Nordirak, Bedeutende Stadt der Bronzezeit

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16 Nov 2016 23:50 #1 von Ariadne
Nordirak, Bedeutende Stadt der Bronzezeit wurde erstellt von Ariadne
Bedeutende Bronzezeit-Stadt im Nordirak entdeckt

Überreste unter dem kurdischen Dorf Bassetki weisen auf 5.300 Jahre zurückreichende Siedlungsgeschichte zurück Während keine 45 Kilometer entfernt der IS in den von ihm besetzten Gebieten Terror verbreitet, graben Archäologen im Nordirak die Grundlagen der mesopotamischen Zivilisation aus. Nun haben die Forscher die Überreste einer bedeutenden Stadt entdeckt, die vermutlich bereits 3.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung gegründet wurde. Die Ausgrabungen der Archäologen um Peter Pfälzner von der Universität Tübingen ergaben, dass die Siedlung, auf der sich heute das kleine kurdische Dorf Bassetki in der autonomen Region Kurdistan befindet, vor gut 5.300 Jahren gegründet wurde und auf eine Blütezeit von über 1.200 Jahren zurückblicken kann. Es wurden auch Siedlungsschichten aus der Zeit des Reichs von Akkad (2340-2200 vor unserer Zeit) entdeckt, das als erstes Weltreich der Menschheitsgeschichte gilt.

Vollständig unter:
derstandard.at/2000046958946/Bedeutende-...rak-entdeckt?ref=rec
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17 Nov 2016 21:57 - 17 Nov 2016 22:01 #2 von Jupiterl
3.300 v. Chr.: Wirklich Bronze- oder Kupferzeit?

Techniker kennen seit langem "Buntmetall", was sie von Archäologen unterscheidet.
Und ein Stück Zinnbronze im Chasechemui-Grab in Ägypten (Ende der Protodynastik, 2. Dyn.) macht noch keine Bronzezeit. Man zählt das danach beginnende Alte Reich rur Kupferzeit.
Und solange Museumsdirektoren Analysen ihrer Prachtstücke verhindern "is ollas lei ans"!
Letzte Änderung: 17 Nov 2016 22:01 von Jupiterl.

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27 Okt 2017 17:01 #3 von Jupiterl
Nordirak: Forscher stießen auf 93 Tontafeln in Keilschrift
27. Oktober 2017, 13:55

Die umfangreichen Schriften dürften in der einst florierenden Stadt Bassetki versteckt worden sein. Ihr Inhalt ist noch rätselhaft

Tübingen/Erbil – Forschern der Universität Tübingen gelang in der autonomen Region Kurdistan im Nordirak ein bemerkenswerter Fund: Bei ihren Ausgrabungen in der alten Stadt Bassetki stießen die Archäologen unter anderem auf ein Keilschriftarchiv mit 93 Tontafeln, das sie auf die Zeit um 1250 v. u. Z. datieren. Was auf den Tafeln geschrieben steht, ist noch unklar: Sie müssen entziffert werden, was nach Einschätzung der Forscher aufwendig und langwierig werden dürfte.

In den vergangenen Monaten legten die Forscher um Peter Pfälzner nach und nach Schichten aus der frühen, mittleren und späten Bronzezeit sowie der nachfolgenden assyrischen Periode frei. "Die Funde belegen, dass dieses frühe städtische Zentrum in Nordmesopotamien jahrhundertelang, von ca. 3000 bis 600 v. Chr., nahezu ununterbrochen besiedelt war. Dies weist auf eine herausgehobene Bedeutung Bassetkis an wichtigen alten Handelsrouten hin", sagte Pfälzner.

Versteckte Schriften?
Bei den Ausgrabungen fand sich auch eine Schicht aus der Zeit des noch wenig erforschten Mittani-Reichs (ca. 1550 – 1300 v. u. Z.). Zwei in dieser Schicht gefundene mittanische Keilschrifttafeln berichten von intensiven Handelsaktivitäten der Bewohner der Stadt, die wohl durch ihre Lage entlang der Handelswege von Mesopotamien nach Anatolien und Syrien florierte. In der darauffolgenden Periode des mittelassyrischen Reichs erlebte die Stadt eine neue Blüte, so Pfälzner.

Das könnte auch der Fund der 93 Tontafeln aus dieser Zeit belegen. Alleine 60 dieser beschriebenen Tontafeln befanden sich in einem Keramikgefäß, das vermutlich zur Archivierung der Texte vorgesehen war. Das Gefäß wurde zusammen mit zwei weiteren Gefäßen entdeckt, umhüllt mit einem dicken Lehmmantel. "Das Gefäß wurde möglicherweise auf diese Weise versteckt, unmittelbar nachdem das umgebende Gebäude zerstört worden war. Vielleicht sollten die enthaltenen Informationen geschützt und für die Nachwelt aufbewahrt werden", so Pfälzner.

Weiteres:
derstandard.at/2000066533875/Nordirak-Forscher-stiessen-aufKeilschriftarchiv-mit-93-Tontafeln
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