Santorin, Opfer bronzezeitlicher Katastrophe gefunden

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28 Dez 2021 21:29 - 28 Dez 2021 21:32 #1 von Ariadne
Opfer von bronzezeitlicher Katastrophe gefunden

Vor ungefähr dreieinhalbtausend Jahren kam es zu einem verheerenden Vulkanausbruch auf der griechischen Insel Santorin. Forscherinnen und Forscher fanden nun in 227 Kilometer Entfernung in der heutigen Türkei erstmals Opfer der bronzezeitlichen Katastrophe: einen jungen Mann und einen Hund, die wohl vom ersten der folgenden Tsunamis überrascht wurden.
Ungeheure Mengen an vulkanischem Material hat die „Minoische Eruption“ – auch als „Santorin-“ oder „Thera-Eruption“ bekannt – auf der heute beliebten griechischen Ferieninsel Santorin ausgeworfen. Die Auswirkungen eines der verheerendsten Vulkanausbrüche der vergangenen Jahrtausende weltweit haben die gesamte östliche Mittelmeerregion in der späten Bronzezeit schwer in Mitleidenschaft gezogen. Es gibt allerdings bisher wenige gesicherte Nachweise über die Tsunamiwellen, die viele Küstenregionen im Zuge der Katastrophe heimgesucht haben, schreibt das vom türkischen Kulturministerium unterstützte Team unter der Leitung von Vasıf Şahoğlu von der Universität Ankara und Beverly Goodman-Tchernov von der Haifa Universität, dem auch Johannes Sterba und Max Bichler von der Technischen Universität (TU) Wien angehörten, in der im Fachblatt „PNAS“ erschienenen Arbeit .

Ausführlich unter:
science.orf.at/stories/3210625/?fbclid=I...DFXXV26r3ROMGs3flsgo
Letzte Änderung: 28 Dez 2021 21:32 von Ariadne. Grund: Formatierung, Ergänzung

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