Vorlesung.ppt sorgt für Eintönigkeit

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25 Nov 2011 17:25 #1 von Jupiterl
Vorlesung.ppt sorgt für Eintönigkeit wurde erstellt von Jupiterl
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Vorlesung.ppt sorgt für Eintönigkeit
25. November 2011 12:20

Powerpoint übernimmt zunehmend die Vorherrschaft im Hörsaal. Studierende und Hochschuldidaktiker finden die Überpräsenz vor allem öd und dem Lerneffekt nicht zuträglich

Klick für Klick durch die Vorlesung: Powerpoint-Vorträge sind aus dem Hörsaal nicht mehr wegzudenken. Doch die eintönige Überpräsenz langweilt, und vollbepackte Slides konterkarieren den Lerneffekt
Wien - Powerpoint-Kotztüten als Wahlgeschenk? Passanten in Zürich staunten vor den Schweizer Nationalratswahlen Ende Oktober nicht schlecht. Die originellen Brechsackerln wurden von der neu gegründeten "Anti-Powerpoint-Partei" (APPP) verteilt. Einer Partei, die eigentlich gar keine Partei ist, sondern eine internationale Bewegung, an der sich jeder beteiligen kann. Sie kritisiert die Überpräsenz von Powerpoint in Firmen, auf Kongressen - und auf den Universitäten.

Weiteres:
derstandard.at/1319183789096/Naechste-Fo...t-fuer-Eintoenigkeit

Aus eigener Erfahrung:
1. Ein Beitrag bei einer Tagung dient dazu, um in den Proceedings aufzuscheinen. Beim Einleitugsvortrags des "Gurus" sitzen alle da und verdrehen die Köpfe, welche Kollegen denn wirklich da sind. Als nächstes kommt die Kaffeepause, womit die Kontaktpflege aufgrund der allerneuesten Forschungsergebnisse (siehe "Kopfverdrehen") einsetzt. Dann kommen die einzelnen Beiträge, da ratscht einer/eine einen zeitlich genau abgemessenen Text 'runter, wärend aber die meisten Teilnehmer noch mit der Kontaktpflege beschäftigt sind. Einzelne "Spezln" geben spielen Publikum und stellen meist vorabgesprochene Diskussionsbeiträge. Beim nächsten Beitrag wechseln die Personen, und so geht's weiter, bis sich wieder alle zum Abschlußvortrag des anderen "Gurus" versammeln und befriedigt abrauschen. Habe einmal eine Mediziner-Tagung im Küthai bei Sonnenschein und Pulverschnee beobachtet. Hochinteressant! Fünf "Manderln" im Tagungssaal, fünfhundert auf der Piste. Aber zugegeben: Bei anderen Fachrichtungen ist es schon besser.

2. Besonders schätzt Jupiterl Kurse, bei dene als Handout acht Powerpoint-Folien pro Seite übergeben werden. Was dazu gesagt wird ist eh Wurst. Hauptsach' wir sind fortgebildet!

3. Für archäologische Artefakte und Kunstgeschichte ist Powerpoint (oder IrfanView) eine Wohltat. Man bereitet Folie vor, wirft sie an die Wand und spricht (hoffentlich frei) dazu. Vor fünfzig Jahren sind die Lehrer halt noch mit einigen Wandtafeln in die LV gegangen, und die gab es auch im Lehrbuch. Nur - Mitschreiben geht kaum mehr.

4. Wenn man etwas mathematisches, Naturwissenschaftliches oder Technisches erklären will, ist es besser, auf der Tafel das Ganze entstehen zu lassen. Nachher kann man dann Bilder von praktischen Ausführungen bringen. Vorrechnen, Zeichnung aufbauen, erklären und mitschreiben kann durch nix ersetzt werden. Mir war übrigens die alte, dunkle Kreidetafel mit einigen Farbkreiden (genormte Leiterfarben in der Elektrotechnik) lieber als die neueren mit Tintenstift, wo es die erforderlichen Farben nicht gibt.

5. Besonders abschreckend ist mir noch die "Thermodynamik" um 1970 in Erinnerung: Ein Professor trug in einem abgedunkelten, gut geheizten Hörsaal vor. Um modern zu sein, schrieb er auf einer Folien-Rolle des neu erstandene Overhead-Projektors, auf den er auch intensiv einredete. War immer interessant, wieviele die Veranstaltung wach überstanden haben.

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25 Nov 2011 17:57 #2 von archaeologieforum.at
archaeologieforum.at antwortete auf Thema Powerpoint
Danke, Jupiterl, für diese lebendige Darstellung! B)


Ich nehme sie sogleich zum Anlass, eine Diskussion aus dem aAF zum Nachlesen einzustellen.



ArchäologieForum > Lehre AT, DE, CH > Thema Powerpoint

Geschrieben von: KARL Tuesday, 28.09.2004, 16:58
Wissenschaft in Bildern: Schränkt "Powerpoint" das Denken ein?

Powerpoint ist aus dem universitären Alltag nicht mehr wegzudenken. Vorlesungen werden mit der Standardsoftware aus dem Hause Microsoft ebenso gehalten wie studentische Referate. Wissenschaftliche Vorträge landen im ppt-Format ebenso im Netz wie Lehrmaterial zum Eigenstudium. Kritiker wenden jedoch ein, dass das Programm das Denken einschränke - und im schlimmsten Fall sogar die eigentlich relevanten Probleme hinter bunten Bildern verstecke.

Keine Hexerei

Eine Präsentation ist auch für weniger geübte Computernutzer kein Hexenwerk mehr. Die Gestaltung, für die man sich früher mühsam in ein Grafikprogramm einarbeiten oder besser gleich einen Grafiker beauftragen musste, ist eine Kulturtechnik geworden, die zunehmend schon in den Schulunterricht integriert wird.

"Powerpoint hat das Vortragen demokratisiert", bringt es Claus Noppeney auf den Punkt.

Beamer macht Folien unnötig

Wie in Unternehmen und Organisationen mit Bildern umgegangen wird, ist sein Spezialgebiet sowohl als Unternehmensberater als auch in den Seminaren, die er in Sankt Gallen, Witten-Herdecke und Grenoble hält.

Powerpoint und der digitale Projektor müssen laut Noppeney als Einheit gesehen werden. Durch die Verbreitung der so genannten Beamer ist der früher nötige Zwischenschritt, auf durchsichtigem Material Folien für den Overheadprojektor zu drucken, weggefallen. Geblieben ist der Begriff Folie.

Geburtsstunde 1981


Die Geburtsstunde von Powerpoint war 1981. Whitfield Diffie, der unter Informatikern wegen seiner Arbeiten über Verschlüsselung zur Legende wurde, schrieb im kalifornischen Bell-Northern Lab für sich ein Programm, mit dem er Texte und Bilder arrangierte, um daraus Folien für den Overheadprojektor zu erstellen.

Als sechs Jahre später eine kommerzielle Version 1.0 auf den Markt kam, war Diffie längst nicht mehr dabei. Der Erfolg dieser Version führte jedenfalls rasch dazu, dass die Entwicklerfirma Forethought von Microsoft aufgekauft wurde. Diffie hat nie einen Dollar Tantiemen erhalten.

Microsoft-Powerpoint
www.microsoft.com/germany/ms/office2003/...kationen/powerpoint/


Frühe Skepsis gegenüber Bildern

"Hat der Prof heute etwas zu sagen oder hat er Charts?", lautete ein geflügeltes Wort unter Studenten, als Noppeney Anfang der Neunzigerjahre selbst noch einer war. Damals sei man Bildern noch mit einer akademischen Portion Skepsis begegnet.

Ein paar Jahre später wurde Noppeney in einem Doktorandenseminar aufgefordert, besonderes Augenmerk auf die Präsentation zu legen, da diese einen wesentlichen Teil der Note ausmache.

Auf einmal musste er sich ernsthaft überlegen, was er wie sagen und in welcher Reihenfolge zeigen, wie er sich anziehen und wann er wohin schauen sollte. Aber darauf kam es ja auch draußen in der Wirtschaft an.



Vorlesungen im Internet
Von den Präsentationen mit wissenschaftlichem Hintergrund finden dagegen viele ihren Weg ins Internet. Neben Konferenzvorträgen handelt es sich dabei oft um Vorlesungen. Viele Professoren stellen ihren Studenten auf diese Weise Lehrstoff und Arbeitsmaterial zur Verfügung.

Zum Standard ist das Programm auch für studentische Referate geworden. In vielen Studienrichtungen gehört der Auftritt mit Notebook und Powerpoint nicht nur zum guten Ton, sondern wird als elementares Training für die Berufspraxis gesehen.


Elektronischer Souffleur
Aber auch all jene, die als Forscher Karriere machen wollen, müssen professionell präsentieren können. Viele Laborleiter und Institutschefs delegieren die Erstellung ihrer Präsentationen an wissenschaftlichen Mitarbeiter.

Um eine bereits vorliegende Präsentation zu halten, reichen notfalls schon vage Kenntnisse der Materie. Fällt dem Vortragenden - ob aus Nervosität oder aus Inkompetenz - nichts ein, liest er einfach die Stichworte und Phrasen von den Folien ab und vervollständigt sie dabei zu ganzen Sätzen.

Begnadete "Powerpointer"

Begnadet sind dagegen die Powerpointauftritte des Molekularbiologen Josef Penninger, der seine mit Witz gestalteten Folien am liebsten im Sekundentakt präsentiert.

Als Powerpointfan hat sich auch der MIT-Psychologe und Bestsellerautor Steven Pinker geoutet. Seine Begründung: "Ideen sind multidimensional. Es ist besser, zwei Sinneskanäle anzusprechen als nur einen."

Steven Pinkers Vorlesungen im WWW (Harvard Univ.)

Kritik: Denken wird eingeschränkt


Was die wissenschaftlichen Anwender allerdings irritieren sollte, ist das Verdikt von Clifford Nass: "Powerpoint ist sehr effizient, um Inhalte zu transportieren", so der Mediensoziologe, "doch der Prozess geht dabei verloren.

Die Professoren, die mir am stärksten in Erinnerung geblieben sind, haben mich an ihrem Denken teilhaben lassen." Ian Parker, der die Genannten für eine Reportage über Powerpoint im Magazin "New Yorker" interviewt hat, geht noch weiter: "Powerpoint schreibt uns vor, wie wir zu denken haben."

New Yorker: Absolute Powerpoint (Ohio State Univ.)

Komplexität unzulässig reduziert?


Einer der Kronzeugen der Anklage gegen Powerpoint ist der Informationswissenschaftler Edward Tufte. In seinem Pamphlet "The Cognitive Style of Powerpoint" wirft der emeritierte Yaleprofessor dem Präsentationsprogramm vor, komplexe Sachverhalte auf simple Punkte zu reduzieren.

Die Informationsdichte der Folien sei zu gering, die Aufbereitung statistischer Daten meist irreführend. Und die Abfolge meist viel zu vieler Folien erlaube, die wirklich relevanten Probleme zu verstecken oder ganz zu übergehen.

Forum über Informationsgestaltung von Edward Tufte

Nur ein Werkzeug


Tuftes Kritikpunkte sind genau die, über die auch jene Lehrenden nachdenken sollten, die auf Powerpoint setzen. In seiner Verdammung des Programms gehe Tufte aber zu weit, findet Claus Noppeney. Powerpoint sei nur ein Werkzeug, das man mit oder ohne Sinn einsetzen kann: "Zu einer guten Präsentation gehört viel mehr."

Stefan Löffler, heureka

Zusammenfassung der Powerpoint-Kontroverse (Uni Giessen)



Die Langfassung dieses Textes erscheint am 29.9.04 in der Zeitschrift "heureka", der Wissenschaftsbeilage der Wochenzeitung "Falter". Das aktuelle Heft widmet sich dem Thema universitärer Lehre.



QU: science.orf.at/science/news/126341 mit den Links.

Geschrieben von: lector Tuesday, 28.09.2004, 17:02
Wie ich heute von meinem lieben Freund und Kollegen Ralf Pausz erfahren durfte, wurde während der Ferien der Seminarraum des IKA Wien technisch hochgerüstet - es gibt jetzt darin einen Beamer und einen PC!
Aber selbstverständlich wird damit auch PP betrieben, selbst auf die Gefahr hin, dass unser Denken dadurch (noch? ) eingeschränkter wird.


Geschrieben von: M.A.Knapp Tuesday, 28.09.2004, 23:42
Das Hauptproblem mit PP ist, daß es viele Leute gibt, die damit einfach nicht umgehen können und es daher ungünstig einsetzen. Vortragsgestaltung mit PP braucht viel Erfahrung. Es beginnt schon mit der Gestaltung der Folien: Schriftgröße, Farbenwahl, Plazierung der Worte und Bilder, ...

Viele schwere Fehler, die mir bei zahllosen Powerpoint und Overheadfolien Vorträgen (angefangen von 1.Semestrigen bis langjährige Professoren, beginnend bei Seminaren bis internationale Konferenzen) in den letzten 6 Jahren aufgefallen sind:

*) Zuviel Text: Publikum versucht Text zu lesen und wird vom Gesprochenen abgelenkt
*) Zu kleiner Text (oft in Verbindung mit zuviel Text): Erschwert das Lesen, verstärkt Problem von vorigen Punkt.
*) Zuviele Farben: mehr als 3 Farben
*) Falsche Farben: z.b. Rot auf Blau (es gibt nix schlimmeres)
*) Zu kleine Bilder: Entweder man zeigt das her was man zeigen möchte, oder läßt es gleich ganz weg.
*) Zu dunkle Bilder: Projektoren haben einen viel schwächern Kontrast als Monitore und zeigen dunkle Bilder nur noch als grau/schwarz schattiertes etwas.
*) Schlechte Platzausnützung (in Verbindung mit zu kleinem Text und kleinen Bildern): Oft ist weniger als 50% der zur Verfügung stehenden Folien-Fläche genutzt.

Lösung:
*) Text: soviel wie nötig, so wenig wie möglich, nicht mehr als 30 Worte pro Folie
*) Schriftgröße: Größe mind. 20
*) Farben: maximal 3 Farben, kontrastreich (hell/dunkel)
*) Schriftart: allerhöchstens 2 verschiedene
*) Bilder: Platz ausnützen, Aufhellen (in PP leicht möglich), und wenn möglich auch auf Projektor testen. Details groß herauszoomen. Es bringt nix, ein ganzes Objekt herzuzeigen, bei dem man nur ein Detail herzeigen möchte, das am Projektor aber vielleicht nur noch 10 pixel groß ist. Daher dieses Detail massiv vergrößern.
*) Zeit: Folie mindestens 20 sek herzeigen, 60 - 90 sek Sprechdauer pro Folie ist ideal, wenn wesentlich länger: Publikum schläft weg, wenn wesentlich kürzer: Publikum steigt aus und schläft weg.

Es gibt nix nervigeres als Folien mit viel kleinen Text, die nur 15 sek hergezeigt werden, jene, die fünf winzige Bilder enthalten, aber ewige 5min lang zu sehen sind.

MfG, Michael

Geschrieben von: Ratman Wednesday, 29.09.2004, 08:39
das ist mal ne ansage - zu 100% recht geben muß

wenn schon mit kraftpunkt gearbeitet wird, dann bitte so, wie m.a.knapp das schreibt!

erschreckend ist jedoch (wie bei vielen sachen am compi) die designfähigkeiten der leute.
nicht nur, das grelle farben a´la neonwerbung verwendet werden - nein - ich habs auch schon in kombination "hellgrüner text auf hellem rot mit nem bild halb drunter" gesehen.
na sind ma bei der matrix oder machen ma jetzt nen augentest?

was mir bei firmenpräsentationen noch auffällt: x diagramme mit 0 aussagekraft, und genau so wenig infos dazu.
jaja: hauptsache bunt und viel ...

p.s.
und bitte, bitte, liebe leute: keine fotos vom eigenen kamerahandy verwenden!!!!
erkennt sowieso keiner was, und nen preis fürs miesete foto gibts auch nicht.

Geschrieben von: lector Wednesday, 29.09.2004, 21:27
Danke Michael, für deine wirklich guten Tipps.
Richtig gemacht und sinnvoll verwendet, kann PP durchaus ein brauchbares Instrument sein.


--- *etwas offtopic*

Ich hatte heute Nachmittag übrigens Gelegenheit, eine mir von Ralf dankenswerter Weise angebotene Einführung in die neue technische Ausstattung unseres Seminarraums zu bekommen. Ich kann sagen, man hat Nägel mit Köpfen gemacht.
Um auch den "traditionell" Vortragenden entgegenzukommen, sind zwei neue Diaprojektoren angeschafft worden, die jetzt kabellos mit Fernbedienungen zu bedienen sind.
Die Monitore sind jetzt nur noch an den Visualizer (eignet sich übrigens hervorragend für die Projektion von 3D-Objekten, sollte das jemand noch nicht wissen) gekoppelt, dessen Bilder aber auch über den Beamer auf die neue Leinwand geschickt werden können. Ja, und der Beamer wird hinkünftig vermutlich das am meisten genutzte Gerät sein. Lehrende bzw. Vortragende können ihr eigenes Notebook mitbringen, müssen dies aber nicht (CD, DVD genügt), denn es gibt nun einen Computer (CD/DVD-Laufwerke, Diskettenslot) beim Pult, mit kabellosem Keyboard und kabellosem Mäuschen. Und das beste: es gibt Zugang zum Internet. (Übrigens bestehen im Raum noch weitere Anschlüsse für mitgebrachte Geräte!)

Die Bedienung und Schaltung des Systems ist recht einfach und sollte auch "Technik-Muffel" nicht von der Nutzung abhalten.

Die Möglichkeiten, eine Lehrveranstaltung, einen Vortrag, ein Pro/Seminar etc. zu gestalten, sind also nun sehr vielfältig geworden. Wir werden sehen, was daraus gemacht und herausgeholt wird.

Geschrieben von: din Wednesday, 29.09.2004, 22:12
mit verlaub: die tipps zu pp-präsentationen sind super, aber genau diese 'vorgaben' schränken das denken ein, bzw. drängt uns mit unserer präsentation in ein gewisses schema. mit solche präsentationsformen sollten gerade geisteswissenschafterInnen kritisch umgehen.

übrigens: hurra! spät (wir hinken doch schon jahre wenn nicht jahrzehnte anderen fakultäten hinterher) aber doch wurde der hörsaal aufgerüstet!

Geschrieben von: Ratman Wednesday, 29.09.2004, 22:18
@din

was hast von einer super präsi, die keiner sieht, versteht und verarbeiten kann?

es is nun mal ein grundgesetz, das die halbblinde brillenschlange in der letzten reihe auch was von deiner präsentation mitbekommen sollte.
klar - das schränkt ein ...

Geschrieben von: din Wednesday, 29.09.2004, 22:52
na eh! wie gesagt, die tipps sind eh super! ich hätt mir schon vor jahren gewünscht eine seminararbeit über powerpoint präsentieren zu können. damals wär das ein super aufwand gewesen, heute nicht mehr. und ich möcht auch nur jedem/r studentIn raten diesen vorteil zu nutzen!

aber, wenn wir schon kommunikationsmittel der antike kritisch beleuchten, sollten wir nicht vergessen auch unseren modernen kommunikationsmitteln/-formen kritisch gegenüberzustehen bzw. kritisch zu reflektieren.

mir ist gerade die (eh nicht mehr so) neue ausgabe des ADS Newsletters (Issue 15) ads.ahds.ac.uk/newsletter/issue15/issue15.html
untergekommen, der in seiner einleitung die problematik 'papier damals - computer heute: datenverluste in der zukunft?' aufnimmt, die auch in einigen artikeln angesprochen wird.

ich persönlich hab durch das zugrundegehen einer festplatte zumindest 3 seminararbeiten und deren historie verloren. auf papier hab ich nix. also weg sins...
ironischerweise wurde auch vor einigen monaten (während meiner abwesenheit) mein dachbodenabteil in wien geräumt und alles (?) auf den müll geschmissen - darunter sämtliche mitschriften, kopien, seminararbeiten meines 8-jährigen studiums. das tut weh (nicht so sehr, zugegeben, wie die 50-60 archäologischen fachbücher, die ich ebenfalls am dachboden zwischengelagert hatte - leider gibts keinen weinenden smiley...).

insofern: kritischer umgang mit unseren präsentations- und kommunikationsmitteln. egal für welches man/frau sich entscheidet: hinterfragen, reflektieren, kritisch bleiben, seine kreativität ausschöpfen und sich immer bewusst sein, dass diese mittel eben nur mittel sind, mittel für einen zweck den ich bestimme. der inhalt sollte im vordergrund stehen und nicht das mittel. und um das mittel so 'unsichtbar' wie möglich zu machen, sollte man/frau sich auch an gute tipps (s.o.) halten.

Geschrieben von: lector Thursday, 30.09.2004, 00:59
Ich sehe PP ja nur als eine der Möglichkeiten, Inhalte "rüberzubringen". Mir würde es überhaupt nicht gefallen, würde PP nun überwiegend oder sogar von allen verwendet. Ganz im Gegenteil, sehe ich durch die Vielfalt der Möglichkeiten Chancen neuartiger Vorgangsweisen bei der Präsentation, dem Vortrag, der Vorlesung usw.; auch durch deren Mischen.

Interessante Perspektiven jedenfalls.

Geschrieben von: Aristoteles Thursday, 30.09.2004, 11:11
Man sollte M.A. Knapps kritische Anmerkungen durchaus als eine Art "Richtlinien für die Benützung der PP-Anlage im Seminarraum" betrachten, denn dieses Medium wird fürderhin sicherlich oft benutzt werden, und so kann man gleich am Anfang die gröbsten Fehler vermeiden! Und sei sorglos, liebe Din, man kann auch in diesem Rahmen noch immer überaus kreativ sein, bzw. diesen gegebenenfalls auch sprengen! Denn wie heißt es in den Meistersingern so schön: "Wollt Ihr nach Euren Regeln messen, was nicht nach Eurer Regel ist!"


Geschrieben von: lector Thursday, 30.09.2004, 12:56
Ari, du schreibst
QUOTE
PP-Anlage im Seminarraum


Man darf die nun vorhandene Konfiguration natürlich nicht darauf reduzieren. Man kann dort freilich AUCH PP-Präsentationen machen. Aber natürlich weitaus mehr.
An sich lässt sich alles durchführen, was man mit einem Computer halt so machen kann. Aber der PC kann sozusagen als Schaltzentrale für alles mögliche andere verwendet werden, und er ist ja nur ein Gerät unter mehreren.

Selbstverständlich lassen sich auch Videos in verschiedenen Formaten, von CD/DVD, Band (Laufwerke im PC; Videorekorder) vorführen. Auch dies läuft über den Beamer und wird großformatig auf die Leinwand gebracht.

Bei der Planung und Vorbereitung eines Vortrags sollte man auf Folgendes achten: will oder muss man "gemischte" Medien verwenden, also etwa Dias und digitales Material, so sollte man darauf achten, dass die Dias nacheinander, blockweise gebracht werden. Dabei wird der Beamer nämlich abgeschaltet, und andauerndes Ein- und Ausschalten würde die Lebenszeit der (teuren) Lampe erheblich verkürzen.

"Parallelprojektion" und "Vergleichsmaterial" geht entweder in PP, indem man es darin so vorbereitet; es geht wie bisher mit den Dias; oder man kann in allen Fällen den Visualizer zuschalten, dessen Bilder auf den großen Monitoren erscheinen.

Geschrieben von: din Thursday, 30.09.2004, 17:59
ich hoffe doch, das der beamer nicht so schnell ausgeschalten wird, sondern dass die institutseigene bilddatenbank, die es schon seit jahren gibt, genutzt wird!!!

Geschrieben von: lector Thursday, 30.09.2004, 20:11
Din, leider musste ich erfahren, dass die Bilddatenbank nicht mehr zugänglich ist, und dass an ihr - derzeit zumindest - nicht weitergearbeitet wird. Es hat schon seit Jahren kein Update der teuren Software gegeben, vieles ist also weit hinter den aktuellen Entwicklungen zurückgeblieben.
Finde ich sehr schade, denn da war viel Geld und Arbeit investiert worden. Es hätte ein allen nützliches Instrument werden können.
Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es dereinst eine Revitalisierung geben wird.



Womit wir vom Thema PowerPoint etwas abgedriftet sind, aber das soll uns in dem Fall nicht stören. Außerdem war ich selbst derjenige, welcher ...


Geschrieben von: Florian Friday, 8.04.2005, 09:56
Nachdem ich in letzter Zeit eine ganze Reihe von nicht-funktionierenden Powerpoint-Präsentationen sehen (oder besser nicht sehen) konnte, weil wie es schien die Datei der Präsentation zu groß war und ewig zum Laden gebraucht hat, hab ich - bevor's mir ähnlich ergeht - auch wieder einmal einige Frage an alle.

Wie groß darf eine Powerpoint-Präsentation maximal sein (z.B. für ca. 20 Seiten) ?
Da ja vor allem eingefügte Bilder die Dateigröße beeinflussen, welche Größe (pixel, dpi - 72-96 ?) hat überhaupt einen Sinn und ab wann wird die Qualität der Bilder über Monitor/Beamer sowieso nicht mehr besser und sie brauchen nur sinnlos Platz ?

Geschrieben von: Ratman Friday, 8.04.2005, 10:23
zur präsentationsgröße:
so klein wie möglich - eine gute präsentation passt auf EINE diskette (ausser, man hat extrem viel text).
ist ja sowieso ne unart, eine präsentation mit x bildern zu verunstalten - rein kommt nur, was auch rein muß ...

nur: wer will den vielen text lesen, die vielen bilder merken in den paar minuten, in der die präsentation läuft? weniger ist mehr! wie war das beim training? man muß den text langsam selber vorlesen können, und dann nochmal 50% der gschw. beim lesen streichen, damit die zuseher auch was mitbekommen. und je mehr sich der geneigte zuseher merken soll, je langsamer muß ich werden. so kann ich mir ja wunderbar ausrechnen, wie viele informationen ich in eine präsentation packen möchte.
wie hab ichs gelernt? wenn ichs mit dipl. ing. und professoren zu tun habe, muß ich auf das niveou eines 12 bis 14-jährigen gehen, damit auch alles verstanden wird. will ich "normalen" leuten was präsentieren, ist ein niveou eines 9 bis 12-jährigen gefragt.

zu den bildern:
für eine präsentation am monitor reichen 72 dpi - zum ausdrucken natürlich nicht. da fangen wir mal bei 300 dpi an. will mans sehr groß (din a3 +), sind wohl eher 600 dpi oder mehr gefragt.
wenn wir von einer standardauflösung von 1024*768 pixel bei heutigen bildschirmen/beamern ausgehen (jaja, gibt auch besseres, aber die auflösung ist immer noch standard), dann machts wohl weniger sinn, bilder zu verwenden die größer sind. ich würde mal sagen, das auch bei 1600*1200 der betrachter in ein paar meter abstand vom beamer keine probleme haben wird, für 1024*768 pixel erstellte präsentationen zu erkennen.
nachdem die meisten bilder in einer präsentation wohl nicht bildschirmfüllend sein werden, könnte man entsprechend kleiner werden.
weiters könnte man sich mit formaten beschäftigen. wozu ein unkomprimiertes bmp verwenden, wenn ein komprimiertes jpeg ein zehntel der dateigröße hat, und eh kein schwein den unterschied sieht?

das ganze ist aber reine theorie - speziell wenn man mit m$-powerpoint arbeitet.
m$ hat in seiner office-suite die unangenehme eigenschaft, z.b. jedes bildformat in bmp zurückzuverwandeln (zumindest wars mal früher so - nachdem ich mich weigere solch schrottsaftware zu verwenden, kann ichs von neueren versionen nicht sagen).

grundsätzlich ists aber immer gut, sich die frage zu stellen, wo man bilder braucht.
wenn schon z.b. ein farbiger hintergrund - tuts nicht auch ein generierter farbverlauf, muß es unbedingt das babyfoto der verflossenen sein?
oder: muß man für diagramme unbedingt vorher riesen bilder generieren, und diese dann in der präsi verwenden? tuts nicht auch ein im pp selber generierter farbblock und ein paar striche?

Geschrieben von: BlueScorpio Friday, 8.04.2005, 11:13
sorry leute aber eben bekomme ich mal wieder mittelschwere magenkrämpfe ....

zuerst mal möchte ich behaupten, dass die einhaltung der oben angeführten richtlinien in keiner weise das denken einschränken da sie ja nicht nur für M$PP sondern für alle arten der präsentation gelten. egal ob flipchart, overhead oder beamer und unabhängig vom verwendeten schreibutensil sollten diese richtlinien gelten.
sinn dieser visualisierungen ist es ja den vortrag zu untertützen und nicht sich das reden zu sparen. es ergibt also keinen sinn hier romane zu verfassen sondern es sollen einfach die schlagworte zur besseren vertiefung gezeigt werden. bei diagrammen sollten diese klar stzrukturiert und mit einem blich erfassbar sein denn hier soll ja das verständnis, der gesprochenen erklärung, unterstützt werden und nicht diese ersetzen. bei bildern sollte man nicht an der grösse sparen, denn wenn man diese als dia zeigt haben sie ja auch volles format. in bezug auf kontrast und helligkeit sollte man auf die lichtausbeute der beamers und die aktuelle umgebungshelligkeit rüchsicht nehmen aber im prinzip ist es ja die selbe problematik wie bei jedem projektor.
sicherlich verleiten die angebotenen möglichkeiten der unterschiedlichen präsentationsprogramme zu diversen "spielereien" die meist aber keinen positiven einfluss auf den informationsgehalt haben und daher verzichtbar sind, ausser man will dem publikum beweisen, dass man fähig ist aus n spezialeffekten immer wieder einen anderen auzuwählen.

dann zu thema DPI (Dot Per Inch):
dieser wert beinhaltet keine grösseninformation sondern gibt nur die dichte der punkte an. diese information ist bei bildern nötig um sie auf unterschiedlichen medien immer gleich gross darzustellen. leider ist es aber fakt, dass sehr viele programme auf diesen wert keine rücksicht nehmen und die bilder nicht entsprechend konvertieren.
die angeführten 72 dpi für einen monitor sind ein weit verbreiteter wert der aber schon lange nicht mehr stimmt, denn wer hat noch einen 14" montior und betreibt diesen mit 640x480 pixel? auf einem 17"-er crt mit 1024x768 kann man von ca 80 dpi ausgehen. auf einem 19" lcd mit der selben auflösung hat man aber nur ca 55 dpi. ein bild mit 72 dpi und einer damit definierten kantenlänge von 5 cm müsste also im ersten fall leicht vergrössert und im zweiten fall entsprechend verkleinert werden um auf dem monitor immer einer kantenlänge von 5 cm zu erscheinen.
der normale offsetdruck arbeitet in der regen mit 1200 dpi wobei für bildposter von den druckereien als minimalwert 200 dpi angegeben werden. alle diese angaben sagen aber nichts über die grösse aus sonderen geben nur die dichte der punkte auf den zielmedium an.
wenn ich also die dpi-angabe korrekt auf den beamer übertrage (hmmm 1280 pixel auf 3m = 120" = ca 10 dpi) düfte ein bild mit vorgegebenen dpi auch dort nur die selbe grösse haben wie auf dem papier under dem monitor, also wie im obigen beispiel eine kantenlänge von 5 cm *g*

Geschrieben von: Florian Sunday, 10.04.2005, 10:23
Dankeschön !!!


Geschrieben von: lector Sunday, 10.04.2005, 13:37
Gut, dass wir das Thema im Auge behalten.

Ich würde ja generell meinen, auch für die Verwendung von PP gilt: aus Fehlern (auch von anderen gemachten) lernen, Erfahrungen sammeln und beherzigen.

Und nie vergessen: PP ist nur ein weiteres Mittel, um Inhalte "rüberzubringen". Und wie das geschieht, liegt weiterhin an der Vortragspersönlichkeit.


Bei ganz wichtigen Vorträgen kann es ganz nützlich sein, sich seine eigene Präsentation tags zuvor vor Ort einmal durchlaufen zu lassen, falls möglich, um gegebenenfalls noch Korrekturen zu machen.


Ach ja: Weniger ist oft viel besser als mehr oder gar zu viel.


Geschrieben von: Thusnelda Sunday, 10.04.2005, 20:03
Bislang habe ich gesehen, dass in unseren Altertumskundefächern das PP nur als Diaschieber-Programm benutzt wird, und nicht um die Präsentation besser zu vermarkten. Ich habe u.a. die Verwendung von PP in Kursen für Öffentlichkeitsarbeit und Eventmanagement erlernt. Die Richtlinien und Anmerkungen von Hrn. Knapp oder Ratmann oder auch Bluescorpio sind völlig richtig und sollten beachtet werden. Zwei kleine Anmerkungen praktischer Natur dazu:
Wenn möglich, den Präsentationsraum vorher erkunden. Eine gute Gestaltung berücksichtigt auch die Raumgröße und vor allem auch die Leinwandgröße. In der Archäologie werden gerne drei bis vier Bilder nebeneinander gezeigt. Bei einem großen Raum mit kleiner Leinwand kann man diese Art der Präsentation gleich vergessen. Überschriften sollten eine Schriftgröße von 48 haben, wenn man vorhat, dass auch die Zuhörer der letzten Reihe etwas sehen sollen. Achtung auch, wenn man mehrere Vortragsutensilien wie Flipcharts oder Overhead neben der PP verwendet, es ist sehr wichtig, die Aufstellung der Geräte vor dem Vortrag zu begutachten , um nicht später über zig Kabel zu stolpern oder um die Leinwand zu verdecken, weil man von einem Gerät zum anderen hetzt.
Übrigens lieber Lector, eine gelungene Powerpräsentation hebt auch die Vortragspersönlichkeit hervor!
L.G- Thuselda

Geschrieben von: Florian Monday, 11.04.2005, 16:31
QUOTE
Bislang habe ich gesehen, dass in unseren Altertumskundefächern das PP nur als Diaschieber-Programm benutzt wird, und nicht um die Präsentation besser zu vermarkten.


Ich glaube auch nicht, daß alle die PP-"Spielereien" für eine Vortrag wirklich genutzt werden müssen. Mir geht’s im Prinzip auch nur um einen besseren Dia-Vortrag, wo man halt mehrere Bilder nebeneinanderstellen, hier und da eine Beschriftung dazuschreiben und vor allem bei Fotos von Befunden mit Pfeilen darauf hinweisen und gewisse Dinge hervorheben kann. Daß die Texte in allen Farben und die Bilder von überall ins Bild sausen und in Spiralen auf- und weggeblendet werden schadet einem (inhaltlich) guten Vortrag eher. Und ein Vorteil bei PP ist halt, daß man die Präsentation gespeichert hat, relativ schnell aktualisieren und verändern kann und nicht jedesmal mühsam die Dias zusammensuchen muß.

Geschrieben von: KARL Friday, 5.01.2007, 12:25
www.new-worxs.de/de/worxsberichte/detail/93.html

Geschrieben von: Spider Saturday, 6.01.2007, 12:02
Zum Nachlesen:
www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/Medizi...s_deutsch/index.html

Geschrieben von: lector Friday, 2.11.2007, 18:25
"Powerpoint Karaoke"

science.orf.at/science/hrachovec/149925

archaeologieforum.at war super, aber archäologieforum.org gräbt tiefer!

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  • Brigitte Ecker
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03 Feb 2012 15:10 #3 von Brigitte Ecker
Brigitte Ecker antwortete auf Aw: Vorlesung.ppt sorgt für Eintönigkeit
Ich finde es schon wichtig, denn manche reden so schnell, dass man ganze Passagen nicht versteht. Ich finde, es sollten aber die Folien, wie an der WU, zugünglich sein. Es gibt nämlich Studierende wie welche mit bestimmten Behinderungen, Berufstätige und welche mit Betreuungspflichten, die nicht in JEDE Vorlesung können.

Wichtig sind daher auch Streams, selbst die Geschichte hat sich bei der STEOP-VO dazu entschlossen und gerade dieses Fach orientiert sich am "Vollzeitstudierenden".

Der Kreis, der immer kommen kann, wird kleiner, der beträgt gerade mal 20 %, vielleicht in der Zwischenzeit noch weniger. Grenzt man die aus, wird die Uni oder die Lehrenden das zu spüren kriegen, denn Mittel werden.

Die UW wird sich umorientieren müssen wie die WU, auch wenns dort schwarze Schafe gibt, die Sachen nicht in die Lernunterlagen schreiben, was sie tun müssten, jedoch in der Vorlesung behandeln. Die HWU fand das nicht ok, bin gespannt, wie sich der Prof rausredet.

BA Geschichte/Punistik, MA-Studium Geschichte/Alte Geschichte

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03 Feb 2012 16:33 #4 von Jupiterl
Übrigens: Geht auch anders: Prof. Trnka hat soeben 40 Stunden Neolithikum beendet. Als großer Sammler hat er jede Menge von Bildern auf seinem PC. Und in der Vorlesung spielt er die mit IrfanView (Bildbetrachter) herunter. Ist viel weniger Arbeit, wenn man den Text "extra" als Word-Datei verkauft.

Ist halt immer eine Frage, wofür: Kunstgeschichte geht herrlich mit *.ppt. Für Musik & Mathematik möcht ich es nicht immer empfehlen.

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