Wien: Kunsthistorisches Museum

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21 Nov 2011 12:20 #1 von archaeologieforum.at
Wien: Kunsthistorisches Museum wurde erstellt von archaeologieforum.at
Anlassgemäß ... holen wir diesen Thread aus dem aAF hervor und hoffen das Beste ...


ArchäologieForum > Museen, Sammlungen - international / Ausstellungen > A/Wien: Kunsthistorisches Museum

Geschrieben von: Spider Sunday, 20.02.2005, 11:36
Ein Museum im Museum
Salzburger Nachrichten, 19.02.2005, S. 13

Die weltberühmte Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums wird im September in sorgfältig restaurierten Räumen wieder eröffnet.
WIEN (SN-mo). Fünf Jahre war sie geschlossen: die Schausammlung der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums (KHM). Die Plastiken, Bronzen, Reliefs, Grabmale, Keramiken oder Goldschmiedearbeiten aus verschiedenen Kulturen der Antike und des Mittelalters - 3. Jahrtausend v. Chr. bis 1000 n. Chr. - machen einen wichtigen Teil der Sammlung und des Ansehens des KHM in Wien aus.

Ab 5. September diesen Jahres sollen sie wieder zugänglich sein; Dieser Termin sei "unwiderruflich", sagte der Direktor des KHM, Wilfried Seipel, bei einem Pressetermin am Freitag in seinem Haus. Die Antikensammlung werde dann in einem Bereich des KHM gezeigt werden können, der so groß sei wie die gesamte Ausstellungsfläche der Albertina, machte Seipel die Dimensionen der Arbeiten deutlich.

Die Räume, neun Säle und sieben Kabinette, befinden sich in dem zur Babenbergerstraße hin gelegenen Flügel des KHM. Bei einer Begehung der neu hergerichteten Räume war zu sehen, wie sorgfältig hier während der fünfjährigen Renovierung gearbeitet und wie viel Aufmerksamkeit den kunsthistorischen Details des Gebäudes selbst geschenkt wurde. Gleichzeitig wurde auch die Ausstellungsfläche vergrößert: Durch Einbeziehung ehemaliger Büroräume konnten die sieben Kabinette hinzugefügt werden, was einen Zuwachs an Fläche um 300 m2 auf insgesamt 1452 m2 bedeutet. Größte Teile der Fußböden wurden erneuert, entweder mit Steinintarsien oder mit Parkett, zudem wurden alle historischen Vitrinen restauriert.

In der neuen Antikensammlung werden 2250 Objekte ausgestellt werden. Anders als früher werde man sie nicht mehr nach Materialgruppen ordnen, sagte Seipel, sondern verstärkt nach historischen Zusammenhängen. Für eine sachgerechte und angenehme Betrachtung wird auch die technische und sicherheitstechnische Ausstattung der Schauräume auf den Stand der Zeit gebracht. Eine komplett erneuerte Beleuchtung soll sowohl den Objekten als auch der Ausstattung der Säle - unter anderem deren Deckenfresken - gerecht werden. 17km Kabel wurden neu verlegt und, für Heizung und Klimatisierung, 1,2 km Rohrleitungen. Die Kosten für die Renovierung des "Museums im Museum" betrugen 3,3 Millionen Euro.

Seipel kündigte ferner die erste umfassende Canaletto-Schau mit seinen berühmten Landschafts- und Stadtansichten in Wien im KHM an (16. 3. bis 19. 6.) sowie die Eröffnung eines "Staatsopernmuseums" in der ehemaligen Bundestheaterkasse im Hanuschhof am 5. November.

www.salzburg.com/sn/archiv_artikel.php?xm=1433610&res=5

Geschrieben von: Spider Sunday, 20.02.2005, 11:49
s. dazu übrigens auch

derstandard.at/?url=/?id=1957046

Geschrieben von: lector Sunday, 13.03.2005, 02:27
Kunsthistorisches Museum mit MVK und ÖTM
Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts

Pressegespräch
im Vasensaal der Antikensammlung
des Kunsthistorischen Museums
am Freitag, dem 18. Februar 2005, 10 Uhr

mit

Generaldirektor Dr. Wilfried Seipel
Architekt Hans Hoffer
Direktor Dr. Kurt Gschwantler, Antikensammlung
Ing. Bertrun Kos, Gebäudemanagement

Themen:
Rückblick 2004
Ausblick 2005/2006
Bauliche Sanierungsmaßnahmen

Geschrieben von: Aristoteles Monday, 28.03.2005, 18:27
Wiedereröffnung der Antikensammlung des KHM

im September 2005

Der Bestand an Skulpturen, Bronzen, Statuetten, Terrakotten, Vasen, Gläsern und Goldschmiedearbeiten aus dem 3. Jt. v. Chr. bis um 1000 n. Chr. gehört in seiner Vielfalt zu den bedeutendsten seiner Art. Die Sammlung von Prunkkameen — unter ihnen die unter Kaiser Rudolf II. erworbene „Gemma Augustea" — sowie die völkerwanderungszeitlichen und frühmittelalterlichen Schatzfunde besitzen Weltgeltung.

Zur Antikensammlung des KHM gehören auch die seit 1978 in der Neuen Burg gezeigten Funde aus Ephesos und Samothrake.

Durch die Einbeziehung von sieben Kabinetten, die früher als Büroräume genutzt wurden, konnte die Ausstellungsfläche um fast 300 m2 auf 1452 m2 beträchtlich erweitert werden und umfasst nun neun Säle und sieben Kabinette. Gegenüber der alten Aufstellung wird die Zahl der ausgestellten Objekte um ein Drittel vermehrt. Insgesamt werden dem Publikum ab September 2250 Objekte präsentiert.

Das Konzept der Neuaufstellung; wurde von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Antikensammlung unter der Leitung von Sammlungsdirektor Dr. Kurt Gschwantler erarbeitet.

Das Gesamtkonzept der Neuaufteilung wird weniger als früher von den verschiedenen Materialgruppen bestimmt, es berücksichtigt vielmehr stärker als bisher kulturhistorische Zusammenhänge und didaktische Belange. Jene Bereiche, die im besonderen den hohen internationalen Stellenwert der Sammlung ausmachen, werden in eigenen Räumen präsentiert. Erstmals kann auch die Entwicklung des römischen Porträts in einer eigenen Porträtgalerie veranschaulicht werden. In den neuen Kabinetten sind thematische Schwerpunkte vorgesehen: die Kultur und Kunst Zyperns, Etruriens und Unteritaliens sowie jene der Austria Romana. Einen wesentlichen Faktor Kir die Neuaufstellung, bildet die durchgehende Elektrifizierung sämtlicher Ausstellungsräume, die neben der Saalbeleuchtung auch eine Objekt- und Vitrinenbeleuchtung möglich macht und insbesondere die kostbare Ausstattung der historischen Säle zur Geltung bringt. Die frisch gereinigte historische Leimfarbenmalerei an den Raumdecken wird durch die neue Beleuchtung ebenso hervorgehoben wie die einzigartige Architektur und Ausgestaltung der Sammlungsräume.

In einigen Sälen kommen gesteuerte Lichtabläufe zum Einsatz, um die Wirkung auf den Betrachter noch zusätzlich zu steigern. Besonderes Augenmerk wurde bei der Beleuchtung auf Lösungen gelegt, die sowohl die UV- als auch die Temperaturbelastung der Objekte minimieren. Dies wird weitestgehend dadurch erreicht, dass hauptsächlich modernste Glasfaser- und LED-Beleuchtung Verwendung finden.
Die Restaurierung der baulichen Substanz (Stuckmarmor, Leimfarbenmalerei, Fenster, Steinböden) erfolgte im Hinblick auf denkmalpflegerische Grundsätze so schonend wie möglich.

Sämtliche Räume wurden mit modernsten Sicherheits- und Brandmeldeeinrichtungen — zu denen auch die sogenannte Not- bzw. Fluchtwegsbeleuchtung zählt — versehen, um sowohl die Sicherheit der Besucher als auch die der Objekte gewährleisten zu können.

Die Heizung wurde komplett erneuert bzw. in die Parapete verlegt. In den neun Sälen wurde durch den Einbau von Gebläsekonvektoren zusätzlich eine Kühlmöglichkeit für die Sommermonate geschaffen, um das Klima in den Sammlungsräumen zu stabilisieren. Dazu gehört auch die von der Burghauptmannschaft Österreich durchgerührte komplette Fenstersanierung inkl. UV-und Sonnenschutz.

In 5 Sälen und sieben Kabinetten wurde der Parkettboden aufgrund des schlechten Zustands neu verlegt, und gleichzeitig wurden im Unterboden Verrohrungen für Heizung, Kühlung, Elektro- und Sicherheitsverkabelung. zu den im Raum frei stehenden Vitrinen hergestellt.

In zwei Räumen wurde ein neuer Steinboden verlegt, in den anderen beiden Steinsälen X und XI konnte der historische Steinbelag. erhalten und restauriert bzw. geringfügig ergänzt werden.

Es werden ca. 120 Vitrinen nach Entwürfen des Ateliers Hans Horrer und konservatorischen Auflagen der Antikensammlung neu gebaut. Von den insgesamt ca. 120 Steinsockeln und -säulen stammen etliche aus historischen Beständen. Sie werden vereinheitlicht bzw. restauriert. Die meisten werden jedoch nach Entwürfen des Ateliers Hans Hoffer neu hergestellt. Nur im Saal X mit den griechischen Skulpturen werden durchgehend die alten historischen Sockel verwendet. Diverse Objektunterkonstruktionen werden aus Stahl neu gebaut. In zwei Sälen werden als „sammlungsgeschichtliches Zitat" historische Vitrinen verwendet, die eine Beleuchtung erhalten und in klima- und lichttechnischer, konservatorischer und sicherheitstechnischer Hinsicht aufgerüstet werden.

Für die Dokumentation sind zusammenhängende Saaltexte, Bereichs- und Einzelbeschriftungen vorgesehen, die auf die Benützung von Audioguides abgestimmt sind. In einzelnen Räumen (Heroon von Trysa u. a.) ist in sogenannten virtuellen Fenstern eine Videoprojektion geplant, durch die im besonderen künstlerische, motivische und technische Details les- und sichtbar gemacht werden. Zur Eröffnung im September werden zwei Publikationen erscheinen: die „Meisterwerke der Antikensammlung" sowie ein spezieller Katalog für Kinder.

Das Bauvolumen der Antikensammlung beträgt insgesamt 3,3 Millionen Euro.

Weitere notwendige bauliche Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Kunsthistorischen Museums:

1. Neueinrichtung der Kunstkammer und Wiedereröffnung der Sekundärgalerie

2. Projekt: Überdachung des zweiten Innenhofes zur Gewinnung zusätzlicher Sonderausstellungsfläche

3. Sanierung des Museums für Völkerkunde

(KHM Aktuell 4/05, 3.)

Geschrieben von: Aristoteles Monday, 28.03.2005, 18:28
QUOTE
In einzelnen Räumen (Heroon von Trysa u. a.)


Ist's wirklich, dass die Reliefs endlich dauerhaft präsentiert werde!!


Geschrieben von: Spider Tuesday, 29.03.2005, 17:39
Zumindest Teile davon, soviel ich weiß.
Für eine Gesamtpräsentation fehlt der Raum. Da müßte ein eigenes Museum her.

Geschrieben von: lector Tuesday, 29.03.2005, 18:12
QUOTE
Da müßte ein eigenes Museum her


Ein kleines Schwesterchen des großen Ephesos-Museums



Trysa-Museum Wien



Na schön, träumen wird man ja noch dürfen. Gibt es denn keine Baulichkeiten in der Umgebung des KHM, oder meinetwegen auch ganz woanders in Wien, wo eine Adaptierung für den Fries denkbar wäre? Aber wahrscheinlich hat man seitens des Museums eh solche Möglichkeiten durchgedacht.
Nur Geld wird halt keines da sein für "so etwas".

Der Theseustempel wäre doch ein passender Platz, obschon nicht gerade großartig von der Raumgröße her.


Wenn ich mir vor Augen halte, welche Kosten und Mühen es erfordert hatte, die Platten vom Ursprungsort nach Wien zu schaffen ...

s. dazu Hubert D. Szemethy, Der Stein des Sultans. Studien zur Erwerbungsgeschichte der Skulpturen des Heroons von Trysa in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien (Diss. Wien 1999).

Geschrieben von: Spider Wednesday, 6.04.2005, 15:09
Nun, die Trysa-Präsentation (Originale) wird sich - wie man sagt - auf den Freiermord des Odysseus beschränken. Virtuell soll aber der ganze Fries "ablaufen".
Man darf gespannt sein ...

Geschrieben von: lector Wednesday, 6.04.2005, 18:19
Warum schenkt das KHM den Fries nicht einfach der Wiener Universitätssammlung, dort bräuchte man dann nur die Gipsabgüsse gegen die Originale auszutauschen.


Geschrieben von: Spider Thursday, 7.04.2005, 10:13
Na ja, lieber Lector, da müßten wir aber auch einiges andere von der Bauskulptur abhängen, wie du weißt. Und das wollen wir doch auch nicht wirklich!
In Prof. Borchhardts Sinne müßte ein eigenes Museum her, also die "große Lösung" ...

Geschrieben von: lector Thursday, 7.04.2005, 15:25
QUOTE
müßte ein eigenes Museum her


archaeologieforum.at/forum/index.php?sho...614&st=0&#entry26735 .

Aber das Stückl spielt erst im nächsten Leben.


Geschrieben von: Spider Thursday, 7.04.2005, 23:47
Quote: "Aber das Stückl spielt erst im nächsten Leben."

Ich glaub halt fest daran !!! Sorry. Bin von Beruf - fast - unverbesserlicher Optimist.
Das kann doch nicht noch 123 weitere Jahre so eine Notlösung, so eine österreichische Husch-Pfusch-Lösung bleiben, oder? Wurscht ob im Depot alles sichtbar WÄRE oder im Museum ganze 3 Platten oder virtuell alles. Ich hätte gerne in natura alles!

Geschrieben von: lector Thursday, 7.04.2005, 23:54
QUOTE
Ich hätte gerne in natura alles!



Ich genauso, und damit sind wir beide ganz sicher nicht die einzigen.

Geschrieben von: Aristoteles Friday, 8.04.2005, 07:58
Naja, auch wenn nur eine minimalistische Lösung kommt, bleibt zu hoffen, dass die Platten dann auch zyklisch ausgetauscht werden, auf dass man als fleissiger Dauergast irgendwann doch alle Platten zu sehen bekommt!

Geschrieben von: Aristoteles Tuesday, 26.04.2005, 18:43
KHM bietet Kunst nach Maß
Jedem KHM-Besucher sein Kunstwerk zum Mitnehmen

Fast zwei Jahre nach dem Diebstahl der "Saliera" können nun alle Besucher des Kunsthistorischen Museums (KHM) - ohne dadurch kriminell zu werden - "ihre Lieblingskunstwerke gleich mit nach Hause nehmen", so die Direktorin der Imaging & Printing Group von Hewlett-Packard (HP) Österreich, Christine Donner, in einer Aussendung zur Präsentation eines neuen KHM-Services: Während des Museumsbesuches ausgewählte Kunstwerke können von den Besuchern in Form eines individuellen Katalogs oder als ausgedrucktes Poster erworben werden.


Kunstdruck

Die am Montag präsentierte Kooperation zwischen KHM, HP und dem israelischen IT-Spezialisten ESPRO basiert auf einer erweiterten Funktionalität des Audio Guides: Die Besucher "markieren" auf ihrem Audio Guide ihre Lieblingskunstwerke und stellen dadurch ihre personalisierte Kollektion zusammen. Diese wird bei der Rückgabe des Guides ausgelesen und je nach Wunsch in Kunstdruck-Qualität als individueller "Mein Katalog" oder als Kunstposter in verschiedenen Größen ausgedruckt, hieß es in einer HP-Aussendung. Beides dauert nur wenige Minuten, hieß es in einer KHM-Aussendung.

Und ein Museumsbesuch ist dazu gar nicht zwingend notwendig: Alle verfügbaren Motive können auch online ausgesucht und bestellt werden. Die Preise der Kataloge rangieren von 8,50 Euro ("Mein Katalog" mit neun Bildern) bis 17,50 Euro ("Mein Katalog" mit 21 Bildern), bei den Postern von 12 Euro (Papierformat A3) bis 38 Euro (A1).

kurier.at/kultur/966029.php
ecomm.khm.at/cgi-bin/khmmuseumsshop.stor...ff6072f/Catalog/1045

Geschrieben von: KARL Friday, 6.05.2005, 11:16
Zum Kunstbastelbogen im Standard:

derstandard.at/?id=2036816 (05. Mai 2005 11:00)

Geschrieben von: lector Tuesday, 31.05.2005, 03:01
"Möge es der ‘Kulturnation’ Österreich in Bälde gelingen, das Denkmal seinem Charakter und seiner Bedeutung entsprechend der Weltöffentlichkeit zu präsentieren."

Ein lieber Freund und sachkundiger Kollege zu den "Trysa-Platten" und allem, was in den 1880er-Jahren unter allergrößten Anstrengungen aus Gjölbaschy-Trysa in die österreich-ungarische Kaiserstadt gebracht werden konnte.


"I have a dream!".

Vielleicht müssen wir nicht ewig nur träumen.

Geschrieben von: Aristoteles Tuesday, 30.08.2005, 16:38
Im Wiener Kunsthistorischen Museum:

Reise in die Antike mit »neuem Geist«

Mehr als fünf Jahre lang war die berühmte Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien wegen umfangreicher Umbauarbeiten geschlossen -am 5. September wird sie wieder eröffnet. Auf vergrößerter Fläche, mit neuen Vitrinen, moderner Beleuchtung und mit mehr Ausstellungsstücken als früher.

VON ERICH VORRATH

Sieben Kabinette der ehemaligen Büroräume wurden der Antikensammlung angegliedert - sie umfasst jetzt 1200 Quadratmeter, auf denen 2500 Ausstellungsstücke Platz finden. Es leitet künftig auch ein „neuer Geist" die Besucher bei ihrer Reise in die Vergangenheit: Nicht mehr die Materialgruppen stehen im Mittelpunkt, es sollen vor allem kulturhistorische Zusammenhänge deutlich gemacht werden. Und die Entwicklung des römischen Porträts ist in einer eigenen Galerie nachzuvollziehen.

Thematische Schwerpunkte werden natürlich gesetzt - die Kunst und Kultur Zyperns, Etruriens, Unteritaliens und Österreichs zur Römerzeit. Ungelöst ist freilich weiterhin das Problem der Präsentation der Reliefs des Heroon von Trysa, eines der bedeutendsten Werke aus dem Besitz des Museums. In einem eigenen Raum werden davon einige Platten gezeigt.

Großer Wert wurde übrigens auf die Sicherheit gelegt - eine verschwundene Saliera genügt...

(Kronenzeitung 29. Aug. 2005, 14.)

Geschrieben von: lector Monday, 5.09.2005, 14:18
wien.orf.at/stories/55985/

Geschrieben von: lector Tuesday, 6.09.2005, 03:52
Zur Wiedereröffnung s. archaeologieforum.at/forum/index.php?showtopic=4730

Geschrieben von: Muse Saturday, 28.01.2006, 13:28
Kunstschätze im KHM sind nicht mehr versichert
KHM folgt Empfehlung des Rechnungshofs - "jedoch gegen die Überzeugung der Geschäftsführung"

Wien - Das Kunsthistorische Museum (KHM) hat die Versicherung der permanenten Schausammlung bei der Uniqa nach einer Empfehlung des Rechnungshofs (RH) storniert. Eine entsprechende Meldung des ORF-Radios Ö1 bestätigte das Versicherungsunternehmen am Freitag. Der RH vertrat in seinem im Vorjahr veröffentlichten Bericht die Ansicht, dass für eine Versicherung keine Notwendigkeit bestand.


Grund für diese Ansicht: Zwar ist das KHM ein anderer Rechtsträger, Sammlungsgut und Gebäude befanden sich aber zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes. Für Güter im Staatseigentum gilt laut RH der Grundsatz der Nichtversicherung nach den Bestimmungen des Bundeshaushaltsgesetzes. "Für das KHM stünden im Fall einer Versicherungsleistung den Aufwendungen für die Versicherungen nicht einmal Erträge gegenüber, weil diese letztlich dem Eigentümer Bund zugute gekommen wären", schreibt der RH.

"... gegen die Überzeugung der Geschäftsführung"

Die Deckungssummen von 145,35 Millionen Euro für die Jahre 2001 und 2002 bzw. 72,67 Millionen Euro für das Jahr 2003 hätten den Wert des Sammlungsguts "nur zu einem geringen Teil" abgegolten. Diesen Versicherungssummen seien zudem keine Schätzgutachten zu Grunde gelegen.

Ebenfalls im RH-Bericht ist bereits die Stellungnahme des Museums enthalten, wonach die Versicherung für die Kunstwerke auf Grund der Empfehlung des RH - "jedoch gegen die Überzeugung der Geschäftsführung", wie im Bericht zu lesen ist - aufgelöst und jene für die Gebäude in eine Betriebsbündelhaftpflichtversicherung umgewandelt wurde. Das Argument einer Unterversicherung gelte nicht, weil eine Abdeckung des Gesamtbestandes wegen seines Werts nicht finanzierbar gewesen wäre. Ein Schätzgutachten sei nicht eingeholt worden, weil es sich um eine Basisversicherung gehandelt habe.

Besitzstrukturen

Wenn im KHM ein Schadensfall auftreten würde, wäre der Bund - als Eigentümer der Objekte wie des Gebäudes - der Geschädigte, sagte ein Experte. Der Staat könnte selbstverständlich das KHM haftbar machen. Das Problem dabei: Das KHM gehört ebenfalls dem Bund. Wenn sich der Staat also am KHM schadlos halten wollte, müsste er es zuvor mit den entsprechenden Zusatzmitteln ausstatten. (APA)
derstandard.at/?id=2321688

Geschrieben von: KARL Thursday, 9.02.2006, 16:44
www.zeit.de/2006/07/oe_fillitz_interview

DIE ZEIT 09.02.2006 Nr.7
»Ausgesprochene Schweinerei«

Ex-KHM-Direktor Hermann Fillitz über die Vorwürfe gegen seine Ära

Geschrieben von: lector Monday, 13.03.2006, 23:17
www.khm.at/static/page2068.html


QUOTE
Aufbau einer Bilddatenbank
im Kunsthistorischen Museum Wien
Pilotprojekt Gemäldegalerie

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur wurde im Rahmen der Initiative "eFit Austria", Teilbereich eCulture, im Jahr 2001 ein Pilotprojekt zur Digitalisierung, Archivierung und Internetpräsentation der historischen Bestände der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums begonnen.
Information:
Dr. Gerlinde Gruber
525 24/355
[01-02-2005]


Lesen Sie mehr >> www.khm.at/static/page3253.html (Textnachweis)

Aufbau einer Bilddatenbank
im Kunsthistorischen Museum Wien – Pilotprojekt Gemäldegalerie

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur wurde im Rahmen der Initiative "eFit Austria", Teilbereich eCulture, im Jahr 2001 ein Pilotprojekt zur Digitalisierung, Archivierung und Internetpräsentation der historischen Bestände der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums begonnen.

Das Projekt Bilddatenbank hat zum Ziel, die reichen Bestände der Gemäldegalerie erstmals zu visualisieren und für jedermann, insbesondere für die Bereiche Schule, Wissenschaft und Forschung online zugänglich zu machen. Im Rahmen dieses Projektes wurden die Objekte der Gemäldegalerie fotografiert, und es wurde eine Bilddatenbank aufgebaut.
Weiters wurden aus der bestehenden Bestandsverwaltung der Gemäldegalerie ergänzende Informationen zu den Bildern (wie z.B. Inventarnummer, Objektbezeichnung, Kultur, Künstler, Titel, Bildträger/Technik, chronologische Einordnung, Maße, Provenienz) in die Bilddatenbank übernommen. Somit liegt erstmals auch ein digitaler Katalog vor.
Durch die Visualisierung im Netz wird der Zugang für Wissenschaft und Forschung maßgeblich erleichtert - bei gleichzeitiger Schonung der Objekte.

Gemäldegalerie: 800 Ausstellungsobjekte im Haupthaus, 2000 Objekte im Internet

Neben den in der Gemäldegalerie im Haupthaus ausgestellten rund 800 Objekten werden im Internet ab Mitte 2005 der Öffentlichkeit insgesamt 2.000 Objekte der Gemäldegalerie zugänglich gemacht.
Das Copyright für alle Objekte liegt beim Kunsthistorischen Museum, die Bilder im JPG-Format werden interessierten Benützerinnen und Benützern für nichtkommerzielle Zwecke zur freien Verfügung stehen. Dieses neue Service wird kostenlos angeboten.

In einer zweiten Projektphase werden die Bestände anderer Sammlungen des KHM und der angegliederten Institute digitalisiert: Objekte der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung, Objekte der Antikensammlung, der Kunstkammer, des Münzkabinetts, der Schatzkammer, sowie der Hofjagd- und Rüstkammer und der Sammlung alter Musikinstrumente. Ebenso werden die Sammlung von Theaterfotografien des Österreichischen Theatermuseums sowie die historische Fotosammlung des Museums für Völkerkunde und die Sammlung von Schloss Ambras digital erfasst.

Mit einer derartigen Bilddatenbank gelingt der Aufbau einer digitalen Sammlung, die in dieser Auswahl in keinem realen Museum zur Verfügung stehen kann. Die Gemälde und Objekte sind bequem von zu Hause aus nach verschiedenen Kriterien recherchierbar.

Die digitale Bilddatenbank ermöglicht den Userinnen und Usern nach verschiedenen Feldern zu suchen, wobei mehrere Suchkriterien miteinander kombiniert werden können. Demgemäss können für den Bestand des Kunsthistorischen Museums z.B. sämtliche Werke eines Künstlers innerhalb eines spezifischen Zeitraumes, oder alle Werke der Künstler bestimmter Länder (alle deutschen, alle italienischen usw. ) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, oder z.B. alle Werke, die auf Holz gemalt wurden, abgefragt werden (wobei diese Abfrage wieder auf bestimmte Künstler, bestimmte Länder, einen bestimmten Zeitraum usw. eingeschränkt werden kann).
Somit steht den Anwenderinnen und Anwendern in der digitalen Datenbank eine Fülle an Informationen zur Verfügung.

Ausblick bis 2007

Geplant ist, dass bis 2007 sämtliche wissenschaftlich aufgearbeiteten Objekte aller Sammlungen des KHM und der dem KHM angegliederten Institute im Internet zur Verfügung stehen.
Damit können Userinnen und User einen Rundgang durch ein virtuelles Museum mit rund 38.000 Objekten erleben.


Tolle Sache! Aber online ist die Datenbank noch nicht, oder finde ich sie nur nicht.

Geschrieben von: lector Saturday, 1.07.2006, 14:55
wien.orf.at/stories/119681/


QUOTE
Ausschreibung für "zweiten Chef" läuft
Ein neuer kaufmännischer Geschäftsführer für das Kunsthistorische Museum wird derzeit per Ausschreibung gesucht. Direktor Wilfried Seipel bekommt diesen nach heftiger Kritik des Rechnungshofes zur Seite gestellt.



Mehr dazu a.O.

Geschrieben von: KARL Tuesday, 18.07.2006, 14:11
Rote Zahlen ... (2005)

derstandard.at/?id=2520659

Geschrieben von: Spider Tuesday, 7.08.2007, 08:11
Die neue Kultur des Managements

Die Presse vom 4. August 2007, S. 20:

www.diepresse.com/home/wirtschaft/econom...nomy/321343/index.do

Geschrieben von: Spider Tuesday, 7.08.2007, 08:12
s. dazu auch
Großbaustelle Museum, ebanda S. 37:

www.diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/321302/index.do

Geschrieben von: Coach Sunday, 25.05.2008, 11:19
Während der Fußball EM 2008 will auch das KHM nicht im sportlichen Abseits stehen: wien.orf.at/stories/280139/

KHM-Spezialprogramm zur Euro 2008

Geschrieben von: Jupiterl Tuesday, 27.05.2008, 21:01
Aber die Museen in der "Neuen Burg" sperren Euro-bedingt um 15 Uhr (außer Montag: 18 Uhr) !

Geschrieben von: KARL Monday, 14.07.2008, 18:14
wien.orf.at/stories/292718/
zum Streitfall Vermeers "Malkunst" - das Gemälde darf nun höchswahrscheinlich nicht nach Japan.

Geschrieben von: KARL Sunday, 16.11.2008, 18:28
wien.orf.at/stories/322284/


QUOTE
KHM sucht Paten für Kunstwerke
Die Kunstkammer im Kunsthistorischen Museum (KHM) gilt als weltweit einmalige Sammlung. Vor der Wiedereröffnung werden Paten für die Restaurierung von 300 kostbaren Stücken gesucht.


Neuer Glanz
Der Sammellust der Habsburger verdankt das Kunsthistorische Museum die Schätze der Kunstkammer. Doch an den 3.000 Objekten nagt der Zahn der Zeit. Wenn die Kunstkammer wieder aufsperrt, sollen auch die Reliefe, Pokale und Elfenbeinarbeiten in neuem Glanz erstrahlen.


Eine Patenschaft ist ab 300 Euro möglich.
Jeder kann seinen Teil beitragen
300 Stücke sind laut Sabine Haag, der Kunstkammer-Direktorin und künftigen Generaldirektorin, stark restaurierungsbedürftig. Die Aufträge dafür werden an Spezialisten in aller Welt vergeben.

Um die Arbeiten finanzieren zu können, werden Unterstützer gesucht. Ab 300 Euro kann man eine Patenschaft für ein bestimmtes Objekt übernehmen. Generell werden aber Spenden in jeder Höhe gebraucht.


Saliera vom KHM restauriert
Keinen Paten mehr benötigt das prominenteste Stück der Kunstkammer, die Saliera. Sie wurde vor Kurzem im Museum selbst restauriert. Ab Dezember ist die Saliera wieder öffentlich zu sehen.

Die Kunstkammer soll erst im Jahr 2011 oder 2012 glanzvoll wiedereröffnet werden.


Geschrieben von: KARL Sunday, 7.12.2008, 17:10
QUOTE
KHM nimmt Sanierung in Angriff

30 bis 40 Millionen € nimmt der kaufmännische Direktor des Kunsthistorischen Museums, Paul Frey, in die Hand, um sein Haus zu sanieren.

Hauptprojekt ist dabei die Neugestaltung der Kunstkammer, einer Schausammlung, die auf 2500 Quadratmetern von Tapisserien über Kristallgefäße bis zu alten Automaten kostbare Kunstobjekte präsentiert. Bis 2011 soll alles fertig sein.


[...]

Weiterlesen bitte auf
www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt...lien/353882/index.do



Naja, "nimmt Sanierung in Angriff" stimmt angesichts der Investitionen der vergangenen Jahre natürlich nicht - Stichwort Antikensammlung.

Geschrieben von: Jupiterl Sunday, 7.12.2008, 17:55
QUOTE
Der Vorteil wäre die Langlebigkeit sowie die Wärme und Energie, die durch die LEDs entsteht. Er hofft auf die Weiterentwicklung der Technologie - immerhin soll die Bauzeit drei Jahre betragen.



Haut mich als naturwissenschaftlich gebildeten Menschen um. Wie blöd muss man sein, um Journalist zu werden ?

- 'tschuldige ! -

Geschrieben von: Aristoteles Sunday, 7.12.2008, 18:29
Interessant, aber Wärme kann ja auch mit Gefühl zu tun haben. Lieb aber dieser Verschreiber:


QUOTE
.... und wir setzen keine Heinzkörper ein....



Geschrieben von: KARL Sunday, 7.12.2008, 18:56
"Wie blöd muss man sein, um Journalist zu werden" - gute Frage.
Noch schlimmer aber, wenn die inkriminierten Denkansätze auf den Herrn Leiter des Gebäudemanagements zurückgehen, der solchen Unsinn aber hoffentlich wohl nie so, und auch nicht sinngemäß gesagt hat.

Nochmals im Wortlaut:

Außerdem experimentiert Seidl mit LED-Beleuchtung. "Der Nachteil ist, dass die Leuchtfarbe nicht dem entspricht, was wir uns vorstellen, also einer tageslichtähnlichen Beleuchtung." Der Vorteil wäre die Langlebigkeit sowie die Wärme und Energie, die durch die LEDs entsteht. Er hofft auf die Weiterentwicklung der Technologie [...]

So gesehn, könnte man sich die "Heinzkörper" und all das ersparen, wo doch die LED-Beleuchtung ...

Alles klar.


Geschrieben von: Jupiterl Monday, 8.12.2008, 16:44
No, das tolle dran ist, daß in den Leuchtdioden Energie entsteht !

Wozu Kraftwerke, bei uns kommt die Energie aus den Leuchtdioden !

Bis vor kurzem galt das Gesetz der Energieerhaltung, man kann Energie nur umformen. Was dahinter steckt ist, daß bisher Beleuchtung einen sehr schlechten Wirkungsgrad hatte, bei der Glühfadenlampe eher unter 1%, die restliche zugeführte Energie wird in Wärme umgesetzt. Auch Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen sind nicht wesentlich besser, Wirkungsgrad etwa 5%.

Bei Leuchtdioden geht das viel besser, man hat aber das Problem, daß sie ohne Kunstgriffe nur einfarbiges Licht in einem sehr engen Spektrum erzeugen, was scheußliche Farben bedingt - nicht gerade ideal für eine Gemäldesammlung. Das neue Salzburg-Museum hat übrigens eine Leuchtdioden-Beleuchtung, habe mir das aber noch nicht angesehen. Daß dabei viel weniger Energie zugeführt und Wärme freigesetzt wird ist sicher ein Vorteil. Außerdem haben Leuchtdioden eine wesentlich höhere Lebensdauer.

Was Leuchtdioden Vorteile bringen, sieht man bei allerneuesten Autobeleuchtungen. Nicht nur bei Brems- und Rücklichtern, wo die Einfarbigkeit ein großer Vorteil ist, sondern jetzt auch schon bei Scheinwerfern.

Aber bei dem, was aus einem Interview gemacht wurde, hätte mein alter Deutsch-Professor Rudolf Galle gesagt: "A Pinscherl wie ein Eckhaus"!

Geschrieben von: Aristoteles Friday, 7.08.2009, 14:22
Museum forscht: Antike Porträts erzählen Geschichten

Welche Geschichten die Gesichter aus dem alten Rom erzählen, wird im Kunsthistorischen Museum erforscht. Die antike Porträtsammlung wird restauriert und neu präsentiert.

25.07.2009 | 19:57 | Veronika Schmidt (Die Presse)

Ein Passfoto sagt wenig über einen Menschen aus. Erzählt man aber die Geschichte zur Person – wo sie herkommt, was ihr im Laufe des Lebens widerfahren ist –, haucht man dem Bild Leben ein. Ähnliches versuchen Archäologen und Kunsthistoriker um Manuela Laubenberger im Kunsthistorischen Museum: In ihrem forMuse-Projekt wird rund 200 antiken Porträts, die noch im Depot lagern, Leben eingehaucht. „Viele der Objekte wurden schon sehr früh, etwa in der Renaissance, gefunden und noch verändert“, erklärt Laubenberger. So wurden etwa an Steinköpfe Gipsohren und -nasen gesetzt, ihnen Büsten und Sockel hinzugefügt. Die Forschungen sollen nun die ganze „Lebensgeschichte“ der antiken Köpfe und Büsten aufdecken: Wen stellen sie dar? Wo kommen sie her? Wann und wie wurden sie verändert? Welche Techniken und Moden kann man der Renaissance, dem Barock oder dem Klassizismus zuschreiben?

„Wir wollen dem Besucher gegenüber auch ehrlich sein“, so Laubenberger. Denn nur nach genauesten Untersuchungen kann man bei einer Skulptur der Antikensammlung sagen, was wirklich aus der Antike ist und was in welcher Epoche verändert wurde. Die Restaurierung und die Analyse der Klebstoffe und Ergänzungsmaterialien im naturwissenschaftlichen Labor ist dabei ebenso wichtig wie die detaillierte Fotodokumentation der Objekte – nicht nur für den Bestandskatalog.

„Das erste Teilprojekt widmet sich den Frauen und Mädchen, Kaiserinnen und Dichterinnen des antiken Rom.“ (Siehe Bild: weibliche Porträtbüsten vor der Restaurierung.) „Aus römischer Zeit sind meist Porträts von Männern bekannt. Unser Projekt ist ein richtiges Frauenthema.“ Im weiteren Verlauf soll es noch andere Unterteilungen geben – nach Vorbild und in Kooperation mit großen europäischen Museen.

Infos: www.formuse.at

diepresse.com/home/kultur/498042

Geschrieben von: KARL Friday, 13.11.2009, 18:46
Neuerungen im Kunsthistorischen Museum
Eine neue Jahreskarte und einen neuen Sponsor hat das Kunsthistorische Museum (KHM) präsentiert. Neben 21 Ausstellungen wird zu Jahresbeginn eine Premiere geliefert: Das KHM ist erstmals beim Neujahrskonzert dabei.

Mehr dazu > wien.orf.at/stories/402910/

Geschrieben von: Jupiterl Wednesday, 17.03.2010, 01:33
Neue "Befeuerung" in der Antikensammlung.


Dem Besucher der vor etwa 5 Jahren neu aufgestellten Antikensammlung ist sicher aufgefallen, daß in etlichen Räumen die Objekte sehr "im Dunkel der Vergangenheit" ausgestellt wurden und nur schwer zu erkennen waren. Daher hat das KHM nunmehr in lobenswerter Weise etliche Vitrinen mit neuen Plafonds ausgestattet, die mit modernster LED-Beleuchtung ausgestattet sind. Dazu zählen derzeit die Mittelvitrinen im "Römersaal" (Saal 15), die Wandvitrinen in der Glyptik-Sammlung (Saal 16) und das Kabinett 6 mit den Funden von Maueran der Url. Aber offensichtlich noch "work in progress", etliches wurde erst in dieser Woche umgebaut.

Geschrieben von: lector Friday, 17.12.2010, 20:27
Personelles:

derstandard.at/1292462120042/Kunsthistor...rt-ihr-Fuehrungsteam / 17. Dezember 2010, 17:32



Sabine Haag komplettiert ihr Führungsteam

Sylvia Ferino-Pagden wurde zur Direktorin der KHM-Gemäldegalerie bestellt.
Franz Pichorner ist KHM-Vize-Generaldirektor.

Geschrieben von: KARL Monday, 17.01.2011, 19:00
Und schon zeigt sie Aktion, die neue Frau Direktorin Ferino-Pagden:

derstandard.at/1293370850653/Kunsthistor...erino-hat-umgehaengt / 17. Jänner 2011, 13:46


QUOTE
Neue Direktorin Ferino hat umgehängt
Ferino-Pagden hat seit Amtsantritt im Dezember die altdeutschen Meister hervorgeholt und überbordenden Barock-Raum eingerichtet



Weiterlesen a.O.

Geschrieben von: Jupiterl Monday, 17.01.2011, 19:09
QUOTE
"Bilder leiden, wenn sie nicht gesehen werden", gab sich Ferino mitfühlend.


Jetzt weiss Jupiterl, warum man die "Malkunst" jahrelang kreuz und quer durch Europa und Umgebung geschleppt hat !

Geschrieben von: Solon Thursday, 10.03.2011, 22:33
QUOTE
Kultur
Kunsthistorisches Museum: Vieles wird neu

Am Stadtrand von Wien entsteht derzeit das neue Außendepot des Kunsthistorischen Museums. Die Kosten, rund 14 Millionen Euro, werden überwiegend aus angesparten Eigenmitteln getragen. Auch im Haupthaus soll einiges neu werden. Künftig will man auch „das Vestibül publikumsfreundlicher gestalten“ und noch besser in das „begehbare Gesamtkunstwerk“ des Museums einfügen, berichtete KHM-Direktorin Sabine Haag bei der Bilanzpressekonferenz.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at
wien.orf.at/stories/503548/



orf.at/stories/2046818/

Geschrieben von: Majestix Friday, 11.03.2011, 11:59
„begehbares Gesamtkunstwerk“ Museum - klingt echt super trendy, gell!

Aber wie wär's, wenn man - obwohl im Moment weniger trendy - endlich für normale Beleuchtung, vernünftige Vortragsräume und die Aufstellung der Reliefs von Trysa sorgen würde?

Majestix

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26 Jan 2015 21:36 - 26 Jan 2015 23:04 #2 von Karl
Karl antwortete auf Wien: Kunsthistorisches Museum
Anlassgemäß ... führen wir diesen Thread jetzt fort ...

In Bezug also auf das gerade sehr aktuelle Thema Weltmuseum tun wir das >>> DORT

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Letzte Änderung: 26 Jan 2015 23:04 von Carolus.

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16 Nov 2016 10:43 #3 von Carolus
Carolus antwortete auf Wien: Kunsthistorisches Museum
orf.at/stories/2366922/

Paul Frey, seit 2007 Geschäftsführer des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Wien, bleibt im Amt. Er setzte sich laut Kanzleramtsminister Thomas Drozda (SPÖ) bei der Neuausschreibung gegen 15 Kandidaten durch.


Mehr dazu in oesterreich.ORF.at -> wien.orf.at/news/stories/2809172/

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03 Okt 2019 16:54 #4 von Carolus
Carolus antwortete auf Wien: Kunsthistorisches Museum
orf.at/stories/3139596/

KHM-„Posse“: Heimische Direktoren fordern Haag

In der Causa Kunsthistorisches Museum (KHM) Wien hat sich der Verband der heimischen Museen nun in einem offenen Brief an Kulturminister Alexander Schallenberg gewandt. Darin fordern die Museumsdirektorinnen und -direktoren, nach der kurzfristigen und völlig überraschenden Absage des als neuer Direktor bestellten Deutschen Eike Schmidt die derzeitige interimistische Leiterin Sabine Haag wieder zur definitiven KHM-Direktorin zu bestellen.


Weiter auf der zit. ORF Seite.

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02 Mär 2020 15:29 #5 von Carolus
Carolus antwortete auf Wien: Kunsthistorisches Museum
orf.at/stories/3156301/

Haag hat Ausbaupläne für Kunsthistorisches Museum

Vom einstelligen Millionenbetrag bis zu mehreren hundert Millionen Euro reichen die Kosten für Ausbaupläne der auf weitere fünf Jahre (bis Ende 2024) bestellten Generaldirektorin des Museumsverbands des Kunsthistorischen Museums (KHM), Sabine Haag. Bei einem Gespräch mit Journalisten und Journalistinnen nannte sie heute eine neue Eingangslösung, den Ausbau des zweiten Stocks sowie den Bereich Schatzkammer und Schweizerhof als zentrale Anliegen.

Haags Standortstrategie ist zwar verbunden mit Infrastrukturprojekten, beschränkt sich aber auf das Naheliegende und Notwendige. Ziel ist das maximale Ausschöpfen der vorhandenen Raumressourcen. Die Finanzierung ist derzeit für keine der Varianten gesichert. Gespräche mit der neuen Kunst- und Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) darüber stehen noch aus. „Wir hoffen auf grundsätzliches Wohlwollen“, sagte Haag.

Ins Unterirdische führende Visionen wie eine Unterkellerung des Maria-Theresien-Platzes Richtung Naturhistorisches Museum und eine unterirdische Verbindung des Haupthauses mit der Neuen Burg (für beide Projekte liegen Grundsatzstudien vor) geht Haag in ihrer eben begonnenen neuen Amtszeit nicht aktiv an: „Das müsste mit einer Strategie des Eigentümers verbunden sein. Ich würde mir aber nach wie vor wünschen, dass es einmal in Zukunft möglich wäre, so etwas wie eine Museumsinsel zu schaffen.“

red, ORF.at/Agenturen


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