Antike Skythen waren wohl weniger Nomaden als gedacht

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12 Mär 2021 23:35 - 12 Mär 2021 23:37 #1 von Jupiterl
REITERVOLK 
Antike Skythen waren wohl weniger Nomaden als gedacht
12. März 2021, 08:05

Ein Forscherteam analysierte Skelette aus Grabstätten in der Ukraine und fand viele Hinweise auf verbreitete Sesshaftigkeit

Mit Skythen werden gemeinhin reitende Nomadenvölker bezeichnet, die in der Antike in den eurasischen Steppen nördlich des Schwarzen Meeres unterwegs waren. Häufig wurden sie als kriegerisch dargestellt, etwa vom  griechischen Geschichtsschreiber Herodot , der die skythischen Völker als auf Wagen lebende Menschen beschreibt, die vom Rücken ihrer Pferde aus Raubzüge unternahmen. Ein internationales Forscherteam stellt das  fragwürdige Bild einer homogenen nomadischen Skythenkultur  nun nach Isotopenuntersuchungen an Knochen einmal mehr infrage.

In Skeletten aus ukrainischen Grabstätten fanden die Forscher Hinweise, dass viele Skythen tatsächlich nicht nomadisch lebten, sondern sesshaft waren. Das internationale Forscherteam um Alicia Ventresca Miller der University of Michigan (USA) mit Beteiligung der Archäologin Claudia Gerling von der Universität Basel rüttelt in einer  im Fachmagazin "Plos One" erschienen Studie  an den bisherigen Vorstellungen.

We8iteres:
www.derstandard.at/story/2000124974486/a...-nomaden-als-gedacht 
Letzte Änderung: 12 Mär 2021 23:37 von Jupiterl.

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