Uran, Kalium und Thorium freigesetzt wird, andererseits um Strahlungsenergie aus dem Weltraum. Die Energie wird in den Mineralen dadurch gespeichert, dass freie Elektronen an Störstellen im Kristallgitter haften bleiben. Je länger die Minerale unterirdisch "begraben" sind, desto höher ist die Zahl der eingefangenen Elektronen. Bei der Lumineszenzdatierung werden diese Elektronen durch eine gezielte Bestrahlung der Minerale mit Licht oder Wärme wieder aus den Haftstellen herausgelöst. Die Menge der dabei freigesetzten Lichtenergie erlaubt Rückschlüsse auf die Zahl der Elektronen und somit auf die Dauer der unterirdischen Lagerung.

Weiteres:
www.archaeologie-online.de/magazin/nachr...-archaeologie-30012/
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