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Grabfunde sollen "dunkle" Völkerwanderungs-Zeit beleuchten

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15 Mär 2020 16:43 #1 von Ariadne
6.000 Grabfunde sollen "dunkle" Völkerwanderungs-Zeit beleuchten

In einem internationalen Großprojekt wollen Wissenschafter unter Leitung des Wiener Historikers Walter Pohl die "dunklen Jahrhunderte" Ostmitteleuropas zwischen 400 und 900 n. Chr. beleuchten und ein Gesamtbild der Lebensverhältnisse während der Völkerwanderung und im Frühmittelalter schaffen. Dazu sollen Funde aus 6.000 Gräbern erstmals genetisch, archäologisch und historisch analysiert werden.
Für das Projekt "HistoGenes" wurde im Herbst Walter Pohl, Historiker an der Universität Wien und Direktor des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), gemeinsam mit dem Genetiker Johannes Krause vom Max-Planck-Institut für Geschichte und Naturwissenschaften in Jena, dem Historiker Patrick Geary vom Institute for Advanced Study in Princeton und dem Archäologen Tivadar Vida von der Universität Budapest ein mit zehn Mio. Euro dotierter "Synergy Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) zugesprochen. An dem sechsjährigen Projekt, das in Wien präsentiert wird und Anfang April starten soll, werden rund 60 Wissenschafter direkt arbeiten und insgesamt 200 Forscher involviert sein.

Ausführlich unter:
www.studium.at/6000-grabfunde-sollen-dun...nHHz_fP8e0JPdPn8lqwk

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15 Mär 2020 21:01 #2 von Jupiterl
War schon im AF:

VÖLKERWANDERUNG
Tausende Grabfunde sollen die "dunklen Jahrhunderte" erhellen
22. Februar 2020, 07:00

Projekt "HistoGenes": Historiker, Genetiker und Archäologen analysieren Migrationen ab dem 5. Jahrhundert in Ostmitteleuropa


Weiteres:
www.derstandard.at/story/2000114700957/t...ahrhunderte-erhellen

www.oeaw.ac.at/imafo/das-institut/detail...projekts-histogenes/
www.oeaw.ac.at/en/imafo/the-institute/de...gy-grant-histogenes/

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16 Mär 2020 08:07 #3 von Jupiterl
Aber auch der Standard weiß nicht, was er vor zwei Wochen geschrieben hat:

HISTOGENES
Per DNA in die Zeit der Völkerwanderung reisen
Julia Sica 16. März 2020, 07:00

Wiener Forscher leiten ein zehn Millionen Euro schweres Forschungsprojekt über die Geschichte der Awaren und ihrer Migration in das Karpatenbecken

Migrationen nach Europa sind brandaktuell – und fanden schon immer statt. Besonders spektakulär war jene des Volks der Awaren, dessen Kerngruppe aus dem östlichen Zentralasien stammte. Im sechsten Jahrhundert ließen sie sich im Karpatenbecken – dem Großraum zwischen Wien und Belgrad – nieder und herrschten für mehr als 200 Jahre über große Teile Mitteleuropas.

Die Bezeichnung "Aware" bezog sich aber wohl im Laufe der Zeit auch auf eine sozial höhergestellte Schicht. Unter der Awarenherrschaft wurde das Gebiet des Karpatenbeckens erstmals eine politische Einheit.

Diese Region ist auch wissenschaftlich besonders interessant: "Hier gab es während der Zeit der Völkerwanderung in Europa die meisten belegten Migrationen und Bevölkerungsveränderungen", sagt der Historiker und Wittgenstein-Preisträger Walter Pohl.

Weiteres:
www.derstandard.at/story/2000115581846/p...lkerwanderung-reisen

Aber die einstigen Quellangaben sind verschwunden

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