Bereits die frühen Maya handelten mit Hunden – aber wozu?

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21 Mär 2018 10:39 - 21 Mär 2018 11:33 #1 von Jupiterl
Bereits die frühen Maya handelten mit Hunden – aber wozu?
21. März 2018, 09:00

Analysen von bis zu 2.500 Jahren alten Hundeknochen in Guatemala legen Zucht und Handel nahe. Offen bleibt die konkrete Verwendung der Tiere

Zu ihrer besten Zeit vor gut 1.000 Jahren lebten in der wichtigen Mayastadt Ceibal im heutigen Guatemala bis zu 10.000 Menschen. Kurz danach wurde sie aus wenig bekannten Gründen aufgegeben. Der Niedergang der Maya stellt ein Rätsel dar, das Archäologen bis heute beschäftigt. Wissenschaftlich ähnlich spannend ist aber die Frage, wie die Maya die Bevölkerung so großer Städte ernähren konnten.

Das ist eine Frage, der die US-amerikanische Tierarchäologin Ashley Sharpe (Smithsonian Tropical Research Institute in Panama) seit einigen Jahren mit neuesten Forschungsmethoden nachgeht. Für ihre Arbeiten untersuchte sie unter anderem Tierknochen und -zähne, die am Hauptplatz Ceibals gefunden wurden und die von Hunden, Hirschen, Tapiren, Truthähnen und Raubkatzen stammen.
Dienten diese Tiere vor allem zur Stillung des Proteinbedarfs?

Isotopenanalyse zeigt Maisspuren
Zunächst schätzten die Forscher das Alter der Knochen und kamen auf gut 1.000 bis knapp 3.000 Jahre. Damit gaben sich die Archäologen aber nicht zufrieden. Sie wollten vor allem herausfinden, ob die Tiere gezüchtet und als Nutz- oder Haustiere gehandelt worden waren. Dazu führten sie aufwendige Isotopenanalysen der Knochen und Zähne durch, was Aufschlüsse über die Ernährung der Tiere und auch deren Herkunft ermöglicht.

Weiteres:
derstandard.at/2000076485361/Bereits-die-fruehen-Maya-handelten-mit-Hunden-aber-wozu
www.spektrum.de/news/maya-hielten-hunde-...-2400-jahren/1552948

www.pnas.org/content/early/2018/03/13/1713880115
Letzte Änderung: 21 Mär 2018 11:33 von Jupiterl.

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