Österreichs Forschung vor dem Kollaps

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21 Aug 2015 17:48 #1 von Jupiterl
Österreichs Forschung vor dem Kollaps wurde erstellt von Jupiterl
Österreichs Forschung vor dem Kollaps
21. August 2015, 16:25

Heimische Top-Wissenschafter fordern hundert Millionen Euro jährlich mehr und schreiben in einem Brief an die Bundesregierung von Mangelverwaltung

Wien – Rechtzeitig vor Beginn der Alpbacher Technologiegespräche kommende Woche platzte heimischen Wissenschaftern angesichts der mangelhaften Finanzierung des Wissenschaftsfonds FWF der Kragen. Die 53 Forscher, Mitglieder des FWF-Kuratoriums, wandten sich in einem Brief an Kanzler Werner Faymann (SPÖ), Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) und beklagten die finanzielle Ausstattung des Fonds, der für die Finanzierung der Grundlagenforschung in Österreich zuständig ist. Man habe "mit Entsetzen" ein Mehrjahresprogramm zur Kenntnis genommen, das nur als "Mangelverwaltung" bezeichnet werden könne, heißt es in dem Schreiben, das dem STANDARD vorliegt.


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derstandard.at/2000021088137/Oesterreich...hung-vor-dem-Kollaps
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24 Aug 2015 23:23 #2 von Jupiterl
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Aufschrei Erstellt am 24.08.2015.
FWF unterstützt Geldforderung

Es sind drastische Worte, mit denen Forscherinnen und Forscher auf Finanzierungsprobleme beim Wissenschaftsfonds FWF aufmerksam machen: Die heimische Forschungsförderung "steht vor dem Kollaps, der Wissenschaftsbetrieb blutet aus", hieß es da. Der FWF selbst unterstützt zwar den Protest, sieht sich aber zu Kürzungen gezwungen.

Budgetäre Engpässe
Rund 200 Millionen Euro kann der Wissenschaftsfonds FWF derzeit jährlich für die Grundlagenforschung in Österreich ausgeben. Doch es werden immer mehr Förderanträge eingereicht. Um die Bewilligungsquote halten zu können, bräuchte der FWF eine Aufstockung des Budgets um acht Prozent pro Jahr.

Doch danach sieht es derzeit nicht aus: Für die Jahre 2016 bis 2018 stehen dem Wissenschaftsfonds insgesamt 552 Mio. Euro zur Verfügung, macht 184 Mio. Euro jährlich. Während der FWF in den vergangenen Jahren sein Budget aus zusätzlichen Quellen wie beispielsweise der Nationalstiftung "auffetten" konnte, wurde ihm laut der interimistischen FWF-Präsidentin Christine Mannhalter signalisiert, dass diese Quellen heuer nicht sprudeln würden.


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science.orf.at/stories/1762093/
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