Gerhard Dobesch verstorben

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04 Jan 2022 08:10 - 04 Jan 2022 10:15 #1 von Brigitte Ecker
Gerhard Dobesch verstorben wurde erstellt von Brigitte Ecker
Völlig geschockt habe ich gestern Abend über die Kunstakademie erfahren, dass Prof. Dobesch bereits am 18.12. verstorben ist.
Mir fehlen die Worte. Zuletzt war ich mit ihm vor drei Monaten anlässlich seines 82. Geburtstags telefonisch in Kontakt, da war er fröhlich und munter wie meistens. Ich habe ihm wie versprochen, zu Weihnachten angerufen, da er nicht abhob, dachte ich, er sei gerade bei seiner Familie, um Weihnachten zu feiern und wollte ihm nach dem Urlaub schreiben.
Ich kann es immer noch nicht ganz begreifen.
Mein Beileid allen seinen Weggefährten, Verwandten und Freunden.
Noch am selben Tag stellte die ÖAW einen Nachruf von PD Woytek online:

Nachruf Prof. Dobesch (PD Woytek/ÖAW)

Hinzufügen möchte ich noch, dass Prof. Dobesch auch außerhalb des Studiums immer ein offenes Ohr für einen hatte wie etwa Todesfälle in der Familie und der Tod meines Lebensgefährten 2019.

Er war übrigens der erste Hochschullehrer überhaupt, von dem ich weiß, dass er bei seinen Studierenden Kultstatus besaß ("fand ihn ... kultig, er lebt da richtig mit"). Und einer der ganz wenigen, wo auch auf die Tische geklopft wurde, wenn er den Hörsaal betrat.

Schon durch seine Emeritierung und das Wegfallen seiner Lehrveranstaltungen hat eine Lücke hinterlassen, die schwer zu füllen sein wird (ich habe immer gesagt: "Ich beneide den Mitthof nicht, Nachfolger von so einem charismatischen Lehrer zu sein."). Ohne seine kultigen LVs ist die Uni irgendwo irgendwie ärmer geworden.

BA Geschichte/Punistik, MA-Studium Geschichte/Alte Geschichte
Letzte Änderung: 04 Jan 2022 10:15 von Brigitte Ecker.
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05 Jan 2022 03:22 #2 von Karl
Karl antwortete auf Gerhard Dobesch verstorben
Liebe Brigitte, danke für Deine berührenden Worte. Ich hatte es schon wenige Tage danach erfahren, war aber auch so aus der Fassung, dass ich nichts dazu schreiben konnte. Ich habe Gerhard Dobesch immer sehr verehrt, mit ganz großem Respekt. Ich kannte ihn ja schon seit dem Anfang meines Studiums in den frühen 1970er Jahren, habe ihn sehr viel gehört im Hörsaal und hatte dann in meiner jahrelangen Tätigkeit als Sekretär des Instituts viel mit ihm zu tun. Viele Jahre später dann hat er mir immens viel bei meiner Habilitationsschrift geholfen, hat mir viel seiner Zeit geschenkt, als er ganze Nachmittage lang den Text mit mir gemeinsam durchgegangen ist. Einige Formulierungen im Buch, dessen Manuskript er auch gelesen und wo er seine Korrekturen eingetragen hat, gehen auf ihn zurück, die durfte ich von ihm übernehmen. 
Er war ein großer Lehrer, Wissenschaftler und wahrhaftiger Mensch. Dass er nicht mehr da ist, schmerzt unendlich. 

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05 Jan 2022 06:57 #3 von Carolus
Carolus antwortete auf Gerhard Dobesch verstorben
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05 Jan 2022 20:34 - 06 Jan 2022 00:02 #4 von Brigitte Ecker
Brigitte Ecker antwortete auf Gerhard Dobesch verstorben
Danke für die netten Worte, denen ich mich nur anschließen kann und die Parte (von der im Internet konnte ich mir nur einen Screenshot machen, der aber nicht besonders wurde). Auch ich kannte ihn von Anfang an, ab dem 11.10. 1982, durch einen Zufall: Zwei empfohlene LVs (Mitterauer Einführung Geschichte und Stiglitz Alte Geschichte A) haben sich im WS 1982 um ca. 45 Minuten überschnitten. Ich erhielt damals die Falschinformation der Studienberatung, dass einem bei der Inskription in einem solchen Fall "der Computer beide Lehrveranstaltungen streiche". Da man unbedingt von den vier Einführungen Geschichte (ansonsten noch die Dozenten Dörflinger, Häusler und Kohler) unbedingt Prof. Mitterauer nehmen sollte laut Studienberatung, nahm ich die Parallelveranstaltung beim Prüfungsteil A und die hatte Prof. Dobesch. Aufgrund der Anforderungen machte ich die Prüfung für diese LV dann doch bei Prof. Stiglitz, aber ich belegte die Dobesch-VO als sogenanntes Freifach und besuchte ab SS 1983 bis 1987 (Eintritt in die HAK, dann meist volle Berufstätigkeit bzw. Arbeitssuche) alle seine Vorlesungen. Insgesamt legte ich zwischen WS 1983 - SS 2005 insgesamt 23 Prüfungen ab (alle seine LV-Typen mit Ausnahme eines Konversatoriums, das sich mit meiner Arbeitszeit überschnitt). Jahrelang konnte ich Botengänge an die Uni Wien benutzen, um meine Mittagspause so zu legen, dass ich eine Vorlesungseinheit mithören bzw. mit ihm ein paar Worte nach der VO wechseln konnte. Auch Fenstertage, Frühschlüsse etc. nutzte ich. Obwohl ich längst über 100 SWS Prüfungen abgelegt habe, ist das noch immer ein sehr hoher Prozentsatz. (22 Sehr gut, 1 Gut, ich kämpfte damals mit einem sehr labilen Kreislauf)
Sogar in der HAK lernte ich einen Wirtschaftspädagogen kennen, der einen zweiten Magister Geschichte/Deutsch-Lehramt hatte. Der hat mich gefragt, als er von meinem Studium hörte, ob ich vielleicht Prof. Dobesch kenne. Der musste den Namen zweimal sagen, dass ich das einmal begreifen konnte. Im IBC Hetzendorf den Namen Dobesch hören hätte ich NIE erwartet. Aber auch sonst kenne ich/kannte ich sogar uniferne Personen, die ihn kannten und meist auch besonders schätzten. Und an der Akademie eine ganze Menge und von dort erhielt ich auch die Todesnachricht.
Sogar eine Historikerin, die sich so gut wie NIX begeistern kann (die nächste Stufe wäre auf der Dobesch-Skala GOA NIX gewesen), sprach immer begeistert von einer Caesar-Vorlesung in Graz.
Und ein erklärter "Geschichtsmuffel", der die Inhalte eines Vortrages über römische Geschichte gleich nach dem Hören vergisst, hat die Inhalte einer Dobesch-VO/wahrscheinlich RG V/SS1987 noch gut und gerne fünf Stunden später korrekt wiedergeben können und sich königlich amüsiert. Selbige Person ist mehrfach mit mir verreist und war ganz und gar nicht happy, dass ich am Reiseziel alle antiken Stätten möglichst vollständig abklapperte und im British Museum erst dann die Besichtigung abbrach, als ich endlich bestimmte punische Münzen gefunden habe und bei der letzten vor einer Athen-Reise "Jedes Joa miaß ma uns de oidn Stana auschaun" stöhnte, worüber er herzlich lachen musste. Für die Athen-Reise gab er mir von sich aus Tipps in der SPRECHSTUNDE und fügte hinzu, "falls IhrE...streikt, dann gibts dort auch..." Selbige Person hat sich Jahre später für einen Posten beworben, wo er ein Mitspracherecht hatte, jedoch keine altertumswissenschaftlichen Kenntnisse verlangt waren. Er hat diese Person bevorzugt gereiht aufgrund der Qualifikation und des persönlichen Eindrucks. Auch wenn aus dem Posten nichts wurde und die Person das auch nie tragisch fand, DAS hat sie ihm sehr hoch angerechnet.
Eine Studienfreundin, die ihn nicht kannte, aber jede Menge "Gruselstories" über ihn, geriet in eine seiner Vorlesungen, weil wir nachher eine Prüfung in diesem Hörsaal hatten und wir uns gute Plätze sichern wollten. Sie war ganz perplex, dass der Prof, über den sie bewundernd "Der ist eine Show" sagte, ausgerechnet "der Dobesch" war.
Auch bei VHS-Vorträgen sorgte er für Begeisterungsstürme, auch bei eher bildungsfernen TeilnehmerInnen.
Das meiste erzählte ich ihm, er freute sich immer riesig, schließlich bekam er oft genug das Gegenteil zu hören, was auch eine Passage der Parte andeutet.
In summa summarum erhielt er aber sehr gute Beurteilungen, egal, ob in Foren, Umfragen der ÖH bzw. Fraktionen, dann die Fragebögen der Uni.
Er war auch immer, obwohl konservativ, GEGEN jene Neuerungen, über die wir uns spätestens seit 2002 ärgerten (Studienverschärfungen wie immer mehr Stunden, die STEOP, Studiengebühren für Klein- und MittelverdienerInnen, STEOP, Verschulung, immer schlechtere Vereinbarungen mit dem Beruf etc., immer weniger Mitbestimmungsrechte (die bedeuteten aber für ihn auch Mitbestimmungspflicht, ich erinnere an seine Aufrufe in den Vorlesungen, zur ÖH-Wahl zu gehen und hatte daher auch FunktionärInnen der SPÖ (meine Wenigkeit, er wusste davon und hat mein gewerkschaftliches Engagement immer sehr befürwortet. Es ging ihm immer um die Sache und nie ums Parteibuch bzw. um das Vorhandensein eines solchen, ihm war lieber eine ehrliche Rote als eine unehrliche Person seines poitischen Lagers, auch wenn er meines Wissens kein Parteibuch hatte oder sich sonstwie parteipolitisch engagierte), Grünen und SympathisantInnen anderer Parteien unter seinen engeren SchülerInnen, es gab aber genug Konservative, die ihn nicht mochten, weil er ihnen anscheinend "zu links" war.
Viele seiner Spruchweisheiten werden unvergessen bleiben, ich habe mehr als einmal gewitzelt, dass es für jede Lebenslage ein passendes Dobesch-Zitat gäbe, von denen ich regelmäßig Gebrauch mache (und volle Zustimmung bis Lachstürme zur Folge hatten, egal, ob sie ihn persönlich oder nur vom Sehen oder gar Hörensagen oder Lektüre kannten), und habe die zum Teil noch nach fast 40 Jahren im Kopf. Ein Teil fand sogar Eingang in diverse studentische Zitatesammlungen auch in Deutschland.
Schon der Unterhaltungswert seiner Lehrveranstaltungen hat dazu geführt, dass viele in Kauf genommen haben, dass er mehr verlangt hat oder besser haben soll (das Niveau war bei allen Profs der Alten Geschichte damals gleich hoch, jeder legte aber auf etwas anderes besonderen Wert, was schon mal 1 - 2 Grad Unterschied ausmachen konnte). Sich "auf den Hosenboden zu setzen" und zumindest das Meiste verstanden zu haben reichte praktisch immer für ein Sehr gut. Wenn man nicht ganz so gut war, reichte es, wenn man sich bemühte und etwaiges Desinteresse nicht allzu deutlich zur Schau stellte ("Ich habe nichts dagegen, wenn einem die Alte Geschichte nicht schmeckt". Mit dem Pflichtstatus der Alten Geschichte im Studienplan Geschichte seit 1978 war er sicher nicht glücklich. So etwas hatte auch seiner Meinung nach keinen Sinn. Ärgerlich wurde er nur, wenn desinteressierte Studierende provokant wurden, dann konnte er die Notenskala schon einmal ausschöpfen, aber die Dreier, Vierer und Fünfer machten nur einen geringen Prozentsatz aus, die Wahrscheinlichkeit, einen Einser zu bekommen, lag bei mindestens 80 Prozent, gelegentlich auch hundert. Ich hatte den Eindruck, wenn ich mein Zeugnis in der Lade suchte und mich durch den Stapel kämpfte, dass es bei ihm weitaus schwieriger war, ein Nicht genügend zu bekommen als ein Sehr gut, entgegen allen Gruselstories, die ich ab dem 7.10.1982 mehr oder dann immer weniger ausgiebig zu hören bzw. zu lesen bekam.)
Personen aus seinem persönlichen Umfeld stellten ihn reihenweise ihren Angehörigen inkl. Kleinkindern vor, ich selbst stellte ihn Eltern, Schwester und meinem 2019 verstorbenen Lebensgefährten vor. Es stellte sich heraus, dass mein Vater und mein Lebensgefährte ihm schon vor Jahrzehnten begegnet sind und ihn dann aus den Augen verloren und natürlich mit der Zeit vergessen haben. Mir ist es oft genug völlig überraschend passiert, dass Leute zu mir sagten: "Du kennst/Sie kennen den Dobesch/Gerhard auch????". Und nicht nur mir, obwohl er in den öffentlichen Medien kaum präsent war.
Sogar bildungsfernere Verwandte von mir hörten die wenigen Radiosendungen mit ihm auf Ö1 äußerst gerne.
Als ich selber an der VHS unterrichtete (zurzeit inaktiv, da der "Markt gesättigt ist", in schlechten Zeiten auch keiner Geld für Kurse in mehr oder weniger ausgefallenen antiken Sprachen hat und ich nach dem Tod meines Lebensgefährten weder Kraft noch Konzentration habe, neue Kurse zu entwickeln und seien es Einzelstunden über Skype, Zoom etc.), hat er mich bereitwillig mit Tipps vom international anerkannten Profi mit jahrzehntelanger Erfahrung für das "Greenhorn" versorgt.
Ich könnte noch eine Menge anderer Dinge erzählen.

Er wird sicher nicht nur uns, sondern einer ganzen Menge Leute sehr fehlen.
Viele inkl. sehr harter KritikerInnen werden erst nach und nach draufkommen, welchen Verlust die Uni, die ÖAW... tatsächlich erlitten haben.
Obwohl ich gerade im Oktober 1982 regelrecht mit Gruselstories über ihn zugeschüttet wurde, habe ich ihn von Anfang an sehr nett gefunden. Er war ein Mensch, dessen Wert man erst später und oft genug erst (viel) zu spät erkennt. Weil er ein hochsensibler Typ war, der sich nicht unter Einsatz beider Ellenbogen nach vorne drängelte und sich wichtig machte (Prof. Dobesch dazu: "das moderne (Berufs-)Leben"), sondern fachlich und menschlich überzeugen wollte und dies zum Glück auch meistens mit Erfolg geschafft hat.

Ich stehe noch immer total unter Schock, der sich erst langsam löst.

Ich kann nur einem selten großartigen Menschen, Historiker... ein (wahrscheinlich noch nicht) letztes DANKE sagen.

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Letzte Änderung: 06 Jan 2022 00:02 von Brigitte Ecker.
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05 Jan 2022 21:05 - 05 Jan 2022 22:37 #5 von Brigitte Ecker
Brigitte Ecker antwortete auf Gerhard Dobesch verstorben
Ich weiß nicht, ob das alte Forum noch irgendwo abrufbar ist, ich habe vor langer Zeit eine Reihe seiner besten Zitate gepostet, viele sicher stets aktuell bleibend, anscheinend das beliebteste: Konsumgesellschaft = Mehr produzieren, als man wegschmeißen kann.

Um garantiert ein Nicht genügend in einem Seminar (Basis der Note war ein Referat von 45, selten 90, Minuten) zu bekommen empfahlen sich laut Auskunft einer Studienfreundin eine größere Anzahl von Antworten wie:
Prof. Dobesch: "Wann lebte Herodot?" Antwort: "Im dritten Jahrhundert nach Christus". (Verwechslung mit Herodian)

BA Geschichte/Punistik, MA-Studium Geschichte/Alte Geschichte
Letzte Änderung: 05 Jan 2022 22:37 von Brigitte Ecker.
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07 Jan 2022 17:01 - 17 Jan 2022 10:12 #6 von Brigitte Ecker
Brigitte Ecker antwortete auf Gerhard Dobesch verstorben
Ich möchte noch hinzufügen, dass mein Lebensgefährte und ich vor zehn  Jahren durch die Hölle gegangen sind, angefangen mit einer Lungenentzündung, weil mein Freund  sich in einem Spital mit dem MRSA infiziert hat und nur knappest überlebt hat. Er hat daran immer Anteil genommen und uns ermuntert (vielen Dank auch an Dr. Rehrenböck, der die Mails von Prof. Dobesch abgerufen und ausgedruckt und auch Grüße gesendet hat) und uns auch ausgezeichnete Ratschläge, auch betr. Lungenentzündungen und Intensivstationen, gegeben hat. Auch einen Tipp einer neuen Operationsmethode für einen Verwandten (ich sehe mich verpflichtet...), dem damals eine Bandscheibenoperation gedroht hat und der so alt ist wie er, ließ er über mich die Info über eine neuartige amerikanische Operationsmethode, die auch bei 80jährigen sehr gute Erfolge zeigte, zukommen. Da viele der Vorfälle das Masterstudium tangierten, habe ich ihm dies samt Begründung gemailt. Er hat sich für eine sofortige und ermunternde Antwort selbst dann Zeit genommen, wenn er selbst im ärgsten Stress war. Wir haben uns alle gleich bei ihm bedankt, aber auch posthum an dieser Stelle noch ein großes DANKE und zeigen was ein selten großartiger Mensch und Lehrer er gewesen ist.

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Letzte Änderung: 17 Jan 2022 10:12 von Brigitte Ecker.

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11 Jan 2022 14:39 - 18 Jan 2022 15:49 #7 von Brigitte Ecker
Brigitte Ecker antwortete auf Gerhard Dobesch verstorben
Im Laufe der letzten Stunden ist auch der Nachruf der Alten Geschichte (Prof. Heftner und PD Hofeneder) online gestellt worden.
Ich kann mich den Worten meiner ehemaligen Studienkollegen nur anschließen, hinzufügen möchte ich, dass mehrere Studierende so begeistert von ihm waren, dass sie seinetwegen zur Alten Geschichte als Hauptfach wechselten oder zum Doktoratsstudium Alte Geschichte wechselten, obwohl sie vorher ein anderes (Haupt-)Fach studierten, die meisten von ihnen schrieben dann auch die Abschlussarbeit bei ihm, ich selbst schwankte bei Aufnahme meines Geschichtsstudiums im WS 1982 zwischen der Spezialisierung auf Alte Geschichte oder Zeitgeschichte, ich wählte noch im Oktober 1982 Alte Geschichte (mit einem größeren "Ausflug" in die ungarische Zeitgeschichte ab 2016):

altegeschichte.univie.ac.at/news-events/...39-2021/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=aa23396031e92bd6b0f2f1153b0d47fc


 

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Letzte Änderung: 18 Jan 2022 15:49 von Brigitte Ecker.

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