Im Jungpaläolithikum lebten nur wenige Hundert Menschen in Europa

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06 Mär 2019 00:20 - 07 Mär 2019 08:22 #1 von Jupiterl
Im Jungpaläolithikum lebten nur wenige Hundert Menschen in Europa
5. März 2019, 18:35

Wissenschafter berechneten die Bevölkerungsdichte der Jäger und Sammler im Europa des Aurignacien

Köln – Heute leben in Europa etwas mehr als 740 Millionen Menschen, das entspricht rund elf Prozent der gesamten Weltbevölkerung. Den Anfang dagegen machten im frühen Jungpaläolithikum praktisch nur eine Hand voll Vertreter des Homo sapiens: Eine Gruppe von Wissenschaftern hat nun rekonstruiert, wie die Besiedlung Europas durch den anatomisch modernen Menschen verlief. In der Zeit zwischen 42.000 bis etwa 33.000 Jahren vor heute – dem sogenannten Aurignacien – tummelten sich demnach auf dem Subkontinent durchschnittlich nur etwa 1.500 Jäger und Sammler. Auch mögliche Schwankungen, die im Rahmen der Methode ermittelt wurden, lassen nicht viel Spielraum: Die Obergrenze lag bei rund 3.300, die Untergrenze bei rund 800 Personen.

Die Forscher von der Universität zu Köln konzentrieren sich in der Untersuchung auf ein Gebiet, das vom heutigen Nordspanien über Mitteleuropa bis Osteuropa reichte. In diesen Regionen sind die archäologischen Funde besonders gut bekannt. Sie untersuchen, wie viele Menschen auf einmal gelebt haben, wie sie räumlich verteilt waren und welche sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Strategien sie einsetzten, um auch unter Klima- und Umweltstress erfolgreich zu überleben.

Weiteres:
derstandard.at/2000099016320/ImJungpalaeolithikum-lebten-nur-wenige-Hundert-Menschen-in-Europa
science.orf.at/stories/2968324/

journals.plos.org/plosone/article?id=10....journal.pone.0211562
Letzte Änderung: 07 Mär 2019 08:22 von Jupiterl. Begründung: Links
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06 Mär 2019 23:36 #2 von Ariadne
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