Kritik an Onlineumstellung an den Unis

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07 Jul 2020 12:31 #1 von Jupiterl
Kritik an Onlineumstellung an den Unis wurde erstellt von Jupiterl
Politik
Kritik an Onlineumstellung an den Unis
3. Juli 2020, 7.58 Uhr

Der „Lock-down“ Mitte März hat aus den Universitäten Onlineunis gemacht. Die Hauptlast der Umstellung trugen die Lehrenden, ein Großteil von ihnen arbeitet mit befristeten und nicht gerade üppig dotierten Verträgen. Von Politik und Hochschulleitungen sei viel zu wenig Unterstützung gekommen, kritisieren nun viele.

Ein ungewöhnliches Semester geht zu Ende. „Es war fast verwunderlich, wie perfekt das alles funktioniert hat“, resümiert Karl Reiter, Betriebsratsvorsitzender der Universität Wien und stellvertretender Vorsitzender der Universitätengewerkschaft gegenüber science.ORF.at. Mitte März habe es „nur wenige Tage gedauert, dann war die Lehre auf ‚Distance Learning‘ bzw. ‚Distance Teaching‘ umgestellt. Funktioniert hat das aber nur aufgrund der Privatinitiative der Lehrenden.“ Denn für die nötigen Laptops, Kameras, Headsets etc. habe es „keinen Cent gegeben“ – weder von den Universitäten noch vom Ministerium.

Die Heimarbeit erzeugte bei den Lehrenden zusätzliche Kosten, neben Hardware etwa auch für die Internetverbindungen. „Wir erwarten uns, dass die Universitäten diese zusätzlichen Kosten abgelten. Denn es kann nicht sein, dass sie von uns Weltklasselehre verlangen und die Arbeitsmittel nicht bereitstellen“, sagt Christian Cargnelli, Präsident der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen und Filmwissenschaftler an der Uni Wien.

Weiteres:
science.orf.at/stories/3201104/
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