Caesarea, antikes und mittelalterliches Schiffswrack

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28 Dez 2021 22:20 - 28 Dez 2021 22:25 #1 von Ariadne
Goldschatz aus dem Meer Archäologen aus Israel haben unter Wasser die Überreste zweier antiker Schiffe gefunden. An Bord waren Münzen und auch private Schmuckstücke, die gut 1700 Jahre alt sind.
Dort, wo einst der Apostel Petrus den ersten Heiden getauft haben soll, den römischen Hauptmann Kornelius (Apostelgeschichte 10), haben Archäologen einen Ring mit einem frühchristlichen Symbol gefunden. Der grünliche Stein zeigt einen jungen Mann in römischer Tunika mit einem Schaf oder Bock auf seinen Schultern. Die Darstellung des guten Hirten zählt zu den ältesten und am weitesten verbreiteten Sinnbildern für Jesus Christus. Der oktagonal geformte Ring ist Teil eines größeren Schatzes, den Taucher der israelischen Antikenbehörde im Meer vor dem schon in der Bibel bekannten Ort Caesarea gefunden haben. Von hier aus soll das Christentum in alle Welt getragen worden sein. Die Archäologen Jacob Sharvit und Dror Planer schätzen, dass der Goldring mit seiner Kamee gut 1700 Jahre alt ist.
Gefunden wurde der Ring in nur vier Meter Tiefe. Er gehörte wohl einem Seemann und zählt zu einer ganzen Reihe von spektakulären Artefakten aus römischer und mameluckischer Zeit. Sharvit und Planer nehmen an, dass die Preziosen zu zwei Schiffsladungen aus dem dritten und dem 14. Jahrhundert gehörten. „Die Schiffe ankerten wahrscheinlich unweit der Stadt und sanken in einem Sturm“, berichtet Sharvit.

Vollständig unter:
www.faz.net/aktuell/gesellschaft/antike-...jqihiFsigNgOYuILiogk
Letzte Änderung: 28 Dez 2021 22:25 von Ariadne.
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