AT: Die Universitäten und die Bundesimmobiliengesellschaft

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17 Nov 2011 22:03 #1 von archaeologieforum.at
AT: Die Universitäten und die Bundesimmobiliengesellschaft wurde erstellt von archaeologieforum.at
Anlassbezogen hier ein Thread aus dem aAF, wo es zunächst um was ganz anderes ging ...

ArchäologieForum > STRV - Studienrichtungsvertretung Klassische Archäologie Universität Wien - Diskussionsforum > Feste feiern auf der Uni?


Geschrieben von: Solon Tuesday, 27.01.2009, 12:18
Diskussion eröffnet?!

ooe.orf.at/stories/337991/

"Mensa-Festen auf Linzer Uni droht das Aus"

Müssen die Studierenden es hinnehmen, dass ihnen das Veranstalten von Festen (Institutsfeiern, Weihnachtsfeiern, Semesterbeginn- und -Abschlussabenden usw.) seit einiger Zeit "von höherer Stelle" (?) untersagt wird?

Geschrieben von: archaeodingsda Tuesday, 27.01.2009, 15:27
Hm, also die IUF-Weihnachtsfeier ist schon des längeren extern, die letzte am Institut mittlerweile legendär ... ich hab da kein Problem damit


Geschrieben von: Ariadne Wednesday, 28.01.2009, 23:27
Also, ich find´s schade, dass die Feiern ausgelagert worden sind.

Geschrieben von: KARL Thursday, 5.02.2009, 18:10
Die Sache hat ursächlich damit zu tun, dass die Universitätsangehörigen - und dazu gehören naturgemäß auch die Studierenden -, schon längst nicht mehr Herr im eigenen Haus sind, bestenfalls Gäste, vielfach zahlende Kunden.
Die Universitäten sind Mieter, ihr Hausherr ist seit Jahren schon die www.big.at , die Bundesimmobiliengesellschaft, und die Unis zahlen an diesen Hausherrn www.parlament.gv.at/PG/DE/XXII/AB/AB_033...nameorig_050077.html . Dieser wiederum lukriert www.big.at/presse/highlights/2008/big-er...n-euro-jahresgewinn/ aus seinem "Portfolio" an Immobilien. Seitens der Uni-Administration besteht kein Interesse daran, dass Studierende in den oft teuer sanierten Räumlichkeiten ihre Feste abhalten. Auch wenn das bis zu einem gewissen Grad verständlich erscheinen mag, so ist es dennoch irgendwie so, als hätte jemand eine tolle, teure Wohnung gemietet, aber wenn die Kinder darin eine Geburtstagsfete steigen lassen wollen, geht das nicht, da müssen sie raus in irgendein Wirtshaus. Auch wenn manche "kein Problem damit" haben, so ist das apostrophierte Verdikt doch bezeichnend für den gegenwärtigen Stellenwert, den die Studenten in "ihren" Unis - nicht mehr - haben.

archaeologieforum.at war super, aber archäologieforum.org gräbt tiefer!

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17 Nov 2011 22:09 #2 von Karl

archaeologieforum.at schrieb: Anlassbezogen

Androsch kritisiert "Wuchermieten" für Unis
Rektorenchef Schmidinger will Gebäude im Eigentum der Universitäten sehen


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01 Nov 2013 12:43 #3 von Karl
Und jetzt:

Universitäten wollen Eigentümer ihrer Gebäude werden
Die Universitäten wollen Eigentümer ihrer Gebäude werden. „Dadurch würden die Unis relativ kurzfristig - ohne dass das Bundesfinanzrahmengesetz aufgemacht würde - zu zusätzlichem Kapital kommen“, meinte der Vorsitzende der Universitätenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, zur APA. „Uns ist schon klar, dass wir damit auch Verpflichtungen übernehmen, es wäre eine Herausforderung. Es würde uns aber doch in eine andere finanzielle Situation versetzen.“

Die Übertragung der Gebäude in ihr Eigentum ist eine langjährige Forderung der Universitäten - zuletzt hatten die Initiatoren des Bildungsvolksbegehrens um Hannes Androsch am Mittwoch das Thema wieder aufs Tapet gebracht. Bei der Ausgliederung der Unis wurden deren Gebäude mehrheitlich ins Eigentum der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) übertragen, die Universitäten müssen aus ihrem Budget dafür Mieten entrichten.

„Die Forderung ist nicht gegen die BIG gerichtet“, betonte Schmidinger. Mit dieser arbeite man gut zusammen. Aber die Universitäten würden sich immerhin Mieten in der Höhe von rund 230 Mio. Euro pro Jahr ersparen. Zusätzlich würden sie in ihren Bilanzen erheblich mehr Eigenkapital aufweisen. Schon jetzt bauen die Unis bei neuen Gebäuden nicht mehr ausschließlich mit der BIG bzw. achten darauf, zumindest Miteigentümer zu werden.


Text von: orf.at/stories/2204730/



"Mieten in der Höhe von rund 230 Mio. Euro pro Jahr" ... no comment.

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