Doggerland: gigantische Tsunamikatastrophe machte England zur Insel

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19 Nov 2020 00:33 #1 von Ariadne
Wie eine gigantische Tsunamikatastrophe England zur Insel machte

Lange gingen Forscher davon aus, dass die Fluten des „Storegga-Ereignisses“ vor 8000 Jahren das Doggerland in der Nordsee endgültig überfluteten. Neue Analysen von Bohrkernen machen ein anderes Szenario wahrscheinlich.

Nur knapp 10.000 Jahre ist es her, als weite Teile der Nordsee noch nicht von Wasser bedeckt waren. Damals verband das Doggerland Großbritannien noch mit dem Kontinent. Forscher suchen dort nun nach Siedlungsspuren.

Es klingt wie eine Version der berühmten Atlantis-Sage: Mitten im Meer lag eine große Insel. Mildes Klima und ein sanftes Relief machten es ihren Bewohnern leicht, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Der Zugang zu den Ressourcen des Meeres war ebenso bequem wie die Suche nach Essbarem auf den gewellten Ebenen im Inland. Dieses Land hieß Doggerland und bedeckte weite Teile der heutigen Nordsee. Doch vor etwa 8000 Jahren kam eine apokalyptische Katastrophe über das Land. Die Insel, vielleicht so groß wie Mecklenburg-Vorpommern, versank im Meer.

Mehr unter:
www.welt.de/geschichte/article220376492/...NgLf3UQJtkPZmOQJ3GZc

Wie das geschah, versucht ein britisches Forschungsteam unter Führung der Universität Bradford seit Jahren zu ergründen. Dabei geht es auch über die Rolle des sogenannten „Storegga-Ereignisses“, das vor gut 8000 Jahren eine gigantische Tsunamikatastrophe heraufbeschwor. In der Fachzeitschrift „Geosciences“ haben die Wissenschaftler jetzt eine Zwischenbilanz ihrer Arbeit vorgelegt.
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