Mühldorf, den Römern auf der Spur

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28 Aug 2019 00:07 #1 von Ariadne
Mühldorf, den Römern auf der Spur wurde erstellt von Ariadne
Den Römern auf der Spur
27. August 2019

Archäologe Stefan Pircher ist in Mühldorf auf der Suche nach Spuren der alten Römer - und ist auch fündig geworden. Rund 800 Quadratmeter Fläche sollen heuer noch freigelegt werden

MÜHLDORF (ven). Stefan Pircher hat sich der längst vergangenen Zeit verschrieben. Der Archäologe sucht in Mühldorf (die WOCHE berichtete) nach Spuren der alten Römer und ruft nun zum Crowdfunding auf, um die Forschung voranzutreiben.

Seit 2018 laufen die erfolgreichen Ausgrabungen auf der Schattseite Mühldorfs. "Wir haben Bodenproben mit Pflanzen- und Knochenrückständen genommen. Um diese zu erforschen und analysieren zu können, benötigen wir speziell ausgebildete Experten wie die von der Integrative Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie (IPNA) aus Basel. Und das kostet nun mal Geld", so Pircher zur WOCHE.

In der Mühldorfer Dorfchronik taucht ein Badegebäude aus der Römerzeit auf, Pircher weiß, dass ein Badegebäude nie für sich alleine stand und begann daher mit seinen Forschungen. Mit Erfolg, denn auch die landwirtschaftliche Bearbeitung der Wiese, die im Eigentum der Familie Scheuch steht, brachte Funde wie Münzen und Fibeln zutage.
"Wir wollen herausfinden, wie die Menschen gewohnt haben, was war ihr Standard? Und das geht am besten auch über das Essen. Wie haben sie sich ernährt?", fragt sich Pircher.

Vollständig unter:
www.meinbezirk.at/spittal/c-lokales/den-...2LvCmRA#gallery=null
Es bedanken sich: Jupiterl
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27 Okt 2019 19:23 #2 von Jupiterl
Jupiterl antwortete auf Mühldorf, den Römern auf der Spur
So, jetzt hat es auch der ORF:
Jahrtausende alte Keltensiedlung freigelegt
25. Oktober 2019, 17.19 Uhr

In Mühldorf im Mölltal wird von Archäologen gerade eine etwa 2.000 Jahre alte Keltensiedlung freigelegt. Bodenradarmessungen und Grabungen förderten bereits im Vorjahr ein römisches Wohnhaus mit Wandmalereien zu Tage. Heuer stieß man auf Fundstücke wie Fibeln und Silbermünzen, die aus der älteren Keltenzeit stammen dürften.

Die Grabungen werden von der Gemeinde, dem Bundesdenkmalamt, vom Land und von Sponsoren finanziert. Langfristig ist geplant, ein Museum zu errichten, in dem die Fundstücke gezeigt werden. Auch die Errichtung eines Rundwanderweges zur Siedlung ist geplant.

Erste Funde vor 130 Jahren wieder zugeschüttet
Die Haselangerwiese in Mühldorf scheint ein Paradies für Archäologen zu sein. Seit zwei Jahren arbeiten Wissenschafter der Universität Innsbruck und Salzburg daran, die Schätze aus vergangener Zeit freizulegen. Bereits 1898 wurde hier ein römisches Badehaus ausgegraben, das zeigen die Dorfchroniken. Die Fundstelle wurde aber wieder zugeschüttet und der Ort geriet in Vergessenheit, sagt der Archäologe und Ausgrabungsleiter Stefan Pircher.

Weiteres:
kaernten.orf.at/stories/3018856/
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