AT: Studiengebühren-Debatte (2003 ff.)

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27 Apr 2012 08:56 #31 von Jupiterl
Eine (erwünschte) Gefahr sehe ich bei der Wiedereinführung von studiengebühren: Man muß für das Geld auch einen Gegenwert liefern. Aus für (die leider oft praktizierte) Forschung und Leere!

Jupiterl genoß in seinem 2ersten akademischen Leben" auf der Technik einen didaktisch vollkommen unfähigen Mathematiker im Ausmaß von 19 Semester-Wochenstunden "Leere". Zum Glück wußten seine Kollegen von seinen Fähigkeiten und quittierten sie mit Bemerkungen wie "Heuer darf ich nichts voraussetzen" und stopften die Löcher sogut sie konnten. Aber gegen einen pragmatisierten Bundesbeamten kann man nix machen, solange er nicht silberne Löffel stielt.

Zum Glück und Leider gibt es auf der Uni sehr unterschiedliche LVs. Voriges Jahr sagte ich einem, das sei die wohl beste Vorlesung in 11 Pflichtsemerstern gewesen. Heuer gibt es einen mit etwas Ähnlichem, aber da kennt sich keiner aus ...
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03 Mai 2012 09:58 #32 von Karl
Uni Wien
Studiengebühren können gestundet werden
Studierende müssen erst zahlen, wenn ein gerichtlicher Bescheid die Rechtmäßigkeit der Gebühren feststellt

derstandard.at/1334796808261/Uni-Wien-St...nen-gestundet-werden
2. Mai 2012, 18:57

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03 Mai 2012 10:47 #33 von Ray
Hi,

welch unglaubliche Blödheit. Für Studiengebühren, die vielleicht 9 Millionen Euro im Jahr hereinbringen könnten, müssen jetzt tausende Bescheide ausgestellt werden, die bis sie rechtskräftig sind aufschiebenede Wirkung bezüglich der Zahlung der Gebühren haben. D.h. bis ein paar Wochen nach ihrer Ausstellung, wenn sie vom Studierenden nicht gerichtlich beeinsprucht werden, was Anwalts- und Gerichtskosten verursacht. Gewinnt der Student dann (beim VfGH in letzter Instanz, mit einer Anwaltsrechnung von wenigstens mehreren tausend Euro und noch ein bisserl was in Gerichtskosten), bekommt er vielleicht seine Kosten ersetzt (wenn die Uni Wien dann nicht bankrott anmelden muss). Verliert er, dann muss er nicht nur die Studiengebühren bezahlen, sondern auch der Uni die Kosten ersetzen, zusätzlich zu den eigenen Anwalts- und Gerichtskosten. Selbst wenn der Student von der ÖH voll finanziell unterstützt wird ist das ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Und das Ergebnis ist entweder für die Uni oder die ÖH (oder wenn die ÖH nicht zahlt tausende StudentInnen) in jedem Fall ein finanzielles Debakel. Bravo! Welch hervorragende Lösung für ein von Politikern verursachtes Finanzierungsproblem!

Liebe Grüße,

RAY

Prof.emer. PD Mag.Dr. Raimund Karl FSA FSAscot MIFA
Emeritus Professor of Archaeology and Heritage, Bangor University
Privatdozent für keltische Altertumskunde
Universität Wien
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"The brave may not live forever, but the cautious do not live at all"
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07 Mai 2012 16:08 #34 von Karl
Indes auf der TU Wien, s. orf.at/stories/2119187/

Keine Studiengebühren an TU Wien

Nachdem die Universität Wien die autonome Einhebung von Studiengebühren bereits beschlossen hatte, hat heute der Senat der Technischen Universität Wien (TU) gegen eine Wiedereinführung gestimmt.


Mehr dazu: wien.orf.at/news/stories/2531960/

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08 Mai 2012 11:27 #35 von Karl
tamma abstimmen

derstandard.at/1334797262004/Senat-der-T...ehren-TU-Graz-dafuer 7. Mai 2012, 20:18

Senat der TU Wien stimmt gegen autonome Studiengebühren, TU Graz dafür

TU Wien: Stimmenverhältnis 19 zu sieben gegen Studiengebühren - 15 zu elf Stimmen an Technischer Uni Graz für Gebühren


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30 Okt 2013 13:56 #36 von Karl
orf.at/stories/2204482/

Studiengebühren: VfGH hob nun auch Uni-Satzungen auf

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat die Satzungen jener Universitäten, die im Wintersemester 2012/13 autonome Studiengebühren kassiert haben, aufgehoben. Gleiches gilt für die Bescheide jener rund 40 Studenten, die ihre Zahlungsaufforderungen beim VfGH bekämpft hatten. Damit sind sämtliche anhängige Verfahren zu diesem Thema abgeschlossen, teilte der Gerichtshof am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Im Wintersemester 2012/13 haben acht der 21 Universitäten auf Aufforderung von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle Studiengebühren für Langzeitstudenten und Studenten aus Nicht-EU-Staaten in der Höhe von 363,36 Euro eingehoben. Grund: Nachdem der VfGH mit 1. März 2012 die alte gesetzliche Regelung dazu aufgehoben hatte, konnte sich die Regierung zunächst auf keine Reparatur einigen.


Weiterlesen bitte a.a.O.

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29 Jul 2016 10:01 #37 von Karl
o nein - fallt ihm nix Gscheiteres ein?

derstandard.at/2000041991034/Studiengebu...uf-Bewegung-bei-SPOe

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