170 Jahre altes Bier aus Ostsee-Schiffswrack nachgebraut

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10 Nov 2014 19:04 #1 von Jupiterl
170 Jahre altes Bier aus Ostsee-Schiffswrack nachgebraut
10. November 2014, 12:07

Forscher rekonstruierten Rezept eines Bieres, dass im Wrack eines 1840 versunkenen Handelsschiffes gefunden worden war.

Helsinki - Goldene Farbe, fruchtig und süß im Geschmack: So dürfte ein exquisites belgisches Bier aus dem 19. Jahrhundert ausgesehen und geschmeckt haben. Zu diesem Ergebnis kommen finnische und belgische Forscher und Brauer, die das Rezept nun nach 170 Jahren rekonstruierten. Die Vorlage dafür stammt aus dem Wrack eines Handelsschiffes, das um 1840 in der Ostsee versank.

2010 entdeckten Taucher vor den zu Finnland gehörenden Aland-Inseln im Bauch des gesunkenen Handelsschiffes neben mehr als hundert Champagnerflaschen auch fünf mit Korken verschlossene Flaschen Bier. "Im Gegensatz zum Champagner war das Bier nicht mehr genießbar", berichteten damals Forscher der Universität Löwen in Belgien.

Weiteres:
derstandard.at/2000007935288/170-Jahre-a...ffswrack-nachgebraut

Na, soll noch einer was gegen archäologische Forschung sagen! :P
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10 Nov 2014 19:37 #2 von Ratman
und wie schmeckts?

dop!dnʇsshit
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11 Nov 2014 09:44 - 11 Nov 2014 15:44 #3 von Jupiterl
Da müsste ich die Forschungstätigkeit noch wesentlich intensivieren!
Letzte Änderung: 11 Nov 2014 15:44 von Jupiterl.
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11 Nov 2014 13:15 #4 von Carolus

Unser aller höchstgeschätzter Jupiterl schrieb: ... die Forschungstätigkeit noch wesentlich intensivieren!



unbedingt! - bin da ganz der Meinung Jupiterls.

Am zielführendsten, weil dazu notwendig, und am besten wäre ein Sonderforschungsprojekt mit Schwerpunktprogramm "Angewandte Gambrinologie", Mindestdauer fünf Jahre mit Option auf Verlängerung.

Ich setz´ mich schon einmal an den Antrag :whistle:

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17 Nov 2014 00:02 #5 von Ariadne
Übrigens ist vor kurzem in der Reihe Beck/Wissen ein Buch zur Geschichte des Biers erschienen:

F. Meußdoerffer - M. Zarnkow, Das Bier. Eine Geschichte von Hopfen und Malz (München 2014)
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17 Nov 2014 08:39 #6 von Ratman

Carolus schrieb: Am zielführendsten, weil dazu notwendig, und am besten wäre ein Sonderforschungsprojekt mit Schwerpunktprogramm "Angewandte Gambrinologie", Mindestdauer fünf Jahre mit Option auf Verlängerung.


bitte ein platzer für den onkel frei halten!
ich verfüg über jahrelange erfahrung in modernen bieren, und will mal gern ein bissi umsatteln ...
wenns mich nicht mitnehmts, werd ich zum raubsäufer, und ihr habts nix zum testen! *g*

dop!dnʇsshit
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17 Nov 2014 12:19 #7 von Carolus
Danke für den Hinweis Ariadne - guter Tipp, werde ich mir selber zu Weihnachten schenken :whistle:

Ratti - "raubsäufer" - eine hervorragende Wortschöpfung, und kommt laut Google nur drei (3) Mal vor im Netz*) - Kompliment! B)
Schon allein deshalb gebührt unserem hochgeschätzten Onkel ein Ehrenplatzerl in der Forschungsbrauerei "AF-Bräu" :)


*) Meine ursprüngliche Kreation "Fassadenbrunzer" :oops: hat inzwischen zumindest einen Liebhaber gefunden :lol:

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18 Nov 2014 00:19 - 21 Nov 2014 10:31 #8 von Jupiterl
Wobei natürlich die Einschränkung auf Hopfen und Malz problematisch ist, weil der Hopfen erst recht spät ins Bier kam. Und mälzen kann man alles mögliche.

Man hat nämlich festgestellt, dass es Paläolithiker (Jäger-Sammler, z.B. Aborigines) gibt, die aus gesammelten Körnern eine Art Bier brauen. Gibt sogar Archäologen die vermuten, dass einige dann zu faul um zu suchen waren und damit das Neolithikum eingeläutet haben. Also: Bier führt zur (Boden-)Kultur! Und in dem Überangebot beginnt man dann auch, die Körner zu mahlen ...
Letzte Änderung: 21 Nov 2014 10:31 von Jupiterl.
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18 Nov 2014 23:26 #9 von Ariadne
Übrigens soll es auch möglich sein, aus Efeu Bier zu brauen.

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13 Mär 2015 20:59 #10 von Ariadne
Ein weiterer Artikel zum alten Bier:
science.orf.at/stories/1755329/
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