St. Pölten: Römische [u.a.] Funde

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27 Aug 2017 22:29 #11 von Ariadne
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11 Mär 2018 09:09 #12 von Jupiterl
Jupiterl antwortete auf St. Pölten: Römische [u.a.] Funde
St. Pölten: Domplatz-Grabungen gehen weiter

Am Montag werden nach der Winterpause die archäologischen Grabungen am St. Pöltner Domplatz fortgesetzt. Heuer wird auf einer Fläche von mehr als 500 Quadratmetern gearbeitet. Man hofft auf neue Erkenntnisse zur römischen Bebauung.

Begonnen wird mit den Grabungen westlich des Südturms der Domkirche auf 261 Quadratmetern Fläche. Hier wird zunächst der Asphalt und die darunter liegende Schicht entfernt, bis man auf die erste Lage trifft, die Skelette enthält.

Läuft alles nach Plan, wird im Juli auf eine Fläche von 254 Quadratmetern nördlich des Domeinganges gewechselt. Der erste Abschnitt wird dann wieder geschlossen. Das Archäologenteam hofft, nicht nur die Skelette von Bestattungen freizulegen, sondern auch neue Erkenntnisse zur römischen Bebauung in diesem Bereich zu gewinnen. Für Interessierte steht ein Aussichtsturm zur Verfügung.


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noe.orf.at/news/stories/2900220/
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26 Apr 2018 09:51 #13 von Jupiterl
Jupiterl antwortete auf St. Pölten: Römische [u.a.] Funde
Weitere römerzeitliche Funde in St. Pölten freigelegt
26. April 2018, 06:00

Grabungen am Karmeliterhof fördern zahlreiche Artefakte und menschliche Überreste zu Tage

St. Pölten – Wo sich heute die Altstadt St. Pöltens befindet, lag während der römischen Kaiserzeit die Stadt Aelium Cetium, Teil der Provinz Noricum. Der Boden ist dort immer noch voller Reste der um 450 aufgegebenen Siedlung: So wurden nun bei archäologischen Grabungen vor dem Baubeginn für ein Wohnprojekt am Karmeliterhof erneut Funde freigelegt.

Graben, Säubern, Dokumentieren
Neben Überresten von Gebäuden wurden auch Skelette aus der Spätantike bzw. dem Frühmittelalter sowie Münzen und Gefäße entdeckt, sagte der örtliche Grabungsleiter Joachim Thaler von der Firma Ardig bei einem Rundgang am Mittwoch. Der rund 1.000 Quadratmeter große Teil des Grundstücks, auf dem derzeit gegraben wird, ähnele inzwischen einem "Emmentaler".

Die Grabungen auf dem insgesamt 6.000 Quadratmeter großen Areal haben im August 2017 begonnen, das bisherige Fundmaterial füllt laut Thaler 120 bis 130 Bananenkisten. Die Funde werden gereinigt und dokumentiert. Auf einem "Schmankerl-Tisch" liegen etwa Gefäße, Kacheln mit figürlichen Darstellungen und eine Flügelfibel, also eine Gewandspange, die Teil der Tracht in den römischen Provinzen Noricum und Pannonien war.

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derstandard.at/2000078622648/Weitere-roemerzeitliche-Funde-in-St-Poelten-freigelegt
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10 Nov 2018 21:10 #14 von Jupiterl
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St. Pölten: Bereits 20.000 Skelette freigelegt

Bei den archäologischen Grabungen am Domplatz St. Pölten sind seit dem Start 2010 bereits 20.000 Individuen freigelegt worden. Alleine heuer wurden 3.437 Skelette dokumentiert. Die Grabungen dauern noch bis mindestens Ende 2019.

Durch die sorgfältige Freilegung, Dokumentation und anthropologische Bestimmung liege ein europaweit einzigartiger Datenschatz aus einem Friedhof vor, wurde in einer Aussendung der Stadt vom Samstag festgehalten. Dieser werde für „Grundlagenforschungen in der Archäologie, der Anthropologie, vieler Naturwissenschaften, aber auch für die moderne Medizin von unschätzbarer Bedeutung“ sein.

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noe.orf.at/news/stories/2946605/
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14 Dez 2018 18:42 #15 von Jupiterl
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St. Pölten sieht seinen römischen Vorläufer Aelium Cetium aufgewertet
14. Dezember 2018, 16:14

Hinweise auf große Anlage, die Sitz des Statthalters einer ganzen Provinz gewesen sein könnte

St. Pölten – Ende des 1. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung entstand dort, wo sich heute St. Pölten befindet, die römische Siedlung Aelium Cetium. Sie hatte für etwa 350 Jahre Bestand, ehe sie aufgegeben wurde. Und ihre Bedeutung hat man bisher möglicherweise unterschätzt: Diese Schluss zieht der aktuelle Bürgermeister St. Pöltens Matthias Stadler (SPÖ) aus der nun vorgelegten Bilanz der archäologischen Ausgrabungen am Domplatz der Stadt.

Insgesamt konnten 2018 die Überreste von etwa 3.600 Menschen freigelegt und dokumentiert werden. Zudem kamen 870 Kleinfunde sowie 445 Münzen zum Vorschein, teilte Stadtarchäologe Ronald Risy mit. Die meisten Funde stammen zwar aus viel späterer Zeit – vom Frühmittelalter bis ins 18. Jahrhundert –, doch gilt den römischen Funden besonderes Interesse.

Schon damals "Landeshauptstadt"
Die entdeckten römerzeitlichen Gebäudereste seien Teil einer großen Anlage von mindestens 5.100 Quadratmetern, berichtete Risy. Diese umfasste ein Privatbad, einen großen Saal mit Apsis sowie einen Komplex mit Gängen, Höfen und ungewöhnlich vielen beheizten Räumlichkeiten. Die Größe sowie die Datierung in das vierte Jahrhundert "lassen nur den Schluss zu, dass hier der Sitz des zivilen Statthalters der Provinz Noricum ripense vor uns liegt, der bisher in Ovilava (Wels) oder in Lauriacum (Enns) lokalisiert wurde", so Risy.

Weiteres:
derstandard.at/2000093867292/St-Poelten-sieht-seinen-roemischen-Vorlaeufer-Aelium-Cetium-aufgewertet
noe.orf.at/news/stories/2953142/
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26 Feb 2019 09:40 - 26 Feb 2019 09:45 #16 von Jupiterl
Jupiterl antwortete auf St. Pölten: Römische [u.a.] Funde
Grabungen am Domplatz bis Ende 2019 fertig
25.02.2019

Die archäologischen Grabungen am Domplatz in St. Pölten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen werden. Der Gemeinderat der Landeshauptstadt wird am Montag die dafür notwendigen finanziellen Mittel beschließen.

Für die letzten Projektmonate wird der Gemeinderat in der Sitzung am Montag rund 1,24 Millionen Euro an finanziellen Mitteln beschließen, teilte das Medienservice der Landeshauptstadt mit. Die Vorarbeiten für die Neugestaltung des Domplatzes kosteten bisher 8,6 Millionen Euro.

In dieser Summe enthalten sind neben den Grabungen auch Mittel für Planungsarbeiten, Erd- und Straßenbau sowie Personalkosten der vergangenen neun Jahre, hieß es in einer Aussendung. Eine schnellere Abwicklung der seit 2010 laufenden archäologischen Tätigkeiten wäre demnach weder technisch möglich noch insgesamt sinnvoll gewesen.

„Die gewählte Vorgehensweise war daher die einzig richtige“, zog Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) Zwischenbilanz. Veraltete Einbauten wie Wasserleitung und Kanal könnten nun erneuert werden, der Domplatz werde „nachhaltig neu gestaltet“. Zudem könne die Landeshauptstadt „mit den gewonnenen archäologischen Erkenntnissen international punkten“, wurde Stadler zitiert.

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noe.orf.at/news/stories/2966622/

P.S.:Na, die werden glücklich sein! (die St. Pöltener) 2004 wurden viermonatige Grabungen verkündet.
Letzte Änderung: 26 Feb 2019 09:45 von Jupiterl.
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22 Mär 2019 18:04 #17 von Jupiterl
Jupiterl antwortete auf St. Pölten: Römische [u.a.] Funde
Grabungen am St. Pöltner Domplatz wieder angelaufen
22. März 2019, 10:45

Der Abschluss der Grabungsarbeiten ist für Jahresende geplant – bis dahin gibt es noch einiges zu tun

St. Pölten – Die archäologischen Grabungen auf dem St. Pöltner Domplatz sind nach der Winterpause wieder angelaufen. Der Abschluss des Projekts ist weiterhin für Ende 2019 geplant, sagte Stadtarchäologe Ronald Risy. Auch abseits gab es in der niederösterreichischen Landeshauptstadt und in der Umgebung im Jahr 2018 zahlreiche archäologische Maßnahmen.

Die Baustelle auf dem Domplatz ist bereits eingerichtet, der maschinelle Abtrag erfolgt und die Aussichtsplattform geöffnet, teilte das St. Pöltner Medienservice mit. Die reguläre Grabung sei in den ersten beiden Teilflächen "in vollem Gange". Im Sommer soll der Bereich vor dem Eingang in den Dom folgen.

Weiteres:
derstandard.at/2000099968054/Grabungen-am-St-Poeltner-Domplatz-wieder-angelaufen

P.S.: Im Sommer können's ruhig vor dem Dom graben, denn dann werden's vielleicht keinen Bischof haben ...
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28 Mär 2019 14:57 #18 von Jupiterl
Jupiterl antwortete auf St. Pölten: Römische [u.a.] Funde
Archäologen finden römische Grabsteine in St. Pölten
28. März 2019, 11:52

Inschriften deuten auf Personen hin, die kein römisches Bürgerrecht, aber ausreichend Geld hatten

St. Pölten – Bei den anhaltenden archäologischen Ausgrabungen in der niederösterreichischen Landeshauptstadt wurden nun zwei römische Grabsteine freigelegt – keine vollständigen, aber immer noch knapp 500 Kilogramm schwer. Die Inschriften werden derzeit von der Universität Wien gesichtet und epigrafischen Studien unterzogen.

Besonders prächtig seien die Reliefs auf dem Grabstein des Vindillius, berichtet das Rathaus St. Pölten. Über dem Textfeld, welches von zwei spiralförmig kannelierten Säulen gerahmt wird, seien zwei Vögel dargestellt, die eine Girlande tragen.

Weiteres:
derstandard.at/2000100333397/Archaeologen-finden-roemische-Grabsteine-in-St-Poelten
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