Doktorat AT

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01 Nov 2011 11:45 #1 von archaeologieforum.at
Doktorat AT wurde erstellt von archaeologieforum.at
ArchäologieForum > Universitäres, Studienfragen / Ausbildung / Stipendien | Forschungspolitik > Doktorat AT

Geschrieben von: lector Tuesday, 24.10.2006, 12:29
science.orf.at/science/news/146046


QUOTE
Doktoratsstudium: Abschluss im Schnitt mit 31

Den Doktorhut gibt's in Österreich im Durchschnitt mit 31 Jahren. Das zeigt eine Untersuchung der Statistik Austria. Am schnellsten zum Doktor gelangen dabei die Juristen mit einem Abschlussalter von 28 Jahren.

Am längsten brauchen die Theologen mit einem fast schon biblischen Abschlussalter von 38 Jahren. Durchschnittlich dauert das Doktoratstudium 6,5 Semester.


[...] - wen´s interessiert.

Geschrieben von: KARL Thursday, 20.09.2007, 16:28
www.doktorat.at

Geschrieben von: Spider Friday, 21.09.2007, 17:12
Zur Diskussion über das neue Doktorat an der universität Wien siehe:
www.univie.ac.at/gz-sowi/index.php?optio...ew&id=286&Itemid=136

Geschrieben von: Spider Friday, 21.09.2007, 17:27
"zukunftwissen.apa.at" vom 20.9.2007: Österreichweite Erhebung zum Doktoratsstudium
Ressort: Bildung/Studie/Universitäten/Forschung/Studium/Wien

Wien(COM) - Im Auftrag von bmwf und FWF und in Abstimmung mit der OERK führt das IFF (Institut für Hochschulforschung der Universität Klagenfurt) seit Frühjahr 2007 eine Studie zur Analyse des Doktoratsstudiums in Österreich durch. Ziel ist es, für eine fundierte Weiterführung der Diskussion um die Neuorganisation des Doktoratsstudiums solide Informations- und Datengrundlagen zu erhalten. So soll eine fundierte Potenzialabschaetzung für die Entwicklung neuer Förder- und Finanzierungsinstrumente für die DoktorandInnenausbildung ermöglicht werden.

Nähere Informationen zu dieser Studie finden Sie unter:
www.hochschulvergleich.ac.at/doktoratsstudie2007

Im Juli 2007 wurde eine elektronische Vollumfrage gestartet, an der sich praktisch alle Universitäten (einschliesslich der

Kunstuniversitaeten) beteiligen. Die eingetragenen DoktorandInnen und die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Universitäten wurden per E-Mail gebeten, an dieser Umfrage teilzunehmen. Ein individuelles Passwort ermöglicht den Zugang zu dem elektronischen Fragebogen auf der o.a. Website.

Eine hohe Beteiligung ist für die Aussagekraft der Studie extrem wichtig, die Rücklaufquote liegt zurzeit um die 20%.

SERVICE. Die E-Mails mit den Passwörtern wurden vom ZID der Universität versendet. Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Dr. Angelika Brechelmacher (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) am IFF zur Verfuegung.

Die Ergebnisse der Studie sollen im Dezember 2007 vorliegen und dann oeffentlich diskutiert werden.

Rückfragehinweis: FWF Der Wissenschaftsfonds, Austrian Science Fund,
Haus der Forschung, Sensengasse 1, 1090 Wien, Tel.: +43-1-505 67 40-
0, Fax: +43-1-505 67 39, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.fwf.ac.at

Geschrieben von: Ariadne Friday, 21.09.2007, 22:49
Also, ich bin nicht gebeten worden, an der Umfrage teilzunehmen und habe auch keine E-Mail mit einem Passwort bekommen. Es scheint eine Altersgrenze für die zu Befragenden zu geben. Schade!

Geschrieben von: Jahelle Saturday, 22.09.2007, 11:11
QUOTE (Ariadne @ Friday, 21.09.2007, 21:49)
Also, ich bin nicht gebeten worden, an der Umfrage teilzunehmen und habe auch keine E-Mail mit einem Passort bekommen. Es scheint eine Altersgrenze für die zu Befragenden zu geben. Schade!

ich habe an der umfrage teilgenommen und soweit ich mich erinnere, gabs da keine ersichtliche altersbegrenzung ...

Geschrieben von: lector Tuesday, 16.10.2007, 12:06


Informationsveranstaltung

>>
>> European Charter for Researchers: Fair and Attractive Conditions for
>> Knowledge Workers
>>
>> Koen van Dam, Präsident von EURODOC, the European Council of Doctoral
>> Candidates and Junior Researchers.
>>
>> Freitag, 19. Oktober ab 18:00
>> Ort: TU Wien, Hörsaal 15, Hauptgeb. Stiege 3, 3.Stock
>> Karlsplatz 13, 1040 Wien
>> www.doktorat.at
>>
>> Wie werden Europas Forschungseinrichtungen attraktiver für die besten
>> Köpfe, insbesondere für Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher?
>> Wie werden beste Voraussetzungen für exzellente Forschung geschaffen?
>>
>> Die "Europäische Charta für Forscher" formuliert Prinzipien für
>> Forscher/-innen und deren Arbeitgeber/-innen bzw.
>> Forschungsförderungsinstitutionen. Diese Empfehlung der Europäischen
>> Kommission, GD Forschung, soll in erster Linie Bewußtsein schaffen
>> und Leitlinie für Reformen sein. Der letzte Teil der Empfehlung, ein
>> Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern/Forscherinnen,
>> schlägt
>> Prinzipien für transparente Auswahlverfahren vor.
>>
>> Die Bedeutung dieser Initiative wird in Zukunft insbesondere in
>> Zusammenhang mit europäischen Forschungsprogrammen noch steigen: Es
>> gibt konkrete Überlegungen, die "Charta für Forscher" als echtes
>> "Gütesiegel" für Forschungseinrichtungen auszubauen.
>>
>> Eurodoc (www.eurodoc.net) ist die Europäische Vereinigung für
>> Nachwuchsforscher/-innen. Als Zusammenschluß von 28 nationalen
>> Verbänden aus ganz Europa bringt Eurodoc die Stimme der
>> Nachwuchsforscher/-innen in den Europäischen Diskussionsprozess zu
>> Themen wie Bologna-Prozess und Europäischer Forschungsraum ein.
>> Eurodoc war wesentlich an der Erstellung der Charta beteiligt.
>>
>> Koen van Dam ist Präsident von Eurodoc und Dissertant an der
>> Technischen Universität Delft. In seinem Vortrag wird er die "Charta
>> für Forscher" vorstellen und ihre Bedeutung für
>> Nachwuchsforscher/-innen hervorheben.
>>
>> Eine Veranstaltung von "doktorat.at - Österreichs junge
>> WissenschafterInnen" in Kooperation mit der Fachschaft Doktorat TU
>> Wien, dem "Wiener StipendiatInnen-Klub der ÖAW" und der Sektion der
>> DOC- und
>> DOC-fFORTE-Alumni/-ae des Vereins "Alumni der ÖAW-Stipendienprogramme"
>
>

Geschrieben von: lector Saturday, 5.01.2008, 20:21

science.orf.at/science/news/150401


QUOTE
Rektoren wollen Doktoranden auswählen

Die Rektoren fordern für Österreichs Unis das Recht, Doktoratsstudenten "entsprechend den von ihr vorgegebenen Qualitätsstandards und in Übereinstimmung mit ihren Kapazitäten auszuwählen".

Gleichzeitig müssten die Hochschulen Zusatzmittel erhalten, um ihre Doktoranden auch anstellen zu können - das Doktoratstudium soll künftig nämlich stärker als Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere behandelt werden, heißt es in "Empfehlungen" der Universitätenkonferenz (vormals Rektorenkonferenz) zum "Doktoratstudium neu".

Drei Jahre bis zum Doktorat

Im Zuge des Bologna-Prozesses wurde 2006 auch in Österreich beschlossen, dass ein Doktoratsstudium künfig mindestens drei Jahre dauern soll. Ab dem Wintersemester 2009/10 dürfen die Unis daher keine Studenten mehr für ein Doktoratstudium zulassen, das kürzer als drei Jahre dauert.

Derzeit beträgt die Mindeststudiendauer für viele Doktoratstudien in Österreich nur vier Semester, der Zugang zum Doktorat ist frei.

Teambetreuung

Nicht nur Studiendauer und Zugang sollen sich ändern: So soll die Ausbildung in "fachlich verwandten oder zusammengehörigen, aber unter Umständen auch fakultäts- und universitätsübergreifenden Doktoratsstudien oder Doktoratsprogrammen organisiert werden", empfehlen die Rektoren.

Betreuer sollen "aktive Forscher sein, die erfolgreiche Forschungsergebnisse, Kontakte und Publikationen vorweisen können". Bald Geschichte sein soll die klassische Einzelbetreuung von Dissertanten: Vielmehr sollen die Jungwissenschaftler zwar einen Hauptbetreuer haben, gleichzeitig aber in ein Team eingebunden werden und weitere Ansprechpersonen haben.

Evaluation des Studienfortschritts

Außerdem soll das Doktoratsstudium stärker strukturiert werden: So ist der Studienfortschritt vom Betreuungsteam in bestimmten Abschnitten zu bewerten - zu Beginn etwa durch eine Präsentation des Dissertationsthemas durch die Studenten, jährlich oder halbjährlich durch einen Fortschrittsbericht oder eine mündliche Präsentation.

Die Dissertation als Kernelement des Doktorats soll neue Einsichten oder Erkenntnisse nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis erbringen. Themen bzw. Dissertationsstellen sollen international ausgeschrieben, die Dissertation bzw. zumindest Teilergebnisse auch publiziert werden.

In naturwissenschaftlichen und technischen Fächern ist die Publikation "in einem peer-reviewten Journal erwünscht und kann zur Bedingung der Annahme einer Dissertation gemacht werden".
[science.ORF.at/APA, 4.1.08]


"Gleichzeitig müssten die Hochschulen Zusatzmittel erhalten, um ihre Doktoranden auch anstellen zu können" - na das schaun wir uns aber dann an, gell ja.

Geschrieben von: lector Thursday, 15.05.2008, 10:58


derstandard.at/?id=3335318 / 15. Mai 2008 09:20


QUOTE
Kein DDr. mehr mit nur einer Dissertation
Das Universitätsgesetz schiebt einer gern geübten Praxis einen Riegel vor: Zwei wissenschaftliche Titel mit nur einer wissenschaftlichen Arbeit zu erlangen



...

Geschrieben von: Florian Thursday, 15.05.2008, 11:50
Dieses doppelte Anrechnen treibt auch bei uns immer seltsamere Blüten, wobei man hier schon mit einem Studium zu zwei Titeln kommt. Man belegt einfach zwei Fächer und besucht jeweils nur die in den Studienplänen vorgesehenen Pflichtstunden (die jeweils etwas mehr als die Hälfte des Stundenaufwandes ausmachen), dann reicht man die Pflichtstunden des einen Faches als Pflichtstunden ein, lässt sich dieselben Stunden aber noch einmal als Wahlfächer im zweiten Fach anrechnen. Das ganze dann noch einmal umgekehrt und man hat mit dem Arbeitsaufwand eines Studiums zwei absolvierte Studien. Dann noch eine Diplomarbeit, die man auch bei beiden Fächern einreicht, eine Diplomprüfung und schon ist man ein "MMag" … und wer’s nicht kennt glaubt hier wirklich jemanden vor sich zu haben der zwei Universitätsstudien absolviert hat. In Wahrheit wurde aber nur einfach jede Stunde zweimal eingereicht hat !!!


Geschrieben von: KARL Sunday, 22.06.2008, 09:07
QUOTE
NEUE ZULASSUNGS-REGELN

"Doktor"-Titel wird in Österreich rarer

Doktortitel werden in Österreich deutlich rarer werden. Nur mehr die besten Studenten sollen künftig zum Doktoratsstudium zugelassen werden, vor allem Wissenschafter.

Österreich entspricht einer Forderung der EU
Erstmals sieht nämlich in Österreich ein neuer Gesetzesentwurf ausdrücklich Zugangs-Beschränkungen für das Doktoratsstudium vor.

Damit kommt man einer Forderung der EU nach. In Salzburg sind teilweise schon strenge Doktoratsstudien eingeführt worden.



salzburg.orf.at/stories/287302/ --- 22.06.2008


Also dazuschaun, wer den "Dr." noch nicht hat.


Geschrieben von: Spider Monday, 15.09.2008, 13:52
"Die Presse" vom 15.9.2008: Dissertation: Der steinige Weg zum Doktortitel
Ressort: Leben Lernen, 9

Martin Kugler und Veronika Schmidt

Die Doktorarbeit ist die „Eintrittskarte“ in das Leben als Forscher. Doch die Mehrheit der Dissertanten will einfach die Karrierechancen außerhalb der Uni erhöhen.

WIEN. Im internationalen Vergleich hat Österreichs Hochschulsystem zwei Besonderheiten: Zum einen ist die Absolventenquote mit 20 Prozent eines Altersjahrgangs relativ niedrig – im OECD-Schnitt liegt sie bei 36 Prozent. Zum anderen produziert Österreich viele Doktoren: Zwei Prozent haben diesen akademischen Grad, im OECD-Durchschnitt sind es 1,3 Prozent.

Der Zug zu höheren akademischen Weihen ist ungebrochen – im Wintersemester 2007 waren exakt 20.484 Doktoranden registriert, um ein Drittel mehr als fünf Jahre zuvor. Und das, obwohl der Weg zum begehrten Diplom alles andere als einfach ist. Nicht zuletzt wegen der wirtschaftlichen Situation der Dissertanten.

75 Prozent arbeiten nebenbei
Laut einer Untersuchung, die nun im „Forschungs- und Technologiebericht 2008“ veröffentlicht wurde, arbeiten drei von vier Dissertanten neben dem Studium, ein Drittel davon sogar Vollzeit. 38 Prozent der Studierenden erhalten gar keine dissertationsbezogene Finanzierung, der Rest kann zumindest einen Teil seines Lebensunterhalts aus der Wissenschaft bestreiten. Am wichtigsten sind dabei eine Grundfinanzierung durch die Universität (18 Prozent der Doktoranden), gefolgt vom Wissenschaftsfonds FWF (14 Prozent).

Ein typisches Szenario für einen „frisch gefangenen“ Doktoranden im Bereich der Grundlagenforschung sieht so aus: Zu Beginn steht das Faktum, dass kein Geld da ist. Die Datenaufnahme muss aber schon beginnen – wie sollte man auch sonst Arbeitshypothese und Versuchsplan formulieren, die zur Antragsstellung beim FWF oder bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) unabdingbar sind.

Selbstständige Forscher
Als Übergangslösung dient oft – wie oben erwähnt – das Doktoratsstipendium der Universität. Mit 500 Euro pro Monat soll die Grundfinanzierung gedeckt sein. Eine weitere Möglichkeit sind kleine Lehraufträge in Seminaren und Praktika: Drei Semester-Wochenstunden Unterricht bringen knapp 400 Euro im Monat. Dadurch ist man angestellt, was für Menschen über 27 Jahren, die nicht mehr bei den Eltern mitversichert sind, höchst wertvoll ist.

Schließlich stellt man den Antrag – und ist dabei vielen Unsicherheiten ausgesetzt. In den letzten Jahren wurden zwischen 25 und 40 Prozent der eingereichten Projekte genehmigt, von Antragstellung bis Anstellung im Projekt vergehen typischerweise sechs bis acht Monate. Ein FWF-Doktorand erhält dann rund 1200 Euro (netto). Bei der ÖAW kann sich der Doktorand aussuchen, ob er eine große Summe erhält und sich selbst versichert – quasi ein selbstständiger Forscher wird, dem die Uni Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Oder ob man die „sichere“ Variante wählt und sich für ein monatliches Fixum über die Uni anstellen lässt.

Wissenschaftliche Karriere
Die Bedingungen können sehr unterschiedlich sein, wie ein Beispiel aus der Praxis zeigt: In einem FWF-Projekt arbeiteten zwei Biologen um 1200 Euro. Da es sich um ein Bionik-Projekt handelte, wurde auch ein Diplomingenieur ins Projekt genommen. TU-Absolventen sind aber andere Einstiegsgehälter gewöhnt, deshalb musste diesem ein eineinhalb-faches Gehalt geboten werden, um überhaupt jemanden zu bekommen.

Man fragt sich natürlich, warum sich rund 20.000 Menschen eine Dissertation „antun“? Eine Antwort liefert die eingangs erwähnte Studie, die auch die Motive der Dissertanten abfragte (mit Mehrfachnennungen). 44 Prozent der Befragten nennen die Planung einer wissenschaftlichen Karriere im akademischen Bereich als motivierend. Für 53 Prozent stehen hingegen bessere Karrierechancen im nichtwissenschaftlichen Bereich im Vordergrund. Nur eine Minderheit, nämlich knapp 20 Prozent, sehen in einer Dissertation eine Überbrückung, bis sich interessante berufliche Möglichkeiten ergeben.

Und was wurde in der Praxis aus diesen Plänen? Der Studie zufolge sind 57 Prozent aller erwerbstätigen Doktoren und Doktorinnen forschend tätig – mit einem gigantischen Geschlechtsunterschied: Als Forscher arbeiten 72 Prozent der promovierten Männer, aber nur 28 Prozent der Frauen.

DOKTORATSSTUDIUM
■Die Zahl der Dissertanten steigt ständig an: Für das Wintersemester 2007 wird eine Zahl von 20.484 ausgewiesen, im Jahr zuvor waren es 18.673. 54 Prozent der Dissertanten sind Männer, 20,7 kommen aus dem Ausland.

■Die Hälfte der Absolventen war beim Erwerb des Doktortitels unter 31,1 Jahren. Das niedrigste Durchschnittsalter haben Natur-wissenschafter, das höchste Geisteswissenschafter.

Geschrieben von: KARL Monday, 6.10.2008, 23:01
oesterreich.orf.at/stories/312734/


QUOTE
Doktoren verdienen doppelt so viel wie Schnitt



Aso, wusste ich gar nicht.


Geschrieben von: Jahelle Tuesday, 7.10.2008, 14:31
QUOTE (KARL @ Monday, 6.10.2008, 22:01)
oesterreich.orf.at/stories/312734/


QUOTE
Doktoren verdienen doppelt so viel wie Schnitt



Aso, wusste ich gar nicht.


vielleicht gibt es ja geheimdoktoren wie geheimräte... und die verdienen dann gut *hust*


Geschrieben von: KARL Tuesday, 7.10.2008, 19:12
Der war gut, Jahelle


Aber es geht ernst weiter, und zwar mit www.ssoar.info/ssoar/files/2008/796/stud...enschaftlerinnen.pdf
[ s. www.ssoar.info/ssoar/View/?resid=2546 ]

---

Das GEWI-Pendant zu www.univie.ac.at/gz-sowi/ sucht man www.univie.ac.at/gz-gewi/.


Geschrieben von: KARL Tuesday, 14.10.2008, 12:06
science.orf.at/science/news/152905


QUOTE
... Wie es Sozialwissenschaftlern geht, die gerade dabei sind, ihre Doktorarbeit zu schreiben, hat nun eine Studie an der Universität Wien analysiert.

Dabei zeigte sich, dass für 80 Prozent das Studium ohne Erwerbstätigkeit nicht finanzierbar ist und nur rund 20 Prozent ein Stipendium bekommen.

55 Prozent der Doktorandinnen und Doktoranden arbeiten mehr als 30 Stunden pro Woche, ein Drittel lebt von weniger als 1.000 Euro netto pro Monat. ...


Geschrieben von: Solon Wednesday, 28.01.2009, 19:14
derstandard.at/?id=1231152380969

"Das alte Doktorat ist bald Geschichte
Ab dem Wintersemester 2009 kann man an der Uni Wien nur mehr das dreijährige "PhD-Studium" gemäß Bolognasystem inskribieren"

Geschrieben von: Jupiterl Wednesday, 28.01.2009, 23:54
Ja, ja, in Bologna kamen einmal die g'scheitesten Leute zusammen. Ist halt schon 900 Jahre her.


Geschrieben von: lector Wednesday, 25.03.2009, 15:39
Wie de.wikipedia.org/wiki/Bologna ...


---


derstandard.at/?url=/?id=1237228233311 24. März 2009, 15:35


QUOTE
Europaweite Befragung von DoktorandInnen
Ergebnisse sollen Probleme und Bedürfnisse von JungforscherInnen in Europa aufzeigen

Die erste europaweite Befragung von Doktorandinnen und Doktoranden wurde kürzlich auch in Österreich gestartet. Initiiert und durchgeführt von EURODOC, dem europäischen Dachverband der Nachwuchswissenschafterinnen und Nachwuchswissenschafter, in Österreich vertreten durch die ÖH und doktorat.at, wird die Befragung bis 30. April online sein. Die Studie wird in Kooperation mit dem Internationalen Zentrum für Hochschulforschung (INCHER) der Universität Kassel realisiert. Etwa 100.000 Doktorandinnen und Doktoranden in Europa sind aufgefordert, an der Studie teilzunehmen.

Datenlage unzureichend

Eine vergleichbare länderübergreifende Untersuchung über die Situation der Doktorandinnen und Doktoranden ist bislang in dieser Art nicht durchgeführt worden. "Das derzeitige Wissen über die Situation von Doktorandinnen und Doktoranden in Europa ist unbefriedigend und unzureichend", beschreibt Harald Schomburg, Senior Researcher am INCHER, das Hauptmotiv für das Forschungsprojekt. (red/derStandard.at, 24. März 2009)


Geschrieben von: lector Monday, 27.04.2009, 22:28
derstandard.at/?id=1240549970898


QUOTE
Mit der Molekularbiologin Martina Rauner schaffte die erste Absolventin der FH Campus Wien die Promotion


Geschrieben von: KARL Tuesday, 28.04.2009, 10:05
derstandard.at/?id=1240549953385 27. April 2009, 15:06

Uni Wien stellt alle Doktoratsstudien auf "Bologna-System" um
Acht Curricula für Fachbereiche ausgearbeitet

Geschrieben von: Brigitte Ecker Thursday, 30.04.2009, 12:56
Wie viele Stunden werden da verlangt und wie viele prüfungsimmanent? Das habe ich leider nirgendwo finden können.

Geschrieben von: Spider Monday, 4.05.2009, 11:27
"Die Presse" vom 4.5.2009: Betreuung: Vertrag zwischen Uni und Doktorand
Ressort: Forum Bildung, Seite 25

Hedwig Schuss

Die Universität Wien führt im Herbst das dreijährige Doktorats-Studium ein – samt einer Dissertations-Vereinbarung, die beide Seiten bindet. In Diskussion sei derzeit auch, Studieren auf dem „fast track“ (Überholspur) zu ermöglichen.

Wien. Drei Jahre (sechs Semester) Mindeststudiendauer ist zwar länger als die bisher üblichen vier Semester an der Uni Wien. Dennoch ist Vizerektor Heinz Engl überzeugt, dass die Umstellung auf die neuen dreijährigen Doktorats-Studienpläne an der Uni Wien ein rascheres Studieren ermöglichen.

In Kooperation zwischen Senat und Rektorat wurden jetzt die acht neuen Curricula erarbeitet und die jeweiligen Fachbereiche bieten ihren Doktoratsstudenten ein völlig neues Studium an. Und das alles ganz nach den Vorgaben des Bologna-Prozesses, der allen Mitgliedern eine dreigliedrige Studienarchitektur (Bachelor-Master-Phd) verordnet hat, um international bessere Vergleichbarkeit der Abschlüsse zu erzielen.

Herzstück des neuen forschungsorientierten Doktoratsstudiums in Wien wird die sogenannte Dissertationsvereinbarung sein. Der die Arbeit betreuende Professor und der Studierende legen dabei ganz genau fest, was einerseits Forschungsgegenstand ist, wie die Arbeit erstellt wird und letztlich aussehen soll. Aber auf der anderen Seite werden auch Betreuungsintervalle vereinbart. Die praktische Abwicklung dieser Vertragsflut wird das eigens eingerichtete Doktorandenzentrum übernehmen. Die Implementierung werde Zusatzkosten verursachen, die Engl derzeit aber nicht beziffern möchte. Hier werde auch durch Umschichtung von Personal gearbeitet und ein Teil soll auch durch Förderungen abgedeckt werden.

Diese mit einem durchaus beachtlichen organisatorischen Aufwand einhergehende Übung soll vor allem eine stärkere Verbindlichkeit für Studenten und Betreuer mit sich bringen. Wenn beispielsweise der Betreuer sich nicht an die zu Papier gebrachte Vereinbarung hält, kann sich der Student gegenüber der Universität darauf berufen. Engl legt Wert darauf, dass Sanktionen hier nicht im Vordergrund stehen, sondern die Vereinbarung an sich zu einer höheren Verbindlichkeit führt.

Die neue Studienordnung gilt für alle, die ihr Doktoratsstudium an der Uni Wien ab dem Wintersemester 2009/10 beginnen. Wer bereits an seinem Doktorat arbeitet und inskribiert ist, kann sein Studium in der alten Studienordnung beenden. Die Übergangsfristen gelten sogar bis ins Jahr 2017. Ein Umsteigen in die neue Ordnung ist ebenfalls möglich.

Neu ist auch, dass neben dem Forschungsgegenstand fächerübergreifende Fertigkeiten in eigenen Lehrveranstaltungen angeboten werden sollen. Projektmanagement, oder eigene Schulungen, etwa zum Thema, wie Drittmittel lukriert werden, sollen den künftigen Wissenschaftlern das nötige Rüstzeug an die Hand geben.


Antrag auf Verkürzung möglich

Wer schneller studiert als die veranschlagte Mindeststudienzeit von sechs Semestern kann auch einen Antrag auf Studienzeitverkürzung stellen. Erfahrungsgemäß sind raschere Studienabschlüsse als solche nach zwei Semestern aber die große Ausnahme. Nach erfolgreichem Beenden des Studiums wird der verliehene akademische Grad vom jeweiligen Studienplan abhängen. Während besonders international orientierte Fakultäten den PhD verleihen, haben sich andere vorbehalten, weiterhin den Doktor zu verleihen. Vizerektor Engl sieht hier keinen qualitativen Unterschied. Dass in sogenannten strukturierten Studienprogrammen die Dissertationsstudenten für ihre Arbeit bezahlt werden, sei kein Unterscheidungskriterium zwischen Doktor und PhD. „ Etwa in der Molekularbiologie sind die Studienplätze für Doktoratsstudenten mit so hohen Kosten verbunden, dass diese über Drittmittel finanziert werden. Ob ein Student aber bezahlt wird oder nicht ist sicher kein Qualitätsunterschied.“ Das ist auch künftig bei beiden Abschlüssen, heißen sie nun PhD oder Doktor möglich.

In Diskussion sei derzeit auch, Studieren auf dem „fast track“ (Überholspur) zu ermöglichen. Das hieße, dass ein Bachelor-Student gleich mit dem Doktorat beginnen kann. Das sei vor allem für Studenten aus den USA interessant, die einen vierjährigen Bachelor vorzuweisen haben und damit eine höhere Studiendauer als Bachelors hierzulande (drei Jahre).

Geschrieben von: lector Monday, 4.05.2009, 14:35
Was ist denn das wieder für ein pseudouniversitäres BlaBla!

Da hat es die Uni bis jetzt nicht geschafft, ordentliche Betreuungsverhältnisse zu ermöglichen mit fairen Bedingungen für die Betreuer/innen (siehe nur unseren Thread "archaeologieforum.at/forum/index.php?showtopic=7101"), dann kommt so ein unausgegorener Nonsens von wegen "Dissertationsvereinbarung".

Aber lesen wir: "Die praktische Abwicklung dieser Vertragsflut wird das eigens eingerichtete Doktorandenzentrum übernehmen."
Aha! Jetzt wissen wir, wo der Hase lang läuft: da sollen also zusätzlich zum bereits aufgeblähten Verwaltungsapparat neue Amterln geschaffen werden, denn der "Vertragsflut" muss man ja zünftig begegnen.
Man glaubt es gerne: "Die Implementierung werde Zusatzkosten verursachen". Und man weiß auch, wer davon gewiss nicht profitieren wird: die Betreuer/innen.

Die Stellen im "Doktorandenzentrum" werden indes im Hintergrund schon heimlich still und leise aufgeteilt - wetten, dass?

Geschrieben von: Spider Monday, 4.05.2009, 18:17
Also ich hoffte doch schon, als ich dieses "pseudouniversitäre BlaBla" las, dass diese Stellen auch in der hiesigen Jobbörse irgendwie Aufsehen erregen werden würden und viele engagierte, aber trotzdem arbeitslose Jungakademiker zu einem ordentlichen Job damit kämen - und so halt ...
Muss lector allerdings in einem Punkt korrigieren: Es ist kein "pseudouniversitäres", sondern ein "universitäres" ... ehschowissen!

Geschrieben von: lector Monday, 4.05.2009, 18:31
Gebe Spider natürlich recht - "pseudouniversitär" war vielleicht nicht der treffendste Begriff für das "ehschowissen". Ich nehm den Ausdruck gern zurück.
Der Gewinn für unsere Jobbörse bzw. das Heer arbeitsloser Jungakademiker/innen wirft freilich ein ganz anderes Licht auf die Sache!

Wie gut, dass unsere Universitäten so umsichtig administriert werden und derart verantwortungsvoll die Zukunft unseres Nachwuchses immer im Visier behalten und nie aus den Augen verloren wird. Allein wenn ich an die nunmehr mit dem neuen Modell entstehenden tollen Aussichten der Absolvent/innen der altertumskundlichen bzw. archäologischen Studienfächer denke - ja wann gab´s denn so etwas schon?!
Ganz besonders begeistern tun mich ja die "fächerübergreifende[n] Fertigkeiten", die "in eigenen Lehrveranstaltungen angeboten werden sollen", insbesondere "Projektmanagement, oder eigene Schulungen, etwa zum Thema, wie Drittmittel lukriert werden". Das ist doch elementar, das gehört zum Existenziellen schlechthin! Wir freun uns schon auf die jungen, wirtschaftskompetenten WU-Bachelors, die in unseren Seminarräumen "Projektmanagement und Drittmittellukrierung" unterrichten werden. Ehrlich!

Geschrieben von: KARL Wednesday, 9.12.2009, 19:07
derstandard.at/1259281514326/Acht-neue-D...gs-an-Universitaeten


QUOTE
Insgesamt werden 176 Doktoranden in den neuen Kollegs ihre Dissertation in einem qualitativ hochwertigen Umfeld als angestellte und bezahlte Jungforscher innerhalb von vier Jahren absolvieren können.

...

Doktoratskollegs als "Qualitätssicherungsinstrument für die Doktorandenausbildung"

...

Für ein solches Kolleg schließen sich jeweils zwischen fünf und 20 hochkarätige Wissenschafter zusammen





qualitativ hochwertiges Umfeld, Qualitätssicherung, hochkarätig.

Goldig.

Geschrieben von: KARL Thursday, 7.01.2010, 11:15
science.orf.at/stories/1635694/

"Der steinige Weg zum Doktorat"

und retour ...

archaeologieforum.at war super, aber archäologieforum.org gräbt tiefer!

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15 Nov 2011 17:37 #2 von Carolus
Carolus antwortete auf Aw: Doktorat AT

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03 Mai 2017 16:45 #3 von Carolus
Carolus antwortete auf Aw: Doktorat AT
Jahreskonferenz: "Wie entwickelt sich das Doktorat in Österreich weiter" - 09.06.2017 / 10:00 - 18:00

www.fwf.ac.at/de/service/kalender/verans...ng/kid/20170609-754/

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