Wels, das römische Ovilava

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18 Nov 2021 23:43 - 18 Nov 2021 23:45 #1 von Ariadne
Wels, das römische Ovilava wurde erstellt von Ariadne
Wels: Unter heutiger Stadt liegt noch sehr viel römisches Ovilava 
Wels ist uralter geschichtlicher Boden. Wer dort baut, stößt leicht auf römische Relikte. Wenn das passiert, wird das Bauen meist eingestellt und Archäologen rücken an. Mit dem schon vorhandenen „Ovilava-Plan“ kann man sich unangenehme Baustopps ersparen.
Von Kurt Guggenbichler
 
 Denn mit diesem digitalen Plan, in dem mehr als 500 römerzeitliche Fundstellen eingetragen sind, vermögen Bauherren nun schon im Vorfeld abzuschätzen, ob sie dort, wo sie graben lassen wollen, möglicherweise auf wertvolle Relikte aus jenen Tagen stoßen, als Wels noch Ovilava hieß und eine Großstadt im römischen Imperium war.
Neuesten Erkenntnissen zufolge sollen in Ovilava – nicht wie bisher angenommen – nur etwa 6000 Menschen gelebt haben, sondern eher an die 10.000, sagt die Welser Stadtarchäologin und Römerexpertin Renate Miglbauer. Dementsprechend viele und prächtige Bauten hätte es daher im römischen Wels gegeben, deren Reste noch immer im Erdreich unter der heutigen Stadt lägen. Bei Grabungen stößt man laufend auf Relikte aus dem 2., 3. oder 4. Jahrhundert nach Christus. Meist fände man Grabsteine, Mosaiken, Hausfundamente, Schmuckstücke, Reste eines Brustpanzers oder auch eines Schwerts. Letzteres habe man 2015 bei der Rainer-Schule entdeckt, erläutert Miglbauer. Leider, bedauert sie, hätten sich keine oberirdischen Römer-Bauten in Wels erhalten.

Mehr unter:
www.wochenblick.at/wels-unter-heutiger-s...woHg4GHxo5YcQD-xBOa8
Letzte Änderung: 18 Nov 2021 23:45 von Ariadne.
Es bedanken sich: Karl

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